Verhalten im buddhistischen Tempel?

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4 Antworten

Ergänzend zu den Dingen, die Baiana schon geschrieben hat: Man verbeugt sich mit aneinandergelegten Handflächen vor den Statuen, geht - falls es einen Umgang geben sollte außen um den Tempel oder den Stupa links (im Uhrzeigersinn, von oben gesehen) um den Tempel/den Stupa rum. Gebetstrommeln darf man gerne drehen. Sehr oft wird man auch angesprochen und durch den Tempel geführt. Die Mönche sind meist superfreundlich.

Bei Gebeten oder Meditationen im Tempel sitzen die ehrwürdigsten Lamas/Mönche in der Rangfolge am nächsten zum Vortragenden. Dann werden sich alle Mönche nach Rang ganz selbstverständlich immer mehr nach hinten anordnen. Dabei spielt das Alter keine Rolle, sondern die Reinkarnation oder der Stand in der Ausbildung. Touristen sollten sich deshalb immer ganz hinten einordnen.

Von uns als Nicht-Buddhisten wird das Verbeugen vor den Statuen nicht erwartet, wohl aber respektvolles Verhalten. Gebetstrommeln drehen ist in Ordnung, Du kannst dabei ja auch wenn Du willst noch ein "christlches" Stoßgebet in den Himmel schicken, das schadet sicher nicht. Wenn Du eine Glocke läutest wird allerdings auch ein (Geld-)Opfer dafür erwartet.

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Alles bereits Gesagte stimmt zu 100%. Eine Ergänzung noch: "Der Kopf des Buddha sollte immer höher sein als dein Eigener." Darauf ist besonders beim Fotografieren zu achten. Und auf gar keinen Fall (habe ich leider selber schon erlebt) für einen "Schnappschuss" auf die Statuen klettern.

Für mich persönlich gilt ein absolutes Fotografierverbot von betenden Gläubigen. Auch verwende ich keinen Blitz wenn andere Leute im Tempel sind. Ansonsten halt einfach den nötigen Anstand und Respekt.

Wenn Du Dich in einem buddhistischen Tempel auf den Boden setzt, dann solltest Du tunlichst darauf achten, dass die Fußsohlen nicht in Richtung eines Heiligtums oder auf einen anderen Menschen zeigen. Die Füße gelten als unrein und Du solltest sie am Besten seitlich hinter/neben Dich ablegen.

Grüß Dich!

Schau mal, diese "Verhaltensregeln" habe ich gefunden:

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"Buddhistische Tempel in Thailand sind religiöse Orte, dementsprechend sollte man sich auch kleiden und verhalten.

Man möchte denken, daß die meisten Touristen, darüber Bescheid wissen, denn in Ihren Heimatländern würden sie wohl kaum eine christliche Kirche in Badeshorts und Trägerhemdchen besuchen.

Doch weit gefehlt, in Kolonialherrenart, fällt man in die buddhistischen Tempel ein, unterhält sich lautstark und kleidet sich wie für eine Beach Party.

Buddhistische Tempel dürfen nicht mit Schuhen betreten werden, die Schuhe zieht man am Eingang aus und läßt sie dort stehen, wer seine teuren Schuhe dort nicht stehenlassen möchte (Diebstahl!), nimmt sie in die Hand oder packt sie in seine Tasche.

Selbstverständlich darf man in einem Tempel leise miteinander sprechen, lautdröhnende MP3 Player, singen und pfeifen sind jedoch unerwünscht und für die betenden Gläubigen mehr als störend.

Auch wer in den buddhistischen Tempeln fotografieren möchte, sollte vorher einen der Mönche um Erlaubnis fragen. Einfach drauflos zu knipsen gilt als unhöflich und respektos.

Das Hinweisschild unten zeigt wie man sich beim Besuch eines Tempels und auch der Königspaläste zu kleiden hat und wie nicht."

http://www.thailandinformation.de/verhaltensregeln-thailand-buddhistische-tempel-149-pictures.htm

Bilduntertitel eingeben... - (Asien, Tempel, Verhalten)

Dankeschön. Naja, das klingt irgendwie ein bisschen selbstverständlich... aber die Dinge sind meistens die, die am schwersten eingehalten werden :-) Vielen Dank!

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