Was war euer traurigstes Reiseerlebnis?

... komplette Frage anzeigen

19 Antworten

In meinem ersten kanadischen Winter war ich auf der Strecke von Kamloops nach Clearwater. Auf der Fahrt dahin hat ein Kunden den Termin kurzfritsig abgesagt, dann dachte ich mir, OK, nun bist DU schon fast dort also warum faherst du nicht in den Wells Gray Nationalpark und schaust dir den Helmken Fall an.

In Clearwater muss man dann vom Highway in die Einfahrt des Parks abbiegen, und von dort sind es dann knapp 40 km bis zum Fall. Das wusste ic hdamals nicht. AM Anfang is tdie Strasse super ausgebaut, nach so ca 20 km merkte ich das ich keinen Handyempfang mehr hatte was solls, es war blauer Himmel, sehr kalt (so -10Grad ca) und ic hwar guter Dinge. Dann wurde die Landschaft immer einsamer, die Strasse schmaler und dann zur Schotterpiste. Egal, Ich hab nen Jeep Mit Allrad V8, 4,6L Hubraum was solls. Weiter...

Die Gravelroad war sehr verschneit, aber noch gut befahrbar und ich kam schlieslich nach fast 1 Stunden fahrzeit am Helmenken Fall an. (Angehangt ein Sommerbild vom Fall. Im Winter ist dort wo der Fall auf das wasser trifft ein gigantischer Eisdom, sieht aus wie ein Riesen Alien Ei :) Das war dann gegen 2:30 mittags. Schneehoehe abseits der Strasse so an die 1-1,5m. Ich bin dann zur Aussichtsplattform gelaufen und hab die Aussicht genossen.

Als es mir dann zu kalt wurde bin ich zuruck ins mein Auto und bin losgefahren. Das war gegen 3:30pm. Ich bin keine 50 m gefahren als ploetzlich das Auto unaufhaltsam nach rechts rutschte von der Strasse weg. Ich dachte nur :Schei$$e.... und mit einem Schlag ware ndie beiden rechten Raeder von der Strasse und ich bin so tie im schnee versunken dass mein Jeep mit den Achsen auf der Boeschung aufsass. Ok, heute weiss ich wie ich mir helfen kann aber hey jeder lernt auf die harte Tour. Als ich so da sass und versuchte wieder aus dieser misslichen Lage ruaszukommmen; mit jedem Verusch rutschte der Jeep mehr Richtung Schnee und ich wollte nicht mit allen raedern im Schnee stecken. Also die rechte seite was quasi Schnee unter und die Linke seit war auf der Eisglatten Fahrbahn. Neigen des Wagens nach rechts war so stark dass ich mich nur auf dem Fahrersitz halten konnte wenn ich den Ellenbogen aus dem Fenster streckte und mich einhackte :) Erst dann viel mir auf, dass ich die Ganze Zeit kein Auto mehr gesehen hatte Auf der Fahrt hier hoch nicht, in der Stunde am Wasserfall nicht und auch jetzt nicht. Da daemmerte es mir: Dieter, DU sitzt richtig in der Scheisse! Auf 20 km kein Handyempfang, keine Sau hierdraussen um Dir eventuell zu helfen. Ab ca 4 Uhr mittags beginnt die Daemmerung und um 5 ist es absolute Nacht. Und die Tempraturen gehen dann sehr schnell nach unten, wobei ich mich fragte wieviel mehr nach unten gehts denn wenn wir bei -10 Grad anfangen :)

Mir war es nicht sehr nach lachen zumute. Ich hatte eine Schaufel im Auto (Plastik Oo, genau). ALso hab ich angefange nSchnee zu schippen. Obwohl es einam dan nwarm wird und man sogar ins schwitzen kommt, ist das nicht sehr angenehmn wenns draussn so kalt ist. Ic hwar nur Froh, dass ich in Clearwater noch getankt hatte so dachte ich wahr ich doch nicht ganz so uebel drann

Das Ende vom Lied wahr, ich habe meine erste Nacht im kanadischen Winter draussen verbracht. Und man glaubt gar nich twas so ein V8 selbst im Standgas und bei nur halbstuendigem Betrieb zum aufwarmen so an Sprit schluckt. Ich hatte mehr als eine nHalben Tank in der nacht verbraten. Am Anfang war ich sehr sparsam aber eine Halbe stunde aufwaermen war in gefuhlten 10 minuten wirder auf 0 grad. Hab schnee auf de Heizung geschmolzen damit ich was su trinken hatte. und am naechsten morgen (zum Glueck hat es in der Nacht nicht geschneit) kam zum Glueck gegen ca 10 Uhr Ein freundlicher Kanadier vorbei, der eine METALLschaufel dabei hatte und auch Streusand (hab ich jetzt auch immer dabei) und gemeinsam konnten wir meine Karre aus dem Schnee rauskriegen. Hab Ihn dann noch zum Essen eingeladen und wir sind heute noch in Kontakt.

Dieses Erlebnis hat mir die Augen geoeffnet wie schnell man hier in eine absolut gefahrliche Lage nkommen kann. Haette ich nicht getankt waere ich womoeglich da oben erfroren oder auf dem 20 km Marsch bis ich wieder Handy empfang gehabt haette.

Ich habe meine Lehren daraus gezogen und wuerde diese Fehler heute nicht nochmal machen.

Aber hey, das ist Kanada,eh :) Ich weiss nicht ob as traurig ist, aber es war fuer mich schon eine art Grenzerfahrung.

Gruesse aus BC Dieter

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von tauss
11.12.2011, 02:25

In der Tat: Kanada lehrt Respekt vor der Natur.

0
Kommentar von Toomay
21.12.2011, 03:02

Winterfotos zum Helmcken Fall siehe gaaanz unten am Ende der Posts :) Danke fuer die gute Bewertung :)

0

Auf meiner ersten Irlandreise mit meinen Eltern fuhren wir mit dem Auto übers Land. An einem Tag fuhr uns ein Ire hinterher. Der hatte ganz schön gedrängelt, mein Vater ließ ihn dann auch nicht gleich vorbei. Naja, da kam eins zum andern: Der Mann scherte plötzlich scharf aus, überholte uns halsbrecherisch und blieb vor uns quer stehen. Die Tür ging auf, ein ziemlich großer rothaariger und sehr wütender Ire kam aus dem Auto vor uns gesprungen, riss die Tür meines Vaters auf und bedrohte ihn in unverständlichem Englisch. Wir hatten dolle Angst. Das weiß ich noch gut. Er packte dann meinen Vater und schüttelte ihn. Die ganze Auseinandersetzung dauerte dann ne Weile und irgendwann wars vorbei. Der Mann hat wegen uns Kindern von meinem Vater abgelassen, wir ham nämlich schon geflennt. Das Ganze war aber auch beängstigend. Und ick war ja noch janz jung :) Naja. Das war quasi mein erstes und bisher einziges trauriges Irland-Reise-Erlebnis. Ist an sich nicht weiter tragisch, weil ja nichts weiter groß passiert ist. Aber traurig war ich hinterher irgendwie trotzdem. Oder geschockt. Aber sowas kann einem ja überall passieren. Und es ist GottseitDank keiner gestorben oder so.

Ansonsten war bei mir bisher immer alles FriedeFreudeEierkuchen im Urlaub.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

eigentlich war es ein trauriges UND ein schönes Erlebnis.:

wir waren im Sommerurlaub in Zermatt und mir sind krankheitsbedingt alle Haare ausgefallen,soweit die traurige Seite...ich war dann bei einer wunderbaren Coiffeuse (so heisst das in der Schweiz), sie hat mir so geholfen und sich so liebevoll um mich gekümmert,daß es mir gleich wieder besser ging.Meine Haare sind schon lange wieder nachgewachsen,aber jedesmal wenn wir in Zermatt sind besuche ich sie ,nicht nur zum "Haare machen".Ich habe überhaupt -gerade in dieser Zeit- ganz wundervolle Menschen in der Schweiz kennen gelernt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Als ich 14 war, war ich mit meinen Eltern in Florenz. Eines Nachmittags sind wir auf dem Platz lang spaziert, genau vor der Kathedrale. Ich weiß noch, dass da auch ziemlich viele Tauben unterwegs waren. Ich fand das nicht schlimm. Im Gegenteil, ich fand es toll, dass die Tauben so zutraulich um die Menschen herumliefen (Plage hin oder her, ich mag Tauben!).

Dann kam der Moment, an dem eine ziemlich helle Taube um mich rumlief. Auf einmal ging alles in Zeitlupe. Völlig unbemerkt kam auf einmal ein Eiswagen von hinten heran. Und der überfuhr die Taube mir nichts dir nichts. Im einen Augenblick war sie da, und im anderen Augenblick lag sie mit gebrochenen Genick da.

Ich hatte sogar das knackende Geräusch gehört, als der Taube die Knochen gebrochen wurden und das, obwohl auch ziemlich viele Leute unterwegs waren auf dem Platz. Das Geräusch hab ich heute noch in den Ohren, wenn ich daran denke.

Das war ein ziemlicher Schock. Das erste Mal Tod in meinem Leben.

Naja. Es ist kein Mensch gestorben. Und ein anderer mag sagen, dass wir ja genug Tauben haben. Traurig wars trotzdem!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Bin mal in Salzburg an einem sonnigen Herbsttag spazieren gegangen, ich glaube durch die Gstättengasse. Da ist rund 100 Meter vor uns eine Frau mittleren Alters vom Mönchsberg runtergesprungen, auf ein Vordach und dann auf die Straße aufgeschlagen - und war sofort tot. Da Anwohner gleich die Polizei verständigt hatten und klar wahr, dass es nichts zu helfen gibt, sind wir gleich weitergegangen. Fassungslos war ich darüber, dass ein Urlauber seine Kamera "rausriess" und die Leiche gefilmt hat - das kann ich bis heute nicht verstehen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo Seehund,

ich habe lange überlegt, ob ich antworten soll. Aber ein sehr trauriges Reiseerlebnis hatte ich auch. Ich war damals (ca. 6-8 Jahre alt) mit meinen Eltern auf dem Weg nach Kroatien . Es hatte schlimm geregnet, wir waren auf irgendeinem Pass in Slowenien, ein Laster fuhr auf der Gegenseite und wurde von einem Auto überholt. Leider kamen allerdings wir und noch ein Auto vor uns entgegen... Das überholende Auto raste knapp vor uns in den Abgrund nach unten in die Schlucht. Im Inneren saßen Vater, Mutter, zwei Kinder im Alter von meiner Schwester und mir damals, sowie die Großmutter. Ich habe noch heute das Bild vor meinen Augen... In dem Moment, als sie noch lebten war uns bereits klar, dass niemand überleben wird... Traurige Erinnerungen...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von dorle48
11.12.2011, 15:11

ja- mir ging es genauso- es ist nicht so leicht über bestimmte,sehr persönliche Dinge hier zu schreiben-

0

Hallo Seehund,

zum Glück blieben mir bisher traurige menschliche Erlebnisse erspart.

Es macht mich aber immer sehr betroffen, wenn ich sehe wie im südlichen Europa die Natur durch Müll verschandelt wird und - für mich das allerschlimmste - wie mit Tieren umgegangen wird.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Roetli
11.12.2011, 13:09

Na, da mußt Du nicht nach Süd-Europa fahren - schau mal hin, wie hier in Deutschland manchmal mit Menschen, vor allem alten und hilflosen!) umgegangen wird!

0

Schottland, Isle of Skye, im Mai

Ja, man wird aufmerksam gemacht wegen der Lämmer, ja, man sieht sie oft genug im Chausseegraben liegen.

Und dann passierts doch. Schöner Tag, gut ausgebaute Strecke, man konnte zügig fahren. Und da mal wieder das Bild: Mutterschaf links, wo sind die Jungen ? Um sie herum...ok alles klar.... nee, doch nicht, eins steht rechts. Runterbremsen, was tut es ? Bleibt stehen, grast, steht, schon fast vorbei und dann rennt es doch noch los. Ein dumpfer Schlag.

Angehalten, ich räume das (äusserlich unversehrte) Lamm von der Strasse. Mamaschaf stubbst es ein paar Mal an, aber da reagiert nichts mehr. Dann schaut Mamaschaft mich mit grossen runden Augen an und blökt. Vorwurfsvoll. Ich wusste, ich hatte Mist gebaut.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von RomyO
11.12.2011, 15:38

Oh je - das kann ich nachfühlen ... Du konntest aber nix dafür.

Wir haben selbst Schafe.

0

Ich machte vor vier Jahren mit meinem damals 17jährigen Sohn eine Südwest-USA Rundreise. Wir standen gerade am Grand Canyon und liessen den gewaltigen Eindruck auf uns wirken als mein Handy klingelte - mein Mann rief aus Deutschland an und teilte uns mit dass eine Freundin unseres Sohnes gestorben ist, sie war Anfang 20. Zwar ging es ihr schon nicht gut als wir die Reise antraten, trotzdem hatten wir eigentlich nicht damit gerechnet. Kommt uns immer wieder in den Sinn wenn wir vom Grand Canyon sprechen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hi Seehund,

bin im zarten Alter von 24 auf Sri Lanka per Motorrad mit einem Bus zusammengestoßen.

Es war meine Schuld, ich habe es überlebt und ich bin bisschen vorsichtiger geworden, aber Krankenhäuser in Sri Lanka wünsche ich niemandem :-) Das ist Horror pur (selbst die Privatkliniken, hatte ja gute Versicherung). Und ich wäre fast um ein Bein ärmer, aber dank der tollen Klinik in Murnau ist noch alles dran.

Eigentlich sollte es so eine Art Auszeit von Studium etc. werden, halt paar Monate Südostasien, stattdessen war es ein Jahr Krankenhaus, blöd gelaufen :-) Habe aber mittlerweile alles nachgeholt.. Vorbei und (fast) vergessen. War halt bisschen Jugend-Dummheit.................

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn jemand stirbt, ist dies natürlich besonders schlimm. Ist mir erfreulicherweise noch nicht passiert.

Am Traurigsten war für mich daher ein Aufenthalt in Alaska zur Zeit des Unglücks der Exxon Valdez: Die eklige Brühe an der Küste, die verendenden Tiere, die Arroganz Verantwortlicher waren nur übel.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Danke für diese gute Frage, aber ich selbst habe bisher noch nichts Traurigeres als das Kofferpacken am Ende einer Reise erlebt. Natürlich kenne ich Menschen denen etwas zugestoßen ist und die Schlimmes erlebt haben, bisher bin ich von solchen Erfahrungen verschont geblieben, Nun wünsche ich allen hier : Gute Reise

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo Seehund, ich muss eigentlich gestehen das ich noch nie ein trauriges Reiseerlebnis hatte und ich mit meinen 55 Jahren schon viel gesehen habe. Ich nehme an das ich sehr viel Glück hatte bis jetzt. Kommt auch sicher darauf an wie lange man in einem Land ist, da es bei mir meistens nur um ein paar Wochen ging ist die Wahrscheinlichkeit geringer etwas negatives zu erleben. Sicher hatte ich auch schon längere Aufenthalte zum Bsp. in der USA durch eine Schulung der Luftwaffe, aber auch hier war kein trauriges Reiseerlebnis im Gegenteil.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Seehund
10.12.2011, 22:27

Lieber allradfan,

herzlichen Dank für deine Antwort!

LG

0

Wie in meinem Bericht geschrieben hier die Bilder zum Helmken Fall im Winter.

Der Eisdom ist gut 15m hoch. Der ganze Fall 144m. Das wirklich irritierenden ist, man hoert den Fall beinahe nicht. Der Eisdom schluckt jeden Laerm vom auftreffenden Wasser. Das ist echt gespenstisch :)

Winterlich Gruesse aus BC (haben heute nacht gut 10cm Schnee gekriegt) Dieter

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Auch noch eine kleine Story von mir, denn erst dieses Jahr habe ich mit meiner Reisegruppe in einem afrikanischen Land einen unverschuldeten Busunfall überlebt.

Wir waren in einem Kleinbus auf einer Hauptstraße in Westafrika unterwegs als ein großer Lkw mit hoher Geschwindigkeit ungebremst in unseren Kleinbus gerast ist. Unser Busfahrer hatte keine Schuld. Im Gegenteil: Er hupte wie verrückt und versuchte außerdem - als er das nahende Unglück sah - noch auszuweichen. Aber das klappte leider nicht mehr. Übrigens: Der Lkw-Fahrer stand angeblich unter Drogen.

Außer einigen sehr großen blauen Flecken, mehreren Hautabschürfungen sowie Prellungen und jetzt noch einer sehr großen Narbe am Oberschenkel, ist mir gottseidank nix passiert. Der Bus war nach diesem Unfall schrottreif. Viele Mitreisende wurden ins dortige Krankenhaus gebracht. Was hatte ich für ein Glück!!!!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo Seehund,

kurz und knapp - mit viel Emotionen: Als meine Schwiegermutter vor drei Jahren fast auf den Malediven ertrunken ist! Wir haben einen tollen Groß-Familien-Urlaub dort verbracht; Schwiegermutter, alle waren bereits abgereist (wir eigentlich einen Tag später hinterher) und dann kam diese Nachricht . . . Ich werde nie vergessen, wie ich mit meinem damals 8-monatigen Baby im Bungalow war, um die Koffer zu packen und es dann hektisch klopfte... Alleine daran merkte ich schon, dass was schlimmes passiert sein mußte.

Aber es kam noch schlimmer..., als ich in sengender Hitze mit Kind auf dem Arm umarmt vom weißen Sandstrand und grünen Palmen meine Schwiegermutter liegen sah... Ich gehe jetzt nicht näher ins Detail. Überrascht hat mich die professionelle Hilfe von den Ärzten im Krankenhaus auf Mahé... Aber klar, die sind auf Ertrinkungs-Opfer geschult.

Und was mir auch noch nachhaltig in Erinnerung geblieben ist: Nur durch einen Vorhang getrennt lag meine Schwiegermutter. Daneben lag ein Man der "schnarchte" (so hörte es sich für mich durch den Vorhang an) und noch andere Geräusche von sich gab. Und dazu hörte ich immer wieder eine flehende, verzweifelte Frauenstimme: "Du mußt doch noch den Rasen zu Hause mähen"... Dieser Mann hatte einen Gehirnschlag (was auf den Malediven relativ oft vorkommt, wegen der Hitze...) Als ich drei Tage später im Krankenhaus nachfragte, wurde mir gesagt: Der Mann wäre gestorben. Die Maschine nach Sri Lanka (wo Gehirnschlag-Opfer ausgeflogen werden, wäre leider nicht mehr rechzeitig auf den Malediven gelandet... Weil diese Art von Krankheit leider auf den Malediven nicht behandelt werden kann.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ein Luxus, wenn man gesund ist. Daraus gelernt habe ich: AUFPASSEN auf Dein wichtigstes Gut und Dein bestes geben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Seehund
10.12.2011, 22:38

Hallo mogli,

danke für deine ergreifende Schilderung. Und wie recht Du mit der Gesundheit hast!!!

Danke für deine Antwort!

LG nach HH

0

Ein tödlicher Herzanfall eines anderes Fluggastes beim Einchecken. Hat eigentlich den ganzen Urlaub unschön gemacht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Mein traurigstes Reiseerlebnis hatte ich auf einem Campingplatz in Italien, als ich aufgrund von verunreinigtem Wasser beim Kontaktlinsenwechseln eine Augenkrankheit eingefangen habe und darauf beinahe mein Augenlicht verloren habe. Doch nach sechs Monaten zum Glück hat sich alles zum Guten gewendet, wenn man von der unbefristeten jährlichen Kontrolle beim Augenarzt mal absieht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Unsere Großmutter hat uns einen Urlaub in Rimini geschenkt und während wir dort waren, ist sie leider verstorben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von moglisreisen
23.01.2012, 22:30

Ist doch aber irgendwie auch ein schönes "Abschiedsgeschenk" oder? lg

0

Was möchtest Du wissen?