USA Daueraufenthalt mit Touristenvisa /Hauseigentum

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Also mit dem Touristenvisum kommt Ihr da leider nicht weiter - Um in die uSA dauerhaft einzuwandern ( und darauf läuft es ja hinaus ) Ihr benötigt eine Residency.... Also unbedingt mal bei der Botschaft nachfragen. Diese kann man als Rentner beantragen, wenn gewisse Voraussetzungen erfüllt werden und hilfreich ist letztendlich ein Bürge vor Ort.

Wahrscheinlich wäre es am besten, Ihr nehmt bei einer Greencard Lottery teil ( die ist für 2011 allerdings gerade abgelaufen seit dem 30.11.09 ) - Ihr könnt Euch also nächsten Herbst erst für 2012 bewerben - vielleicht habt Ihr Glück ?

Hier ist ein ganz interessanter Artikel zum Thema http://www.auslandserfahrungen.de/Newsletter/Newsletter2801.html#Ruhestaendler - inklusiver einer Linkliste mit weiterführenden Links zu Deiner Frage.

Wichtig ist vor Ort der Abschluss einer amerikanischen Krankenversicherung !

Hier steht noch mehr zum Thema http://www.amerika-forum.de/deutsche-rentner-in-usa-43087.html inkl. vieler Tipps. Wiegesagt, das Touristenvisum ist dann uninteressant, Ihr müsst Euch dann in jedem Fall um eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung bzw. ein mehrjähriges Visum bemühen und zwar am besten BEVOR Ihr Rentner seid - danach ist es fast aussichtslos....

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@KaeptnKoC

Wie in einem Beitrag des Amerika-forums bestätigt wird, ist die Initiative eines Senators, ein " Rentner-Visum ", bzw eine Daueraufenthalts-Genehmigung für deutsche Rentner zu schaffen, eingeschlafen und wird nicht weiter verfolgt. Bei den noch verbliebenen Möglichkeiten, a) des Investoren-Visums sollte man wissen, dass der untere Grenzbetrag auf 150.000 US$ angehoben wurde und eine weitere Forderung inzwischen die Beschäftigung von 15 lohnsteuerpflichtigen Mitarbeitern einschliesst. Bei b) der Greencard-Lotterie muss man wissen, dass - sollte man ein Glückslos ziehen und das Recht eine Daueraufenthaltsgenehmigung zu erwerben, eingeräumt bekommen, sind dazu aber Konsequenzen zu berücksichtigen, die der Fragesteller bestimmt nicht erfüllen würde: Innerhalb von 6 Monaten muss er dann in die USA immigrieren und das mit allen steuerlichen Konsequenzen einer Auswanderung. Er muss dann in den USA seine Einkünfte aus allen Anlagen ( auch solchen in Deutschland ) versteuern und das nach den dortigen Steuersätzen. Es gelten dann auch die USA- Erbschaftssteuer- Regeln und Steuersätze. Dann kommt noch das Problem der Krankenversicherungen, die in den USA nicht nur sinnvoll sondern auch noch für Menschen jenseits der 65 Jahre extrem kostspielig sind. Deutsche Krankenversicherungen leisten in der Regel in den USA nicht und Urlaubs-Versicherungen nur befristet.

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@RKlein

Das finde ich einen guten Kommentar mit allen wichtigen Dingen, die unbedingt zu beachten sind, aber meist erstmal total vergessen werden!!!

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Das ist ja schon eine sehr spezielle Frage. Da kann ich nur raten, mal in der Botschaft nachzufragen. Ganz sicher kann ich keine Auskunft geben, aber vom Gefühl her meine ich gelesen zu haben, dass man als Rentner auch ein anderes Visum für einen Daueraufenthalt bekommen kann (eine Form von Resident ohne Arbeitserlaubnis). Bei Euch besteht ja praktisch kein Risiko mehr, dass ihr einem Amerikaner einen Arbeitsplatz wegnehmt und ein gesichertes Einkommen habt ihr auch.

Bei den 6 Monaten sehe ich keine Probleme, solange die Zeit nicht überschritten wird, ihr also länger als 6 Monate am Stück dort gewesen seid oder irgendwelche Verbrechen begangen habt. Auch hier würde ich nochmal mit der Botschaft sprechen. Habt ihr 6 Monate pro Aufenthalt oder pro Jahr ? Wenn Ihr 6 Monate pro Aufenthalt habt und mehrmals pro Jahr einreisen dürft, kann ich Euch nurnoch einen schönen Ruhestand wünschen und da darf auch kein Immigration Officer rumdiskutieren...es sei denn ihr seid bei der vorherigen Einreise zu lange geblieben oder habt irgendwelche Verbrechen begangen.

Der Fall der willkürlichen Abweisung erübrigt sich damit fast automatisch. Jedoch zur Beruhigung, in einem solchen Fall ruft einfach Eure Botschaft vor Ort an. Nun stellt Euch diesen Ärger für die Amis vor, ein europäisches Paar im Ruhestand ohne Grund mit gültigem Visum im Pass abzuweisen. Kann und darf nie passieren.

Danke für die optimistische Einschätzung, die braucht wir, sonst könnte man den Mut verlieren.

Allerdings: der Immigration Officer scheint nach dem Präsidenten die höchste Autorität zu sein (oder höher?)und er darf alles.

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@ProChiller1982: In den USA ist es nicht altersabhängig, ob man jemand einen Arbeitsplatz 'wegnehmen' könnte - arbeiten doch mehr als die Hälfte aller US-Amerikaner im Lande deutlich länger als bis 65!!! Und dürfen auch nicht wg. des Alters entlassen werden! Gerade hat die älteste Schwester einer Freundin von mir bei ihrer Airline vor Gericht erstritten, daß sie weiter als Flugbegleiterin arbeiten darf - sie wird jetzt 86!!!

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Von einem Rentner-Visum, das zum dauerhaften Aufenthalt berechtigenh soll, habe ich noch nie etwas gehört. Meine Frau und ich haben jetzt im dritten Jahr das zweite 10 Jahres-Visum. Und wir verbringen 2010 unseren 11.Winter in Florida. Über die Frage des Daueraufenthaltsrechtes haben wir uns drüben von Anwälten und hier im Münchener Generalkonsulat mehrfach beraten lassen. Da ich keinen für Amerikaner interessanten Beruf mehr ausübe, der für das Land wichtig sein könnte,kein Mediziner mit Professortitel und auch keiner in der Forschung bin ( für diese Kategorie gäbe es problemloser eine Daueraufenthaltsbewilligung, riet man mir nur stets, mich an der Greencard-Lotterie zu beteiligen. Dabei wurde ich aber auch stets auf die resultierenden Folgen vorbereitet, wenn ich eine Greencard im Auslosungsverfahren erwerben würde: Und das bedeutet, man muss mit all seinen wirtschaftlichen und steuerlichen Pflichten in das Land übersiedeln. D.h. alle aus Besitztümern , Gewinnen aus Anlagen, ect. und Renten resultierenden Einkommen in den USA nach dortigen Regeln versteuern. Wir waren schon oftmals in Versuchung , uns drüben ein Haus zu kaufen .Wenn man einmal ein Haus besitzt,, glaubt man, man müsse immer dorthin fahren. Die Bausubstanz von Häusern in Florida hat mit der in unserem qualitätsbewussten Deutschland gebauten Häusern soviel gemeinsam, wie eine Kuh mit einem Elefanten. Sie werden in der Regel ohne Keller auf einer Estrich-Platte aufgebaut. Wenn man Glück hat und das Haus nach 2069 gebaut wurde ( vorher waren alle Wände mit Gipskarton verkleidete Holzkonstruktionen) heute müssen sie bis zum Abschluss des Erdgeschosses aus ( 14,5 cm ) hohlen Massibbausteinen gebaut werden. Alle Zwischenwände sind aber wie früher nur in Holz/Gipskarton-Bauweise gebaut. Häuser in Florida ( und natürlich auch in den übrigen Vereinigten Staaten ) werden nach ihren im jeweiligen Steuerjahr von den örtlichen Behörden geschätzten Werten mit einer Grundsteuer belegt, die bei Anwesen, die an ein Gewässer grenzen- 2%- des Wertes beträgt, bei übrigen Objekten mit ---1%- des Schätzwertes. Was das bedeutet, möchte ich anhand eines Beispiels erläutern: Hat man im Jahr 2002 z.B.: für ein Haus mit Grundstück $ 180.000 bezahlt, dürfte durch die enorme Preisentwicklung infolge des 11.Sept.2001 heute die Preisschätzung der Behörde, die sich an den Verkaufspreisen im jeweiligen Gebiet orientiert, wohl heute bei ca. $ 450.000 liegen. Die jährliche Steuer darauf läge bei einem Wassergrundstück bei $ 9.000. Für das Haus sind aber zusätzlich örtliche Gebühren für die Wasserversorgung , Müllabfuhr und Strom zu entrichten. Der derzeitige Strompreis pro KW liegt bei ca 30 ct. Und in den USA werden mit Strom die Klimaanlagen, die Heizungen, die Wasseraufbereitungsanlagen der Pools und meistens noch die Poolheizungen betrieben. Somit kommen ganz schnell 18.000 KW pro Stunde zusammen. Man kann auch nicht damit rechnen, diesen Strom während der 6 Monate Abwesenheit sparen zu können, denn die hohe Luftfeuchtigkeit während der Sommermonate würden die Innenwände und Badezimmerwände giftgrün werden lassen, wenn man nicht täglich die Klimaanlagen wenigstens für zwei Stunden laufen liesse. Mit den Pools ist das ähnlich. Und die Klimaanlagen müssen einmal im Jahr gewartet, die Filter erneuert werden. Die Pools benötigen einmal wöchentlich der Chlor-Abstimmung und Wartung und die Rasenflächen müssen mindestens alle zwei Wochen geschnitten, die Bäum und Büsche beschnitten werden . Der hohe Salzgehalt der Luft verkürzt die Lebensdauer aller elektrischen Geräte, deren metallischen Ausstattungen . Holz verrottet schnell und es gibt für das Anwesen so unangenehme Insekten und Käfer, dass behördlich vorgeschrieben mindestens zweimal im Jahr eine „ Pest-Control „ die Häuser und Gärten Insekten-, Käfer- und Ameisenfrei machen muss. Dieser Service ist wie die Gartenpflege, der Pools-Service und Klimaanlagenpflege und eine notwendige Hausbetreuungs-Firma nicht kostenfrei. Wenn man alle diese Kosten zusammen addiert, dann kann es billiger werden, sich ein Haus zu mieten. Was auch noch für „ Nachdenkliche „ den Vorteil beinhaltet, dass man sich bei einer solchen Gelegenheit über Lage , angebotene Objekte ein Bild zu machen und die Preise zu vergleichen. Nur wegen eines günstigen Einkaufspreises ( Zwangsversteigerungen gibt es zuhauf ) würde ich Ihnen raten, niemals ein Haus zu kaufen. Nachbarschaft und Lage sind für die Amerikaner schon immer Grund genug gewesen, ihre Häuser zu verkaufen ( bzw. einfach nicht mehr ihre Raten an die Banken zu bezahlen , denn Konsequenzen, wie bei uns, erwachsen Amerikanern nicht, wenn sie ihr gekauftes Haus nicht mehr bezahlen können) Bei der Bewertung von Immobilien machen die Floridabehörden für Ausländer sehr finanziell sehr nachteilige Unterschiede. ( Einer muss ja die Kriegsausgaben bezahlen, die „ Busch „ veranlasst hat) Abschließend möchte ich noch sagen, meine Rechnung:- Nicht selber Eigentum drüben zu erwerben- hat sich für uns ausgezahlt. Drei der Häuser, die wir drüben für jeweils vier Monate gemietet hatten, wurden noch während unseres Aufenthaltes, bezw. kurz zuvor verkauft. Eines davon, das wir schon anbezahlt hatten, wurde 2005 von einem Hurrican fast vollständig zerstört.

 - (USA, Amerika, Ratgeber)  - (USA, Amerika, Ratgeber)

Besten Dank, ich bin in der ähnlichen Lage, ein berufsbedingtes VISUM kommt nicht mehr in Frage. Jedoch haben wir eine Gegend mit wenig Hurrican and Tornado Aktivitäten im Auge. Und wir werden das Haus auch nicht mehr für 50 Jahre bewohnen, da genügt die Bauweise, die uns an Zündholzbauweise (Deutsch: Streichholz?) erinnert.

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Mit einem 10 Jahresvisum dürfen Sie maximal 6 Monate im Jahr in den USA verbringen. d.h. aber noch lange nicht, dass es Ihnen mit Ihrem Visum bei der Einreise erlaubt wird, auch sechs Monate dort zu bleiben. Seit dem 11.Sept.2001 hat sich Vieles in den USA verändert. Jetzt entscheiden die jeweiligen Einreisebeamte ( oftmals Schwarze ), ob überhaupt - und wie lange Sie dort bleiben dürfen. Kleinigkeiten können darüber entscheiden, ob der oder die Beamte(in) Ihnen das Recht auf 6 Monate einräumt. Vielofaches hin und her reisen ( es gibt auch Nahziele ausserhalb der USA sind keine Garantie dafür bei Zeitüberschreitungen nicht erwischt zu werden. Wenn Sie dabei ertappt werden sollten, dürfen Sie nie mehr einreisen. ( Computer-Zeitalter ). Ein Haus in den USA zu besitzen, beeinflusst zwar die Bereitschaft, sechs Monate dort bleiben zu dürfen, ist aber keine Garantie dafür. Auch für das Führen eines Autos gibt es neue Bestimmungen: Maximal gilt in einem zusammenhängenden Zeitraum der deutsche oder internationale Führerschein. Für längere Aufenthalte müssen Sie einen Führerschein in den USA machen. Das geht zwar unkomplizierter und kürzer als bei uns, aber alles in englischer Sprache. Wenn man im Besitz eines deutschen Führerscheines ist, muss man sich nur ein Führerscheinbuch kaufen, in dem alle möglichen Fragen mit dazugehörigen Antworten abgedruckt sind, dann muss man pauken und kann sich zu dort regelmäßig stattfindenden Prüfungen einfinden. Ein Lichtbild mitbringen und wenn man schriftliche und mündliche Prüfungen bestanden hat, muss man mit einem Prüfer eine kurze Probefahrt im eigenen Auto machen. Hat alles geklappt, wird der Führerschein an Ihre dortige Wohnanschrift per Post zugestellt. ( Wenn auf Ihrem Briefkasten am Haus Ihr Name steht, wirft der Briefbote auch den Führerschein dort ein ( Dauer ca 1 Monat ). Doch nun kommt wieder der 11. Sept. ins Spiel. Sie können den Führerschein nur für die angegebene Dauer Ihres Aufenthaltes, innerhalb Sie den Führerschein erworben haben , nutzen. Bei einer erneuten Einreise müssen Sie sich beim Amt einen neuen Führerschein ( 25 $ ) austellen lassen. Dazu werden Ihnen wieder dumme Fragen gestellt, wie lange Sie im Lande bleiben , dann werden Sie fotografiert und nach ca 4 Wochen wird Ihnen der neue Führerschein wieder zugestellt. Bis dahin müssen Sie wieder Ihren deutschen Führerschein mit sich führen, Sie bekommen aber einen provisorischen Erlaubnisschein für die Übergangszeit. Einmal dabei erwischt, wenn Sie mit dem alten US-Führerschein aus dem Vorjahr gefahren Sind, kostet es erst einmal gehörige Geldstrafen und wenn Sie Pesch haben , werden Sie auch noch des Landes verwiesen. Es sei Ihnen deshalb angeraten, immer ein freundliches Gesicht zu machen, wenn Sie einreisen, darauf zu achten, dass Ihr Pass auch ausgestempelt wird, wenn Sie ausreisen und einen Mietvertrag mit einer gültigen Anschrift in den USA für Ihr Ferienobjekt dabeizuhaben.

Besten Dank.Es scheint nicht zwingend, dass es nur 6 Monate pro Jahr sein dürfen, aber nicht mehr als 6 Monate am Stück. Die Sache klärt sich langsam auf, aber wird nicht einfacher.

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@RKlein: Was soll der Hinweis in Ihrer Antwort auf die Immigration-Officers "Oftmals Schwarze" denn bedeuten?

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@Roetli

Das mit den "oftmals Schwarze" verstehe ich aber auch nicht. Ich z.B. hatte noch nie einen schwarzen Officer. Meistens reise ich über Detroit ein, von 20 (geöffneten) Schaltern sind an 2-3 nur Schwarze.

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