Was muss man monatlich verdienen um in Miami wohnen zu können und wie findet man einen Job ohne Lehre (Gastronomie)?

6 Antworten

Ich denke die Konkurrenz ist dort auch sehr groß, viele wollen nach Amerika. Da muss man schon sehr ehrgeizig sein und sich von der Konkurrenz abheben. Am besten ist es ja,wenn man eine passende Ausbildung und Erfahrungen in dem Job hat. Ich würde dir davon abraten und erst einmal was lernen. Dann kannst du auch erst einmal sparen. Die Kosten sind dort sehr hoch für Wohnung, Essen und alles was man sonst zum Leben braucht.

Ohne Greencard hast du null Chance in die USA auszuwandern.

man kann nicht einfach in die USA reisen und sich dort eine Arbeit suchen. Ohne ein Visum werden die Arbeitgeber nicht mal deine Bewerbung annehmen. Für solche unterbezahlte Jobs gibt es in den USA genug Arbeitskräfte.

du brauchst unbedingt eine bessere Ausbildung, am besten sogar ein Studium, eine gut ausgebildete Fachkraft ist hier das Stichwort.

noch ein Tipp: Urlaub und dort leben sind zwei paar Schuhe!

in den USA gibt es nicht so viele Urlaubstage, Feiertage, es gibt nicht so viele gesetzliche Regelungen für Arbeitnehmer usw.

Ungeachtet, dass die Chance auf Greencard und Visum gleich Null ist: Bei seinem "alten Herrn" ist er besser untergebracht, wenn er dort trotz Florida - Urlaub nebenher in 4 Jahren 10.000.-- Euro ansparen kann. Das wäre als Hiwi in der us-amerikanischen Gastronomie nie im Leben drin....

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@tauss

Absolut! Ich denke er ist sich nicht bewusst was es bedeutet in den USA zu leben und zu arbeiten.

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Erstens würdest du niemals eine Greencard oder auch ein Visum bekommen.

Was willst du mit 10.000€ in Amerika machen? Man kann doch mit 10.000€ nicht auswandern.. 10.000€musste meine Freundin vorweisen damit sie dort 6 Monate studieren kann.
Mit dem Geld kannst du dir bei uns grad mal eine schöne Wohnung einrichten.

Dann wie bereits erwähnt wurde in Amerika ist die Gastronomie sehr schlecht bezahlt es wird nur von den Trinkgeldern gelebt du bist unversichert usw. kannst dir nicht mal leisten zum Arzt zum gehen. Die Mieten für Mini Wohnungen oder nur Zimmer sind ein Horror! Wenn du ja bereits mal in Amerika warst dann weißt du auch wie teuer das Leben dort ist vorallem Essen nicht nur im Restaurant auch im Supermarkt.

Und ich glaube viele bzw. auch du stellst dir das viel zu einfach vor ... Bleib realistisch und wenn dir das Land so gut gefällt na dann bereise es oft.

Auch wenn es heißt in "Amerika ist alles möglich" so ist es sicher nicht :)

An sich hast du recht, aber nur von einem kurzem Urlaub denke ich nicht, dass man beurteilen wie teuer das Leben dort ist. Als Tourist schaut man nicht unbedingt aufs Geld und kennt nicht unbedingt die günstigeren Locations.

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Aber auch als Tourist kann man in einem Urlaubsland Augen und Ohren offen- und aufhalten...

Egal wo ich bin gehe ich immer in Läden und auf Märkte der Einheimischen, frage Taxifahrer etc. nach den Lebensumständen, nach Kosten für Häuser oder Höhe der Mieten. Und ich nehme in Cafés, im Rahmen der sprachlichen Möglichkeiten, mit Einheimischen Kontakt auf. Und schon hat man auch in kurzer Zeit wenigstens ein grobes Bild von der Situation.

Und über das amerikanische "Sozialsystem" oder zum Thema Bldung dort Bescheid zu wissen gehört fast zur Allgemeinbildung. Wer arm ist stirbt. Oder bleibt zumindest chancenlos und hoch verschuldet.

Ich kenne einen vormals gut bezahlten Deutschen, Amerika Fan, der nach ner schweren Erkrankung ernüchtert aus dem gelobten Land zurückkam. Erst war dort der Job weg, dann das Haus, dann der Rest des Geldes und hierzulande legte man sich dann ins Kreiskrankenhaus.

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@tauss

sehr lobenswert von dir!

Trotzdem sehe ich es so, dass wenige Touristen sich kaum ab von üblichen wegen bewegen, gerade wenn man das erste mal in ein Land/Stadt ist und man nicht viel Zeit hat, ist das auf verständlich. Bei unserem ersten New York Aufenthalt wären auch nicht weit gefahren, um Lebensmittel zu besorgen.

das sozial System und Krankenhaus kosten sollten allgemein bekannt sein. Ich finde das gar nicht so schlimm. Was bekommt man in DE noch für das was man einbezahlt? Nicht viel. Hier wird viel vor gegaukelt. In den USA weiß man woran man ist.

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@Nightwish80

"Was bekommt man in DE noch für das was man einbezahlt?" - na immerhin ist die Behandlung beim Arzt und im Krankenhaus kostenlos und ein Großteil der verordneten Medikamente ebenso (die Rezeptgebühr ist bei teuren Medikamenten wohl zu vernachlässigen)! Und bei einer Familienversicherung ist die ganze Familie, zumindest solange unterhaltsberechtigte Kinder im Haushalt leben und der/die Ehepartner/in kein eigenes Einkommen hat, kostenlos zum gleichen Beitrag mitversichert. Das ist doch schon ein Riesenunterschied zu den USA!

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@Roetli

Aber in den USA weiß ich worauf ich mich einlasse. Dass ich alles selbst bezahlen muss. Es gibt ja in den USA auch Versicherungen, die man selbst bezahlen muss.

gebauso Zahl ich ja hier auch reichlich in die Krankenkasse ein.

ich wollte nur sagen, hier ist auch nicht alles toll, genauso wenig wie in den USA.

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@Nightwish80

Hast Du eine Ahnung, was die privaten Kranken-Versicherungen in den Staaten kosten und was die im Fall es Falles wirklich zahlen? Wenn ich mir das bei meinen Freunden und Freundinnen dort anschaue, da lob ich mir unser deutsches Gesuncheitssystem!

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