Welche Sicherheitsvorkehrungen vor Zentral und Südamerikareise?

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1 Antwort

Meine persönliche Erfahrung ist, daß ich auf den entsprechenden Seiten des Auswärtigen Amtes nachschaue, die in Aussicht gestellten Gefahren für mich als sehr reiseerfahrene Travellerin ein wenig relativiere und dann mit offenem Sinn und aller Menschenkenntnis und Lebenserfahrung, die ich inzwischen habe, durch solche und andere Länder reise. http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/LaenderReiseinformationen\_node.html. Wobei Du natürlich Recht hast bzgl. SOA und Neuseeland - die sind mit Lateinamerika nicht zu vergleichen.

In Mittelamerika sind derzeit wohl nur Costa Rica und vielleicht noch Belize als mehr oder weniger 'sichere Länder' einzustufen. Meine Erfahrung ist jedoch, daß es auch in allen anderen Ländern Bereiche gibt, die man durchaus gut bereisen kann (alles andere sollte man dann auch besser 'links liegen lassen') - aber der Teufel ist ein Eichhörnchen, passieren kann theoretisch immer etwas. Also gerade die Ratschläge bzgl. Reisezeiten, mit sich getragener Wertsachen, möglicher Naturkatastrophen ernst nehmen und einen Plan B für den Notfall bereit halten.

Was Du unbedingt bedenken solltest - weder in Mittel- noch Südamerika wirst Du abseits der größeren Städte (und oft sogar dort!) auf viele Einheimische treffen, die Englisch sprechen. Dort wird fast nur Spanisch (manchmal auch das nur rudimentär) und die jeweils eigene Sprache gesprochen. Also auch von daher ein großer Unterschied zu den von Dir bisher bevorzugten Reisezielen und schon deswegen vielleicht für Dich nicht einfach zu bereisen.


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Kommentar von Basti1905
06.04.2017, 19:57

Danke für die schnelle Antwort! 

Ich denke ich werde mir zumindest für die Städte einen Guide holen. Da ich ja weit im Norden starte kann ich ja mal ab Mexiko ausschau halten, ob da vlt. der ein oder andere Reisende, der schon in El Salvador und Guatemala war und den einen oder anderen Tipp parat hat. Ansonsten kann ich ja immer noch vor Ort abwägen, ob das Risiko eher als hoch oder niedrig einzuschätzen ist, auch Städte, wie San Salvador zu besichtigen. Ansonsten würde ich auch auf Workawaystellen zurückgreifen. Da arbeitet man ca. 4 std am Tag (Z.B. im Hostel oder auf der Farm) für kostenlose Unterkunft und kann sich auch nochmal mit anderen Reisenden oder Locals austauschen. 

Das fast nur Spanisch gesprochen wird war mir bereits klar, aber danke für die Info. 

Meinst du ein Internetsprachkurs für ca. 40 - 60 Std reicht aus um dort klar zu kommen? Mein Französisch ist recht passabel und sehr unterschiedlich sind sich die Sprachen ja nicht. 
Ich könnte dann in jedem Fall nach dem Weg fragen und mit Einheimischen small talk führen, jedoch hätte ich dann nur Basisvokabular drauf und es könnte sein, dass ich schnell gesprochenes Spanisch schlecht verstehe. 

Würdest du meine Spanischkenntnisse in dem Fall als problematisch sehen? Wie waren deine Sprachkenntnisse als du das erste mal in Mittel oder Südamerika warst? 

Stimmt es, dass der Grenzübertritt von Panama nach Kolumbien nicht mit dem Bus oder Auto machbar ist?

Und noch eine letzte Frage: Ist trampen auch in Mittelamerika möglich? Jetzt weniger wegen der Sicherheit sondern eher ob man überhaupt mitgenommen wird. Zudem wollte ich mir in den USA ein Zelt kaufen und dann wildcampen. Hast du da Erfahrung?

Danke nochmal für die Antwort! Ich hoffe das waren jetzt nicht zu viele Fragen auf einmal, ich war nur gerade auf deinem Profil und du wirkst auf mich sehr erfahren, weswegen deine Meinung mir sehr helfen könnte. Das wird mein bislang größtes Abenteuer und die Planung steckt noch in den Kinderschuhen. 

Ansonsten wünsch ich noch einen schönen Abend. 

PS: Dein Buch schau ich mir auch mal an ^^

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