Unterstützt man mit einer Reise eine Landespolitik?

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4 Antworten

Wenn Du nicht nach China reist, weil Du Gewissensbisse hast, dann tut das dem Regime nicht weh, aber wenn Du nach China reist und mit den Einheimischen viel in Kontakt kommst und auch in einheimischen Lokalen essen gehst, dann, profitieren die Einheimischen doch auch von Dir, zudem wirst Du wahrscheinlich auch Trinkgelder geben und mit den Einheimischen in Gespräche verwickelt werden, wovon die Einheimischen auch profitieren werden. Leider kenne ich mich in China selber nicht aus, aber Myanmar ist wohl ein ähnlicher Fall wie China, wo das Regime die Bevölkerung unterdrückt. Und hier kann man als Tourist, oder als Reiseveranstalter schon einiges steuern, um z.B. das Geld der Touristen nicht direkt in den Rachen des Militärs zu werfen. Es gibt dort Hotels, Restaurants, Golfplätze usw. die dem Militär oder ausländischen Investoren oder privaten Einheimischen gehören. Da kann man dann von vorne herein Hotels aussuchen, die nicht dem Regime gehören, oder in den einheimischen Restaurants essen gehen oder nicht die Golfplätze des Militärs benutzen.

Ich würde an Deiner Stelle auf jeden Fall nach China reisen.

Wenn du nicht dahin reist, schadet das dem Regime in keiner Weise - machst du aber in china Urlaub kannst du viel für die einheimische Bevölkerung tun. Also reisen.....

Ich war gerade letzten Monat in Myanmar und habe darauf geachtet, dass mein Geld in die richtigen Kanäle floss. War übrigends sehr erstaunt, wie stark sich dieses Land geöffnet hat. Kann ich nun auch für Individualreisende empfehlen.

Es gibt Menschen, welche aus politischen Gründen nicht in ein bestimmtes Land reisen. Aber als Reisender kann man vielleicht auch zeigen, dass man sich vor Ort informieren möchte, wie die Einwohner leben oder ob nur falsche Meldungen bis zu uns vordringen.

ja und Nein.Natürlich kommt Dein Geld auch dem Regim zugute.Dann dürfen Deine Freunde aber keine Jeans,Spielzeug,Technik made in China kaufen.

Wenn keine Touristen mehr nach China kommen wird auch nicht mehr viel nach aussen dringen,so wie in den 80ger Jahren.

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