Was tun bei Atemnot und Höhenrausch in der chilenischen Atacamawüste?

3 Antworten

Du musst einfach langsam machen und viel trinken! Coca Tee kann dabei auch sehr helfen!

Also die Grundregel "hoch gehen-tief schlafen" ist sehr wichtig. je nach dem was man vorhat, sollte man sich zumindest einige Tage in Höhen von über 3000m aufhalten, das ergibt wenigstens eine gewisse Akklimatisation. Gerade im Bereich der Atacama ist es möglich, sich durch einen schnellen Aufstieg zu gefährden, da das Gebirge unmittelbar an tiefer gelegene Gebiete angrenzt, was potenziell gefährlich ist. Cocatee hilft auch, wenn man ihn in Chile bekommt (nicht überall im gegensatz zu Bolivien). Ansonsten viel Flüssigkeit und Mineralstoffe ergänzen, leicht essen und den weniger erholsamen Schlaf zeitlich berücksichtigen. Über 5300m gibt es keine Akklimatisation mehr, nur Adaption, wobei der Körper dabei nur noch abbaut. je weiter über 5300m, desto stärker ist der Effekt. Im Zweifelsfall absteigen.

Ein traditionelles Mittel ist Ganoderma lucidum, auch Reishi oder Ling Zhi genannt. Es wird im Himalaya gegen Höhenkrankheit eingesetzt, z.B. auch von der Armee. Als Extrakt in Kapseln beispielsweise hier zu kaufen: nhc-online.de (es gibt x Anbieter, aber du solltest einen nehmen, wo die Chargen von einem dt Labor geprüft werden)

Weniger traditionell ist nifedipin. Das wird von Sportärzten manchmal vorsorglich verschrieben.

Viele Späße und komm gut wieder runter!

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