Welche Reiseziele außerhalb Europas eignen sich für einen Urlaub mit Baby?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo Schnute,

erstmal "Glückwunsch" zur Geburt eures Kindes!

Die Meinungen gehen bezüglich Reisen mit Baby sehr, sehr weit auseinander. Meine Meinung: Die Welt steht euch offen - ob mit oder ohne Kind. Orte, Länder, Inseln, die euch als Erwachsene interessieren, da würde ich hinfahren. Umso kleiner ein Kind dabei noch ist, umso unkomplizierter. Ein Baby ist für alles offen. Ich würde nur nicht in Gebiete fliegen, wo ein so kleines Kind extra geimpft werden muß. Aber auch das muß jeder für sich selber entscheiden. Falls es dich interessiert, kannst du hier mal stöbern, wo wir mit unserem Kind bisher waren; mit Altersangabe (endet im Apr.10; muß noch weiter geführt werden;-). http://www.moglisreisen.blogspot.com/ Gute Reise!

In diesem Sinne wünsche ich allen Mitgliedern von reisefrage.net & der Crew hinter den Kulissen ein fröhliches Weihnachtsfest!:-)

Bezüglich Tropenkrankheiten und Sicherheit muss ich dir hier klar widersprechen! Mal ehrlich: Wann warst Du zuletzt mit Kleinkindern in Afrika oder Lateinamerika. In solchen Gegenden, wenn es denn sein muss, nur die allerbeste Hotelkategorie wählen.

Für die Mehrzahl der Babys und Kleinkinder ist ein Langstreckenflug Stress, weiss doch jeder Flugreisende.

LG

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@Seehund

Hast du dir eigentlich mal die Mühe gemacht und meine Antwort durchgelesen??? Wenn da bei dir hängen bleibt, dass ich in "gefährliche Gebiete in denen die gesunde Ernährung meines Kindes nicht gewährleistet ist und auch nicht die Gesundheit" REISE, tut es mir leid. Sehr Schade!!

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@moglisreisen

...mein Problem ist, dass einem die Welt mit Kind eben nicht so offen steht wie ohne eines. Bei Säuglingen und Kleinkindern fangen die Probleme schon im südlichen Mittelmeerraum an und das ohne das man dann überhaupt impfen könnte. Tropische Risikogebiete sind keine Reisegebiete für europäische Babys und Kleinkinder. Finde übrigens nicht, dass das allein der Entscheidungsgewalt der Eltern unterliegt, die hat, auch lt. GG und Folgegesetzen, eben auch ihre Grenzen.

Nix für ungut- ging ja nicht gegen dich.

LG

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Wow, ihr habt ja wirklich tolle Sachen gemacht! Danke :o)

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Wir waren mit unserem Sohn (inzwischen 2 Jahre) 2 Wochen in der Toskana als er 6 Monate alt war (mit dem eigenen Auto, 1 Woche Rundreise und 1 Woche Ferienwohnung, völlig unproblematisch) und 2 Wochen in London und Südengland im Alter von 9 Monaten (einziges Problem die Tatsache dass man mit Baby nicht in allen B&Bs willkommen ist und man manchmal länger nach einer Unterkunft sucht).

Während unserer Elternzeit waren wir 8 Wochen in den USA (der Kleine war damals 11-12 Monate). Wir sind mit dem Camper von San Francisco nach Denver gefahren und von dort aus für 1 Woche nach New York geflogen. USA war für uns eine sehr gute Wahl, man bekommt an jeder Ecke Gläschen und Windeln und ist mit Baby überall willkommen. Durch unsere Reise mit dem Camper hatte der Kleine 7 Wochen lang die selbe Umgebung und wir die Flexibilität spontan die Route zu ändern ohne großen Planungsaufwand zu betreiben. Das einzige was ich als negativ für Kinder im Krabbelalter empfunden habe ist die Tatsache dass die Parks in den Großstädten sehr dreckig und heruntergekommen sind. Allerdings war das für uns nicht so ein Problem da unser Kleiner ganz glücklich damit war im Buggy zu sitzen und sich zwischendrin im Hotel oder auf dem Campingplatz ausgetobt hat.

Unser 2. Fernreiseziel als unser Sohn 1 1/2 war, war Japan (3 Wochen Reise mit Zug und Bus rund um Tokio und Kyoto). Ebenfalls völlig unproblematisch, sehr sauber, die Leute sind sehr zugänglich und neugierig wenn man mit Kind reist. Gläschen haben wir keine gefunden, war bei uns aber nicht mehr notwenig da unserer Sohn zu der Zeit bereits ein großer Fan von Reis, gebratenem Gemüse und Nudeln war (das sollte man natürlich vorher testen).

Letzter Urlaub im Alter von 2 Jahren war 2 Wochen Türkei (Wandern in Kappadokien, Baden an der Lykischen Küste und Kultur in Istanbul, Transport mit Bus und Inlandsflug). Dies war das kinderfreundlichste Land das wir bereist haben. Überall wurde der Kleine bespaßt und an jeder Ecke bekam er Kekse und Rosinen zugesteckt. Im touristisch erschlosseneren westlichen Teil des Landes kommt man mit modernen großen Reisebussen gut durch.

Prinzipiell hängt die Wahl des Reiseziels wohl auch vom Charakter des Kindes ab. Unser Kleiner war z.B. von der ewigen Geräuschberieselung, dem Verkehr und den Neonlichtern in Tokio begeistert und konnte dennoch problemlos abschalten und im Buggy einschlafen wenn er müde war. Bei sensibleren Kindern mag das völlig anders sein so dass solch eine Tour vielleicht nicht möglich wäre, aber das können die Eltern denke ich am Besten beurteilen. Genauso ist es mit der Flugdauer. Wir hatten bis jetzt keine Probleme bei Langstreckenflügen da der Kleine die meiste Zeit geschlafen oder auf seinem Sitz gespielt hat. Allerdings haben wir für die Japan und USA Flüge einen eigenen Sitzplatz für ihn gebucht so dass wir eine 3-er Reihe für uns und genug Platz für kleine "Turnübungen" hatten.

Ich würde nur in politisch stabile Länder reisen, drauf achten das alle hygienischen Voraussetzungen gegeben sind z.B. das die Möglichkeit besteht das Wasser zur Fläschenenbereitung abzukochen usw. Zudem ist es wichtig das im Notfall gute medizinische Versorgung zu bekommen ist. Auch ich würde Länder vorschlagen wie Kanada, die USA, Australien oder Neuseeland. Obwohl ich persönlich lieber keine zu weiten Flugreisen mit einem Baby machen würde. Auch die Zeitverschiebung finde ich problematisch, da ein so kleines Kind eh noch den Unterschied zwischen Tag und Nacht erlernen muss, was natürlich durch eine Zeitverschiebung erschwert wird. Auch die Kleinsten haben schon einen enormen Bewegungsdrang, damit sollten die Eltern rechnen und die Reisezeiten so legen das ein Kind diesen Drang auch ausleben kann. Weiter finde ich es gehören sehr viel Geduld und gutes Organisationstalent dazu um eine weite Reise mit einem Baby zu unternehmen. Im Zweifel, lieber keine weite Reise unternehmen und warten bis das Kind ein Alter erreicht hat in dem es robuster ist. Das Wohlergehen des Kindes sollte vor den Bedürfnissen der Eltern stehen.

DH!

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