Was sollte man sich in Dresden unbedingt anschauen?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich könnte dich jetzt langweilen, indem ich dir ein paar Namen von Sehenswürdigkeiten nenne. Wenn du wenigsten 2 bis 3 Tage in Dresden zur Verfügung hast, kann ich dir folgendes empfehlen. Ein Frühstück bei Starbucks an der Centrum-Galerie Prager Straße und die morgendliche Sonne genießen (wenn sie sich nicht gerade versteckt), dann zum Dr.-Külz-Ring gehen und die „Große Stadtrundfahrt“ – Hop On Hop Off buchen (20 EUR). Das klingt vielleicht etwas teuer, ist aber sehr effektiv. Einen Teil dieser Stationen brauchst du nicht aussteigen, die kannst du am nächsten Tag mit einem (ausgedehnten) Spaziergang besuchen. Die Busfahrt ohne Aussteigen dauert 1 ½ Stunden, Abfahrten gibt es aller 15 bis 20 Minuten. Folgende Stationen liegen außerhalb des Stadtspazierganges: Waldschlösschenareal, die Elbschlösser, Weißer Hirsch (Balkon von Dresden/ die Aussicht ist aber nur in der Gaststätte Luisenhof zu genießen, Tipp: durch das Dresdner Prominentenviertel zum Luiesenhof und mit der Standseilbahn zum Könerplatz am Blauen Wunder der nächsten Station), Blaues Wunder und Schillerplatz, die Elbschlösser von der gegenüberliegenden Elbseite aus gesehen (der Ort ist schwer mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen; vom Elberadweg aus ein schönes Fotomotiv mit einem vorbeifahrenden Dampfer). Bei der folgenden Tour kommst du an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei (dauert länger als ein Tag bei intensiven Besichtigungen): Dresden Hbf über die Prager zum Dr.-Külz-Ring, Blick nach rechts Rathaus (mit Goldenen Rathausmann), diesen auf der alten Stadtmauer rechts umrunden und links in die Kreuzstraße, dann rechts durch die Biergarten-Straße; die Hauptstraße überqueren (rechtshaltend) und vor dem Landhaus (Museum) linkshaltend zum Neumarkt (Frauenkirche), vor der Frauenkirche vorbei in die Rampische Straße, dann links und am Hofgärtnerhaus links zur Brühlschen Terrasse, diese geradeaus bis zum Schlossplatz, die Kathedrale recht umgehen zum Theaterplatz mit Semperoper, über den Platz gehen durch den Semperbau in den Zwinger, gerade durch zum Kronentor (ehemalige Stadtmauer mit Brücke), linkhaltend um den Zwinger zum Sophienkeller (Erlebnisrestaurant), am Taschenbergpalais (Hotel Kempinski) vorbei zur Schossstraße, diese nach links (Eingang Schloss Dresden), weiter durch das Georgentor zum bekannten Schlossplatz, hier rechts vorbei am Fürstenzug und die nächste Kreuzng links und weiter über die Augustusbrücke (auf der linken Seite vor dem Hotel Bellevue befinde sich der Canalettoblick), wieder zurück über die Hauptstraße zum Goldenen Reiter. Zwei Möglichkeiten, einmal links durch die Gassen auf die Königsstraße (empfohlen), oder über die Hauptstraße zum Alberplatz, diesen überqueren und rechtshaltend zur Alauenstr. in das Szeneviertel Dresdner Neustadt. Das ist dann schon eher eine Abendveranstaltung. Um dieses viertel zu erkunden braucht man auch einen halben Tag. Hier noch 1 Link: http://onlinewegde-in-sachsen.blogspot.com/search/label/Dresden

Ich muss nicht betonen, das die Sehenswürdigkeiten links und rechts neben dem beschriebenen Weg stehen

0

Mich hat das assisi-Panometer sehr beeindruckt. Dresden im Jahr 1756 in Großformat, wie direkt in einem Canaletto-Bild zu stehen. http://www.asisi.de/de/Panometer/Dresden/ Würde ich jederzeit wiederholen. Kann man stundenlang gucken und immer wieder neue Details entdecken. Beleuchtung wechselt, man hat also einen Tag-und-Nacht-Effekt. Passende Geräusche lassen die Atmosphäre lebendig wirken. Wenn möglich ein Fernglas mitnehmen, damit man sich mal ranzoomen kann. Unbedingt aus verschiedenen Perspektiven ansehen, also vom Turm und von unten. Dann hat man das Gefühl plötzlich ganz neue Dinge zu sehen.

Was möchtest Du wissen?