Was zur Malariaprophylaxe zu empfehlen?

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7 Antworten

Eine medikamentoese Vorbeugung gegen Malaria macht man heute eigentlich nur noch, wenn man in "Malariagebiete" ohne ausreichende medizinische Versorgung reist. Solche Gebiete sind heutzutage ziemlich selten, in Afrika duerfte es aber durchaus noch ein paar geben.

Es kommt jetzt also darauf an, wo genau du hin reisen wirst und welche Malariaart(en) dort auftreten. Auch die Jahreszeit kann eine Rolle spielen. Selbst wenn in den von dir zu bereisenden Gebieten eine medikamenttoese Vorbeugung angeraten sein sollte (weil eben keine ausreichende medizinische Versorgung gewaehrleistet bzw. nicht innerhalb von 48 Stunden erreichbar ist), kommt es immer noch darauf an, vor welche(n) Malariaart(en) du dich ueberhaupt schuetzen musst.

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Hier wurden ja schon einige Antworten geschrieben, ich würde mich da auch mal bei einem Tropenmediziner schlau machen in diesem Fall, oder eben bei einem Arzt der sich auch "Reisen" spezialisiert hat. Hier wurde das Mittel Doxycyclin genannt, fraglich ob das so sinnvoll ist. Infos: http://www.holland-apotheke.com/doxycyclin/ Ich denke die Frage ist einfach zu kompliziert um sie hier genau beantworten zu können, da viele Faktoren wichtig sind, um so eine Frage richtig beantworten zu können.

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Malariaprophylaxe ? Das ist ja schon ein philosophisches Thema. Resochin wirkt uebrigens gegen die zwei schlimmsten Varianten der Malaria nicht mehr. Und ich habe mir - trotz sorgfaeltiger Einnahme von Lariam - inclusive heftigster Nebenwirkungen - Malaria Tropicalis eingefangen. Aber alle Aerzte erklaerten, dass ich es ohne die Prophylaxe nicht ueberlebt haette. Mit der Nachbehandlung hatten sie keine Probleme. Was mir eingehaemmert wurde: Die Prophylaxe unbedingt bis 6 Wochen nach Verlassen des Malariagebietes weiternehmen, da die Erreger bis zu sechs Wochen danach aktiv werden koennen. Der Hauptgrund der Proteste gegen die - unverhaeltnismaessig teuren Mittel ist die - abgesprochene - Abzocke durch die Farmakonzerne. In manchen Laendern gibt es gleichwertige Produkte fuer ein paar Dollar. Z.B. ein Produkt, das in Thailand hergestellt wird, und auf die unterschiedlichen Malariavarianten abgestimmt ist. Die von dem Kolumbianischen Arzt Dr. Manuel Elkin Patarroyo entwickelte, sehr wirksame Schluckimpfung, die nur zwei Mal verabreicht werden muss und lebenslange Resistenz gegen Malaria bildet, wurde von der internationalen Pharma-Mafia verboten, da es, da nur ein paar Cents kostet, die Gewinne einbrechen liesse. Da nimmt man in Kauf, dass jedes Jahr weiterhin ein paar Millionen an Malaria sterben. (An Denque Fieber sterben "nur" ein paar Handvoll. Da lohnt sich offensichtlich die Entwicklung eines Mittels nicht. Unglaublich !)

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Kommentar von ManiH
21.04.2015, 20:48

Lies mal die Beiträge von Roetli und Cavemann eine Prophylaxe gegen Malaria ist heute nicht mehr üblich, Gründe wurden auch genannt. Nur noch für ganz bestimmte Gebiete findet diese Behandlung noch Anwendung! 

Daher ist der beste Rat sich bei einem Tropeninstitut oder einem Tropenarzt/Reisemediziner die entsprechende Auskunft für das zutreffende Reisegebiet nach den neuesten Erkenntnissen und Behandlungsmethoden einzuholen!! 

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Du schreibst ganz allgemein, dass du nach Afrika in Urlaub gehst. Wichtig ist hierzu auch wo du bist, also in welchem Land dort und was willst du vor Ort unternehmen z.B. Safari oder ähnliches. 

Ich empfehle dir wenn möglich, eine Beratung durch ein in deiner Nähe befindliches Tropeninstitut. Kannst du im Internet herausfinden! Du kannst das auch telefonisch erledigen, sie sind nach meiner Erfahrung sehr freundlich und hilfsbereit. Es wird dir auch nur das wirklich notwendige an Vorsorge empfohlen. Manche anderen Ärzte empfehlen da auch gerne schon mal etwas mehr (Privatleistung).

Einen guten Reisemediziner würde ich als 2.Möglichkeit empfehlen. 


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Kommentar von ManiH
17.04.2015, 20:19

Vergessen habe ich zu erwähnen, du solltest besonderst am Abend lange Hosen und lange Ärmel tragen. Ein gutes Mückenschutzmittel wäre nicht verkehrt, gibt es auch ökomässig in Apotheken, vielleicht auch Drogerien.

Lass dich einfach mal beraten und/oder schau mal bei Ökozeitschriften nach, dort werden auch gute Produkte empfohlen. 

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Ich würde mich einfach mal beim Arzt erkundigen und beraten lassen. Ist wohl der schnellste Weg!

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Kommentar von mona26
20.04.2015, 14:29

Würde ich auch meinen

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Die Beratung durch einen Arzt für Reisemedizin oder das nächstgelegene Institut für Tropenmedizin ist dringend zu empfehlen. Zumal die entsprechenden Medikamente meines Wissens sowieso rezeptpflichtig sind.

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Kommentar von ManiH
23.04.2015, 20:06

Auch Ich rate dringend nur den Aussagen der Tropeninstitute oder der Tropen- bzw Reisemediziner zu vertrauen! Sie sind immer mit der gerade aktuell erforderlichen medizinischen Prophylaxe- oder Behandlungsmedizin der verschiedenen Länder und Regionen z.B in Afrika vertraut. 

Die von verschiedenen Usern mehrfach und unterschiedlich geäusserten Laienmeinungen hier,  sind zwar äußerst interessant, aber leider wenig hilfreich. 

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Lies Dich mal über Doxycyclin schlau!

Doxycyclin von der WHO und der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e. V. (DTG) zur Malariaprophylaxe empfohlen, auch wenn es in D nicht für diesen Zweck freigegeben ist.

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Kommentar von ManiH
17.04.2015, 23:30

Es handelt sich dabei um ein hochwirksames Antibiotikamittel, welche wie allgemein bekannt nicht ohne Not eingesetzt werden sollten. Auf jeden Fall ärztlichen Rat vom Tropeninstitut od Reisemediziner einholen.

Hier mal der Beipackzettel mit Erklärung zu den Nebenwirkungen

http://www.apotheken-umschau.de/do/extern/medfinder/medikament-arzneimittel-information-Doxycyclin-AL-200-T-Tabletten-A15184.html

Doxycyclin ist zur Prophylaxe der Malaria tropica in Gebieten mit Multiresistenzen geeignet und wird von der WHO für einige Regionen empfohlen.

In Deutschland ist Doxycyclin für diese Indikation nicht zugelassen und kann nur als sog. Off-Label Use verordnet werden. 

Als häufigste Nebenwirkung tritt eine Photosensibilität auf, so daß direkte Sonnenbestrahlung während der Einnahme vermieden werden sollte, was in tropischen Gebieten naturgemäß eine große Einschränkung ist. 

Seltene Nebenwirkungen sind Augenhintergrundsveränderungen und erhöhter Hirndruck, vor allem bei übergewichtigen Frauen. Bei Sehstörungen und Kopfschmerzen muß das Medikament sofort abgesetzt werden. 

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