Urlaubsfotos als jpeg oder besser als Raw aufnehmen?

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6 Antworten

Ich selbst knipse nur wild in der Gegend rum und hab auch nur eine ganz durchschnittliche Kamera, die nur .jpg-Dateien speichern kann. Die bearbeite ich notfalls noch mit Picasa, und das reicht mir dann. Ich mache aber auch fast nur Schnappschüsse oder fotografiere unbewegliche Gegenstände, mal ein Portrait oder eine Landschaft, zumeist unter guten Lichtverhältnissen.

Mein Partner, der sehr ambitioniert fotografiert, vor allem Naturaufnahmen, Tiere unter schlechten Lichtverhältnissen, in Bewegung, auf große Distanz usw., fotografiert immer Rohdateien, also raw, und bearbeitet dann selbst und macht damit aus einem ursprünglich qualitativ durchschnittlichen Bild eine Aufnahme von National Geographic-Qualität. Es kommt also darauf an, was man fotografieren will und wie hoch der Anspruch ist. Aus einer raw-Datei läßt sich jedenfalls eindeutig mehr herausholen, sicher kommt es aber dabei auch noch auf die Auflösung der Kamera an.

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Ich kenne RAW nicht, fotographiere aber immer mit .jpg, dann kann ich die Fotos auch per mail an Bekannte oder Freunde weiterschicken und verstopfe nicht deren Mailboxen. Mit einem kleinen Programm kann ich ohne weiteres Bilder ebenfalls sehr gut weiter bearbeiten, vergrössern, etc.. Ich bin für .jpg

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Kommentar von allradfan
27.07.2013, 20:54

Hallo Nanuk, es ist dann schon ein kleiner Unterschied zwischen den beiden Formaten. Habe im April 2013, bei meinem letzten Urlaub, dann mal Locker 50 GB an Bildmaterial. Aber du hast recht, dieses Raw Format eignet sich nicht zum Versenden als Mail.

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Hallo Schlingel, da gehen die Meinungen weit auseinander. Ich selbst handhabe es so, das wenn ich Knipse, dann nur in jpeg da hier es für mich nicht so drauf an kommt. Im Urlaub oder wenn ich gezielt Fotografiere dann in Raw, diese Bilder werden dann auch nochmal separat gespeichert, somit habe ich immer wieder Zugriff auf das unverfälschte Original. Der Spielraum beim Bearbeiten ist schon gewaltig, wenn du mit Raw arbeitest. Auf der anderen Site wenn du genug Speicherplatz hast kannst du auch alles in Raw Fotografieren, wobei du dann aber auch jedes Bild bearbeiten musst.

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Für mich sind der Aufwand und der Speicherplatz bei Raw zu hoch. Ich mache ab und zu zwei- bis dreitausend Bilder auf einer Reise und selektiere danach auf ca. 5 % runter. Manche Bilder würden wohl bei Raw besser nachbehandelt werden, aber dafür habe ich mehr Auswahlmöglichkeiten, diese Menge von JPEG würde ich bei Raw nie machen und die Dauer der Nachbehandlung will ich mir erst gar nicht ausrechnen.

Auch bei JPEG hast du jede Menge Korrekturmöglichkeiten, ich benutze für das Grobe und das Auswählen Picasa 3 (ein Gratisprogramm) und für die Details Adobe Photoshop Elements 9 (wahrscheinlich nicht mehr das aktuellste auf dem Markt).

Ein Tipp wenn nicht bekannt: Man sollte Bilder nicht mehrmals als JPEG abspeichern, vor allem dann nicht, wenn man das Bild noch bearbeitet, denn dann gibt es Qualitätsverluste. Und immer bei JPEG die geringste Kompression (= maximale Qualität) einstellen, auch Profis arbeiten damit und verzichten auf Raw.

Ich werde oft angeschrieben mit der Bitte mein Bild zu benutzen (eines hängt im britischen Museum von London), und von den vielen Anfragen hat nur einer auf Raw bestanden, der Rest war mit meiner Höchstauflösung zufrieden.

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Im Normalfall reicht jpeg solltes du besonders schöne Foto mit Bildsoftware erreichen wollen so emphiehlt sich in raw. Besonders wenn Lichtverhältniss schwach sind kann man im raw format einiges gut machen hier ein Beispiel. Wenn es jpeg gewesen wäre es wohl kaum so geworden. Kann hier nur in Miniformat reinposten

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Aufnahmen in RAW lohnen sich wirklich nur dann, wenn Du sehr engagiert bist bei der Nachbearbeitung der Bilder oder ganz besondere Tricks anwenden willst, die mit jpeg nicht möglich wären.

Auch jpegs lassen sich ja schon sehr vielfältig bearbeiten, falls das im Einzelfall mal erwünscht sein sollte, sodass sich nach meiner Erfahrung - ich habe es probiert - nicht lohnt, generell in RAW zu photographieren.

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