Was muss man sich unter einem Starkbierfest in Bayern vorstellen?

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4 Antworten

Man kann sich das in etwa wie ein kleines Oktoberfest vorstellen, zumindest am Nockherberg in München (falls du das meinst). Bierselige Stimmung, das Bier ist (für uns Bayern) natürlich klasse, etwas stärker und süßer als normal (gibt aber auch alles andere an Getränken) und es kann schon recht lustig werden, in Abhängigkeit von den Menschen, mit denen man dort hingeht.

Wenn man diesen Trubel gerne mag, ist das ein Haufen Spaß. Man sollte nur nicht unbedingt als Antialkoholiker hingehen, da man sich sonst eher verloren vorkommt, wenn der Großteil der anderen Leute seltsame Zustände erreicht ;-)

Das Wesentliche wurde ja schon gesagt, der Starkbieranstich gleicht in gewisser Weise auch einer regelrechten "Pilgerreise", die trink- und feierwütige Menschen in großen Massen begehen. Ich denke da speziell an den "Palmator" in Adlersberg bei Regensburg (nicht nur München hat in dieser Hinsicht etwas zu bieten), wo am Palmsonntag unzählige Menschen nahezu jeden Alters einfallen und sich den Starkbiergenüssen hingeben. Hier ein kleiner Bericht dazu: www.mittelbayerische.de/index.cfm?pid=3088&pk=207424&p=1

es kommt auch ein wenig darauf an wo.Das Palmator am Adlersberg meide ich großräumig,das Derblecken der Lokalpolitiker beim Kelheimer Schneider hat mich als Stammgast obwohl ich nie Bier trinke. Kleine Brauereien haben oft eine zünftige Musik zum Anstich zu bieten und meist gibt es den einen oder anderen Gstanzlsänger.

Es muss also nicht zwangsläufig ein Massenbesäufniss stattfinden,so mache Veranstaltung ist klein aber fein.

In unserer Gegend würde man zum Starkbieranstich auch niemals ohne Dirndl und Lederhose erscheinen,zur Not kann man das auch mal ausleihen.

Adlersberg bei R meinst du? Klasse, diese Wirtschaft kenne ich auch zum gut essen. Mfg

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