Viele Moskitos bzw. Malaria-Gefahr in Ecuador?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Da Institut für Tropenmedizin rät folgendes:

Ecuador, Malaria:

Geringes Risiko im ganzen Land unterhalb von 1500m, auch an der Küste, v.a. Esmeraldas. Als malariafrei gelten Quito, das Anden-Hochland, Guayaquil und Galapagos.

Erreger: 23 % Plasmodium falciparum (Malaria tropica), der Rest Malaria tertiana.

Malaria-Prophylaxe: Im sog. "Regelfall" eines organisiert reisenden Touristen ohne Vorerkrankungen:

Mitnahme eines Notfallmedikaments (Standby). Je nach Reisezeit, Reisestil und persönlichen Gegebenheiten ist auch eine andere Empfehlung wie z.B. die vorbeugende Einnahme eines Malariamedikaments möglich.

Auf jeden Fall aber zusätzlich vorab Schutz vor Moskitostichen durch lange helle Kleidung, Repellentien, mückenfreie Schlafräume.

Nachdem ich nun schon zwei Freunde habe, die im Grenzgebiet Kolumbien/Ecuador Malaria bekommen haben, würde ich auf jeden Fall ein Standby-Medikament mitnehmen und die üblichen Schutzmaßnahmen treffen (lange Ärmel, möglichst keine freien Hautpartien, öfter duschen (Schweißgeruch zieht Moskitos magisch an), Anti-Moskito-Spray oder Lotionfür die Haut). Grundsätzlich sind die höheren Lagen Ecuadors relativ sicher, der Dschungel nicht.

Was möchtest Du wissen?