USA - Was muss man gesehen haben?

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Es kommt ein wenig darauf an, worauf Du Deine Schwerpunkte legen willst, wie lange Du unterwegs sein kannst und ob Du eher eine "Sehenswürdigkeit-Abhakerin" oder "Genuß-Reisende" bist, die auch etwas übers Land insgesamt erfahren möchte!

Bist Du mehr an Natur und Landschaft interessiert, sind natürlich die Nationalparks ein unbedingtes Muß (die üblichen Yosemite, Grand Canyon, Monument Valley, Niagara Falls, Death Valley vielleicht, aber auch hier nicht ganz so gefragte wie Antelope Canyon, Glacier NP, Great Sand Dunes, Channel Islands, Congaree und unendlich mehr)!

Bist Du auch an der Vergangenheit und der Geschichte dieses vielfältigen Landes interessiert, dann würden natürlich außer den üblichen Großstädten NYC, Chicago, San Francisco, Washington etc. auch Städte wie New Orleans, Philadelphia, Boston etc. und Bundesstaaten wie Virginia, Massachusetts, Montana/Little Big Horn, South Dakota/Wounded Knee, Arizona/Navajo Nation dazu gehören.

Vielleicht hast Du aber doch schon, neben NYC, ein paar eigene Vorstellungen, Wünsche oder Sehnsüchte - auch das solltest Du berücksichtigen! Meine Liste erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit - die USA sind fast ein ganzer Erdteil und entsprechend vielfältig! Ich bin sicher, Du wirst nach Deinem ersten Besuch bald wieder 'sparen' und eine zweite Reise folgen lassen! Weglassen würde ich bei einem ersten Trip Alaska (ist eine eigene Reise wert!) und Hawaii (ebenfalls) - beide sind weit entfernt und würden Dein Zeitkonto, aber auch Dein Budget unnötig hoch belasten (Flüge in beide Bundesstaaten sind leider sehr teuer für amerikanische Verhältnisse!).

Einiges davon gut kombinieren könntest Du mit einer Zugreise, gepaart mit tageweiser Anmietung eines Autos (mit einem Railpass ist das eine bezahlbare Möglichkeit). Bei Reisen mt AmTrak kann man nicht nur ganz geruhsam die Landschaft betrachten, man kommt auch schnell in Kontakt mit Amerikanern, die meist ganz anders sind, als man sie sich hier klischeemäßig so vorstellt! Das Streckennetz von AmTrak findest Du unter amtrak.com, hier kannst Du auch die verschiedenen Züge mit ihren diversen Stops finden.

Wenn Du einigermaßen Englisch sprichst, solltest Du Dir überlegen, Dich bei Couchsurfing.com oder SERVAS.de zu registrieren. Das würde nicht nur Deine Reisekasse schonen, sondern Dir das Land so nahe bringen, wie Du das als 'normaler Tourist' nirgendwo erfahren oder erleben wirst. Beide Organisationen sind sicher, die Amerikaner sind Weltmeister in Gastfreundschaft und man taucht tief ins Land ein!

Ich empfehle Dir, Dir vorerst in der Bibliothek ein paar Bildbände über die Staaten oder auch den einen oder anderen Reiseführer auszuleihen und Dir noch mehr "Appetit" zu holen!

Wie viel Zeit steht zur Verfügung? Das ist die entscheidende Frage. Sind es "nur" 4 Wochen würde ich auf die "Durchquerung" des mittleren Westens verzichten und mich lieber mit der Ostküste (New York, Boston) und der Westküste (Fahrt entlang Pazifik- Küste San Franzisco nach San Diego) begnügen. An Nationalparks kann man dann noch eine Wüste "mitnehmen" (z.B. Death Valley, je nach Jahreszeit), Yosemite NP und weiter nach Las Vegas und Grand Canyon. Das wäre "meine" US- "Anfängertour mit Hinflug nach New York, New York- SF und Rückflug von Las Vegas. Damit hättest Du bis hin zum spinnigen Las Vegas einen ziemlich breiten touristischen US-Überblick. An der Westküste wäre ein Mietwagen unverzichtbar, wenn man zu den Nationalparks will. Bei weniger als vier Wochen kämen bei mir 2 - 3 Tage NewYork infrage und dann rüber nach CA. Viel Spass bei der Planung.

Wenn Du unbedingt dennoch durchqueren willst und gerne tagelang im Auto sitzt musst Du einen Mietwagenverleiher für die One-Way-Tour finden oder eben auf Greyhoundbusse zurückgreifen.

Ich würde nach New York die großen Naturschauspiele in der Liste ganz nach oben setzen. Also Grand Canyon, Monument Valley, Yosemite Park etc.

Ohne die eingeplante Zeit und das Budget zu kennen, kann man wirklich nicht viel sagen. ich würde dir jedoch empfehlen, die Reise mit einem Mietwagen zu machen. In großen Städten, wie NY ist der natürlich überflüssig aber ansonsten echt praktisch. Ich fand New York damals wirklich toll. Bin letztes Jahr mit nem Mustang von Las Vegas aus zum Grand Canyon ect. gefahren. War auch super (obwohl der Grand Canyon viel zu touristisch ist), aber nach Las Vegas muss ich nicht nochmal. Dafür reicht locker ein Abend aus. Wenn du 4 Wochen Zeit hast, könntest du zum Beispiel die ganze Strecke von NY, runter nach Florida, weiter über new Orleans, dann durch die Nationalparks nach Las Vegas und zum Schluss nach Los Angeles und San Franzisco. Hast du allerdings nur zwei Wochen Zeit, würde ich mich z.B. auf den Südwesten oder den Nordosten beschränke.

Viel Spaß beim Planen...LG

Das wären dann mal etwa "lumpige" 8-10.000 km für 4 Wochen - wo wäre da außer Fahren auch noch Zeit zum 'Sehen' oder sogar 'Begreifen', geschweige denn für "Spaß"??

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@Roetli

Ein Freund von mir hat diese Tour in knapp drei Wochen gemacht und sie wärmstens weiter empfohlen. Er hatte, seinem Bericht nach zu urteilen, einen "Heidenspaß". Wenn du so eine Tour mit einem Mustang machst, willst du aus dem Auto eh nicht wieder raus.

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@Weltenbummler22

Auch für einen Mustang gelten aber die strengen Geschwindigkeitsbegrenzungen in diesem Land bzw. der diversen Bundesstaaten :-)!

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Quer durch die USA ..... da hast Du aber viel vor. Es kommt drauf an, wie viel Zeit und Finanzen Dir zur Verfügung stehen, Mit ein paar Monaten kommst Du da gut hin. Kauf Dir einen USA Reiseführer und schau mal, was Dich spezifisch interessiert, dann kannst Du auch so was wie planen, Ansonsten nimm ab NYC den Greyhound und dann fahr von Destination zu Destination, das kann zwar zuzeiten etwas langweilig werden, bringt Dich aber Punkt dorthin wo Du willst. Fliegen ist besser, aber auch teurer und man sieht eh nur alles von oben.
Von unten nach oben, von rechts nach links oder querbeet.... die Vereinigten Staaten sind kein minipic !! Sicher solltest Du Dir nach New York Kalifornien, San Franciso, L.A., Las Vegas und wenn Du Lust hast einen oder zwei Nationalpärke vornehmen. Nach New Orleans kannst Du immer noch auf dem Weg zurück nach New York.

Es wäre schade, New Orleans nur mal kurz zu streifen - in der Umgebung, wie überhaupt in den Südstaaten weht einen auch der Hauch der US-Geschichte an und die eine oder andere 'Plantage' sollte man vielleicht auch besuchen!

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