Walhalla und was noch?

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6 Antworten

Du kannst auch eine kleine "Ludwig I."-Tour machen und nach der Walhalla auch noch die Befreiungshalle in Kelheim, ein weiteres Bauwerk, das Ludwig I. in Auftrag gegeben hat, ansehen (in ca. 30km Entfernung).

Ich kann Gardi nur zustimmen, Regensburg allein hat schon so viel zu bieten, dass man einige Tage dort verbringen könnte, ohne dass es langweilig wird! Mein Tipp wäre, im Frühling oder Sommer Regensburg zu besuchen. Es gibt zahlreiche Cafes und Restaurants mit Freisitzen in der Altstadt, die Stadt "lebt" einfach und strahl eine wunderbare, fast südländische Atmosphäre aus. Nicht umsonst wird sie gerne als "die nördlichste Stadt Italiens" bezeichnet. Man kann auch von Regensburgs Altstadt aus mit dem Schiff zur Walhalla fahren (Kartenverkauf nähe Wurstkuchl), dauert eine knappe Stunde. Darüber hinaus kann ich noch Stadtführungen mit der "Stadtmaus" empfehlen, die Erlebnisführungen der ganz besonderen Art anbieten, zu bestimmten Themen mit Schauspieleinlagen. (www.stadtmaus.de)

Wenn Du schon bei der Walhalla bist, würde ich auf jeden Fall die weitläufigste Ruine in Ostbayern besichtigen: Die Burg Donaustauf. Diese liegt abseits von Touristen-Trubel auf dem Berg daneben. Nicht nur die Aussicht ist beeindruckend, sondern selbst der Laie erkennt schnell den Unterschied zu den Burgen des Landadels, die dagegen geradezu mickrig wirken.

Wie du selbst schon sagst, liegt die Walhalla bei Regensburg - und diese alte Stadt ist ganz bestimmt einen Besuch wert. Es gibt dort eine Reihe von interessanten, kunsthistorisch bedeutsamen Kirchen (Dom, St. Emmeram, St. Jakob), die mittelalterliche Steinerne Brücke (Wahrzeichen von Regensburg), das alte Rathaus, das Thurn-und-Taxis-Schloss und viele kleine Gassen mit wunderschönen alten Häusern. Und fürs leibliche Wohl bietet sich die an der Donau gelegene historische Wurstkuchl an, die als älteste Wurstbraterei der Welt gilt.

Kann den anderen nur zustimmen. Regensburg gehört ja zu den wenigen Städten in dieser Größenordnung, dessen mittelalterliche Zentren vom Krieg fast vollends verschont geblieben sind (so wie Heidelberg). Regenburg ist eine Perle an der Donau, herausragend sind die Steinerne Brücke, der gotische Dom, die Porta Pretoria (ja, die Römer waren auch hier, an der Donau verlief der Limes), das Altstadt-Ensemble mit seinen Gassen und Cafés, Wirtshäusern und Kneipen (Uni-Stadt), die Walhalla ist für mich eher eine zweitklassige Attraktion. Tipp: In einigen Dörfern am Fuss der Walhalla (z.B. Bach) wird noch etwas Wein angebaut und es gibt kleine Heurigen-Lokale.

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