Wanderwege kreuzen nicht beschrankten Gleisübergang?

1 Antwort

Ich verstehe Deine Frage nicht - "Da wir das nicht wussten, sind wir trotzdem extra bis dahin gegangen , um die Schienen zu überkreuzen. Das war schon ein ganz schöner Umweg gewesen."

Was heißt denn "dahin" - zu einem gesicherten Bahnübergang mit Umweg?

Wenn ein Wanderweg ungesichert Bahnschienen kreuzt, siehst Du das ganz richtig, daß man da selbst aufpassen muss, ob nicht gerade ein Zug im Anmarsch ist. Natürlich sind die Zugfahrer angehalten, auf der gesamten Strecke auf evtl. Hindernisse auf oder in den Schienen zu achten, aber abbremsen werden und können sie nicht, höchstens gibt es einen lauten Warnpfiff, wenn Personen sich auf oder in der Nähe der Gleise aufhalten. Wenn Du nicht aufpaßt, wirst Du allerdings gegen einen Zug denn Kürzeren ziehen - egal, ob da eine Schranke oder nicht ist!

Der von Dir gepostete Link behandelt Übergänge, die extra gekennzeichnet sind (durch Schranken, Leuchtzeichen, Andreas-Kreuze oder Bahnbedienstete). Dort hat man sich so zu verhalten, wie das erforderlich bzw. angeordnet ist. Andernfalls riskiert man auch als Fußgänger eine Strafe.

Das Überkreuzen von Schienen im freien Feld ist mit Sicherheit nicht strafbar, wenn man aufpasst und weder sich selbst oder andere gefährdet! Dazu gehört natürlich, daß man selbst entsprechend aufpaßt...

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