Was muss ein Backpacker in den USA beachten?

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4 Antworten

Wie Schmucki schon sagte - das Visum zu bekommen, wird das schwierigste am Unternehmen sein!

Aber bist Du denn schon mal allein längere Zeit in fremder Umgebung zu Fuß mit Deiner gesamten Habe unterwegs gewesen? Solche Ideen wie 'Seesack'-läßt sich extrem schlecht auf längeren Strecken tragen oder 'Armeesachen'-sind in der Regel schwer und trocknen schlecht oder 'Knarre an der Tanke kaufen'-auch wenn viele Amerikaner eine Waffe haben, finden die meisten so eine Einstellung eher befremdlich! Außerdem - hast Du eigentlich eine Vorstellung davon, wie weit Alaska von den übrigen USA entfernt ist, daß Du dafür erstmal durch ganz Kanada laufen müßtest???

Aber Du hast ja offenbar gleichzeitig vor, auch noch in Australien ein Jahr zu arbeiten - das wird schwierig bei den Entfernungen...

Wie wärs denn, wenn Du erstmal hier in Europa üben würdest, die Karpaten, der Ural oder auch schon die Pyrenäen wären dafür z.B. ein guter Einstieg.

Ich verusch mich erstmal zuorientieren und das mit australien ist nur weils halt mehr sicherheit gibt und man kann sich die reisekosten erarbeiten. aber danke für deine meinung ach und ja ich weiß wie weit alakska von den usa weg ist:P ca. 3500-4000 km. aber dahin wollte ich eh fliegen:)

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Wenn Du Backpacking mit Trampen verbinden willst, mußt Du einige US-Staaten meiden, wo "Hitchhiking" auf allen Straßen verboten ist. Es gab mal das Buch "Hitchhikers Field Manual" (nicht verwechseln mit "... Galaxy", darin waren viele guten Tipps enthalten.

Das Buch gibt es weder bei Amazon noch bei bol.de, aber vielleicht antiquarisch in den USA.

Zieh Dich ordentlich an, nicht mit Dschungelkampfanzug o.ä. Auch das Führen feststehender Messer (sog. Fahrtenmesser) ist in einigen US-Staaten verboten.

Die Kosten sind nicht einfach zu planen, aber Du hast sicherlich die unverzichtbare Credit Card, sonst läuft gar nichts.

Schlaf nicht auf Wildwechseln und erkundige Dich über die Naschsucht von Bären, die auch gerne in Deinem Schlafsack nachsehen!

Viel Spaß im Unterholz!

ich hatte ehrlich gesagt vor mich mit Armeesachen azustatten. Die sind rubust und nicht so teuer. Natürlich wollte ich nicht im flecktarn anzug durchs unterholz robben sondern die normalen sachen nehmen= schwarze hose oder jeans. gibts da ja auch. oder ist das keine gute idee? und wenn ich im Zelt penne wird mir ja nich soo viel passieren oder? ich mein klar ein bär kann ein zelt zerfetzen aber ich hab wenigstens etwas schutz. und ich wollte versuchen die strecke zu fuß zurückzulegen. oder ist das unrealistisch?

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@Daboss90

Normale Sachen sind immer okay, auch Jeans etc. Das Zelt schützt Dich allenfalls vor Regen, aber sonst vor nichts.

Es gibt Wanderwege ("trails"), aber in den Reservaten im Westen gibt es eben wilde Bären. Wirklich! Niemals Obst, Nüsse etc. nachts in Deiner Nähe lagern; immer zwischen zwei Bäumen hoch aufhängen.

Schön ist die Fähre von Vancouver Island nach Juneau, aber dann kann das Wetter sehr garstig werden. Laufen kannst Du, soweit die Füsse tragen. Manche Gegenden sind sehr, sehr menschenleer. Da mußt Du auch noch "Survival" üben.

Manche Amis fragen auf ihrem Privatgrundstück erst nach dem Schießen, was Du willst.

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@LittleArrow

erkennt man privatgrundstücke denn wie in deutschland oder ist da kein zaun usw? ok danke ich nehm ne große weiße fahne mit zum wedeln:D oder kauf mir da auch ne knarre und schieß zurück. Man sieht ja wie conny reimann das man da in jeder tanke ne knarre kaufen kann:P und wenn ich meinen gnazen proviant in die bäume hänge lassen die bären mich in ruhe? Aber wenn ich mir ein nettes Feuerchen mache und da in der einöde schlafe wird das doch nicht sooo schwer oder? ich mein wenn nicht versuch ich ne route zu suchen wo ich maximal eine nacht mal in der wildnis penne und kanns dann ja kurzfristig noch abändern:)

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@Daboss90

Dort, wo Du läufst, wird günstigstenfalls ein Schild angenagelt sein: "no trespassing" oder "National Forest".

Ohne "driver's licence", nur mit Pass wirst Du keinen Ballermann kriegen oder Du bist bis zur Genehmigung schon weiter gewandert.

Nicht "in die Bäume", sondern "zwischen die Bäume", weil die Bären zwar klettern, aber nicht hangeln oder seiltanzen können. Mit dem Feuerchen ist das im Nationalpark so eine Sache, wenn der Ranger kommt. Schlafplatz in der Einöde (Feuerholz?) ist okay, aber im Unterholz schwierig.

Du wirst sicher interessante Menschen und große und kleine Tiere treffen.

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@LittleArrow

aber kann man da im niational parc einfachso seinzelt aufschlagen und ratzen? oder zicken die da rum? ich will mich ja nicht einbuddeln oder nen zaun bauen oder die natur sonstwie kaputtmachen

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Hallo, alle Fragen kann ich nicht beantworten, aber das wichtigste. Also ein Jahr wird sehr schwierig. Du braucht für einen (längeren) rein touristischen Aufenthalt ein sogenanntes "B-2" Visum, dies ist aber normal nur maximal 180 Tage gültig (also ein halbes Jahr). Willst du in den USA auch Geld verdienen mit irgendwelchen Jobs? Dann benötigts du das "B-1" Visum. Das "B-2" kann auch länger als 180 Tage gültig sein, das entscheidet das Konsulat. Problem ist, dass viele Nachweise verlangt werden. Z. B. ob du dir den Aufenthalt leisten kannst, du musst deine Reiseroute angeben usw. Kosten betragen ca. 200 Euro. Ansonsten ist Amerika schon einfach für Anfänger, nur halt die Grundregeln beachten und "Hinterhöfe" und "-Straßen" meiden.

Komm nicht auf die Idee und bringe Klamotten nach USA. Die sind dort wesentlich guenstiger als in DE. Kauf Dir alle Kleidung direkt vor ort und lass den Rucksack leer. Alles was mit Outdoor zusammenhaengt is thier um ein vielfaches guenstiger als in DE. Ich war letzte WOche in Las Vegas, da kriegst du ne original Levis 501 fuer unter 40 Dollar. Rechne das mal mit dem Eurokurs um und du siehst was ich meine :)

Gruss aus BC Dieter

soll ich dann nicht komplett auf alles verzichten? also auch ohne rucksack fliegen? weil ich wollte nen Seesack von der US marine kaufen. der wurde bei amazon 20 euro kosten. Oder ist das keine gute idee

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Gut, dass @Toomay das erwähnst. Bei solchen Preisen ist der Umrechnungskurs fast schon egal.

Seesack von den Marines? Bekommst Du drüben sicherlich im Heimatland der Marines billig. Aber Du brauchst zum Wandern einen trageerprobten, regenwasserdichten Rucksack (mit Beckenpolster/-gut). Da, wo Du später herumläuft, gibt es bestimmt gerade keinen Outdoorladen.

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