Was sollte man bei einem Urlaub in Rom nicht verpassen?

3 Antworten

Ja, da gibts viele viele viele Sachen:

Meine Highlights: Natürlich der Petersdom - aber: So früh wie möglich!!! Je weniger Leute, desto besser, denn dann bekommst du auch a bissl was von dieser mystischen Stimmung mit. Das Koloseum reicht wirklich von aussen, da muss man nicht unbedingt viel Zeit investieren. Dafür sollte man Zeit in Trastevere verbringen, durch die kleinen Gassen spazieren und dort eine der leckersten Pizza überhaupt in einem der vielen kleinen Lokale essen. Ausserdem: Auf der Piazza Navona und der Piazza del Popolo einfach mal ein bisschen entspannen und die Atmosphäre auf sich wirken lassen - mir gefällt das immer am Besten!

Unser persönlichstes Highlight war das Forum Romanum. Hier hat man einen tollen Park, Antike Ruinen & Botanischer Garten in einem. Darüber hinaus hat man hier von div. Stellen einen tollen Blick über Rom bzw. einen tollen Fernblick.

Ansonsten eigentlich all das, was die Reiseführer anpreisen wie Vatikan & ggf. vat. Museen, die vielen Brunnen, das Capitol, die vielen Plätze & Kirchen, das Pantheon, Circus Maximus, Colloseum, etc..

Am enttäuschensten war für uns die Engelsburg gewesen, da hier so gut wie nichts zu sehen ist und nur für den Rundumblick über Rom ist der Eintritt zu teuer.

Wenn ihr noch etwas besonderes machen wollt buch euch einen Ausflug nach Pompeji dazu mit Stadtrundgang in Neapel. Das war zwar ein sehr anstrengender Tag, aber sehr schön und sehr interessant !

14 Tage ist ja schon mal ne Hausnummer, mit der man etwas anfangen kann und auch Zeit für die Sehenswürdigkeiten der Zweiten Reihe hat.

Neben den Klassikern Petersdom, Sixtinische Kapelle, Forum Romanum, Colosseum, Pantheon, Kapitol, Spanische Treppe Lateran und Co. lohnt auch mal der Besuch der Stadtmauer, die man in Teilen auch erklimmen kann, der Aquädukte oder die Via Appia Antica in den Vororten.

Wenn Ihr vormittags am Petersplatz seid, lasst Euch den Campo Santo Teutonico nicht entgehen (genaue Öffnungszeiten stehen in einem guten Reiseführer; der Hinweis auf diesen Friedhof unterscheidet den gutem vom schlechten Reiseführer). Eingang ist in den Kolonnaden "links" (südlich) vom Petersdom, Ihr müsst den Schweizergardisten -auf Deutsch !- um Zutritt bitten als Pilgerer zum deutschen Friedhof. Das geht etwa 200 m rein in einen normalerweise nicht zugänglichen Teil vom Vatikan und ist eine Oase der Stille in der sonst eher trubeligen Gegend.

Er gehört nicht zu den sieben Hügeln Roms, aber vom Gianicolo (Garribaldi-Denkmal) hat man einen chönen Blick über die Stadt. Bei Sonnenuntergang hat man die Sonne im Rücken, die die Stadt in mystisches Orange/rot taucht. Den Tag abrunden kann man im nahe gelegenen Trastevere

Auf dem EUR-Gelände gibt es, neben der eindrucksvollen faschistischen Architektur dort ein Museum der römische Zivilisation (Museo della civilta romana) mit einem Modell des antiken Rom im HO-Massstab, da hat jemand lange Bauklötze gesägt.

Bei zwei Wochen Stadt wird sicher auch mal das Bedürfnis raus entstehen. Macht es wie der Papst und viele Römer, fahrt in Die Albaner Berge, Castelgandolfo usw. Ferner die Hadiansvilla und die Villa d´Este bei Tivoli. Bei Ostia ans Meer geht auch, oder, wenns landschaftlich abwechslungsreicher sein soll, etwas weiter Terracina mit dem Monte Circeo, schöner Blick aufs Meer (und Heimat des Mozzarella-Käse), Sperlonga mit der Tiberius-Höhle und Gaeta (Auto erforderlich).

Viel weiter weg würde ich nicht fahren, mal eben nach Pompeji wäre mir zu sehr american style, warum dann nicht gleich für nen Tagestrip nach Venedig ? Maximal, aber auch besser mit Auto, würde ich zum Kloster Montecassino auf gut halbem Weg Richtung Neapel fahren, ggf mit Terracina kombinieren, wobei das ein langer Tag würde.

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