Was sollte ein Amerikaner in Europa unbedingt sehen?

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

In Deutschland steht auf der Ami-Wunschliste: Rothenburg ob der Tauber, Nördlingen, Franken mit Fachwerkhäusern, Schloss Neuschwanstein, Heidelberg. Berlin mit Mauermuseum und geschichtlicher Führung, München mit Englischem Garten, Pinakotheken (falls Kunstinteresse), Dt. Museum, Biergärten (Drinking Age in USA 21 und Alkohol in der Öffentlichkeit verboten), Hofbräuhaus und im September/Oktober das Oktoberfest. Baden in den Seen. London, Paris, Küste mit Mount St. Michele, St. Malo, Provence, Cote d´Azur. Italien mit Venedig, Rom, Gardasee und Surfen dort, die Toskana mit den schönen Orten und Stadtmauern. Lucca, Florenz, Siena, Pisa. Die griechischen Inseln wie San Turin, Mykonos,... Kroatien mit Rovinj, Dubrovnik. Österreich mit Wien und Salzburg, Prag.... Wunderbar viel zu sehen, viel Kultur, viel Historie, viel Lebensgefühl.

Ich wünsch euch eine wunderbare Zeit und super Erlebnisse.

Ich dachte irgendwie spontan an das Gegenteil von dem, was Polarfuchs geschrieben hat... Vielleicht ist es mal ganz spannend, eben NICHT die großen Städte abzuklappern, die jeder Amerika auf seiner Europareise besucht. Wie wäre das Mittelrheintal, der Schwarzwald, Konstanz ist schön, Bremen vielleicht statt Hamburg und Siena statt Rom? Saint Malo in Frankreichs Bretagne (kommt man von Paris aus ganz gut hin, wenn's denn dazu gehören soll), mit dem Fahrrad durch die Niederlande, belgische Schokolade nicht in Brüssel oder Antwerpen probieren, sondern im süßen Lüttich und auf dem Weg dahin Aachen mitnehmen mit seinen vielen Kirchen und den leckeren Reisfladen? In der Regel sind Amerikaner für hübsche Altbauten und historische Stadtkerne empfänglich, weil sie das bei sich nicht so viel haben. Wie wäre also Turin, das jede Menge Altbauten hat, gleichzeitig schone Kneipen und Cafés und ein exzessives Nachtleben? Ist natürlich schwierig, wie Polarfuchs schon sagt, hängt davon ab, was ihm gefällt. Aber so hätte er wenigstens wirklich Neues zu berichten, wenn er nach Hause kommt...

Zum einen denke ich, es kommt darauf an, was euch beide und vor allem deinen Cousin interessiert. Ich persönlich zeige Menschen, die ich mag, gern die Städte oder Landschaften, die ich wunderschön finde und die mir viel bedeuten. Aber etwas sollte man auch bedenken, wenn man ein Programm für amerikanische Freunde zusammenstellt: Historische Bauten in den USA reichen allerhöchstens mal 300 Jahre zurück; die Moderne gibt es dort reichlich. Daher würde ich denken, dass vor allem auch Orte, die noch ein relativ geschlossenes mittelalterliches, Renaissance-, Barockstadtbild zu bieten haben interessant sind. Für uns in Europa ist es so selbstverständlich mit der Geschichte von mehr als 2000 Jahren zu leben, für Amerikaner nicht.

Ich sehe es ähnlich wie Quotenjapse. Ich denke ihr solltet euch lieber individuell überlegen, was ihr sehen wollt und nicht ein bestimmtes "Pflichtprogramm" abarbeiten. Vor allem du musst ja da auch mit und was bringt es dir Städte zu sehen, die du in und auswendig kennst und/oder die dich nicht interessieren? Ich würde lieber individuell planen, und du kannst ja wenn Fragen auftauchen, hier im Forum bestimmt gute Antworten finden. Viel Spaß!!

Natur und Kultur sind in Europa ganz anders als in den USA. Die Landschaften sind kleingliedriger und die Städte/Dörfer sind älter und kompakter. Amerikaner mögen das, weil sie es so nicht von zu Hause her kennen.

Konzentriert Euch nicht nur auf die großen und bekannten Touristenorte sondern macht z. B. mal eine Tageswanderung durch ein Mittelgebirge oder eine Radtour an einem Fluss entlang. Das dürften ganz neue Erlebnisse sein für Deinen Gast.

Bei uns in der Nähe gibt es einen mittelalterlichen Wachturm auf einem Hügel, von dem aus man einen schönen Rundblick über die ganze Umgebung hat. Das tollste daran ist aber für unsere amerikanischen Gäste immer gewesen: Über dem Eingangstor ist das Entstehungsjahr eingemeißelt: 1492 - das Jahr der Entdeckung Amerikas.

Das ist natürlich nicht einfach, in kurzer Zeit möglichst viel jemanden zu zeigen. Es hängt auch davon ab, wofür er sich interessiert.

Aber die grossen und bekannten Städte wie London, Paris, Rom, Mailand, Barcelona, Sevilla und Madrid, Amsterdam sind eigentlich ein Pflichtprogramm.

Vielleicht gibt es ja auch die Möglichkeit ein Open Air Konzert zu besuchen.

Zeitintensiver sind dann Museeumsbesuche wie das Deutsche Museum in München und der Louvre in Paris.

Vielleicht hat er (und auch Du) Lust, per Interrail Europa zu bereisen.

Bin mal auf die anderen Vorschläge gespannt...

Was möchtest Du wissen?