Unter welchen Bedingungen würdet ihr eine Reiserücktrittsversicherung abschließen?

9 Antworten

Ich schließe eine ab, wenn die Reise wirklich weit im Vorraus gebucht ist und/oder recht teuer war. Einen spontanen Kurzurlaub in Deutschland natürlich nicht. Kinder sind auch immer ein wichtiger Faktor, weil die sich ja in der Schule recht schnell was einfangen können.

Wir sind eine 4köpfige Familie, seitdem wir mit Kindern reisen, haben wir eine Jahresversicherung, die alles abdeckt, was mehr als 50km von zuhause stattfindet (Reisen...). Kinder können immer krank werden, mit Kinder buche ich gerne Unterkünfte im Voraus. Die Versicherung kostet nicht viel und ich bin bei Buchung etwas sorgenfreier. Unsere Eltern könnten auch mal "schwächeln". Wir haben zwar einen Teil Selbstbeteiligung, das ist sicher noch optimierbar. Aber wenn ich ansonsten teurere Tarife für die Storno-Möglichkeit zahlen würde, käme auch alles teurer. Ich verstehe ehrlich gesagt die Diskussion gar nicht, es geht um plusminus 100 Euro im Jahr und so gut wie alle hier machen viele und auch u.Umständen teure Reisen...aber jeder ist anders gestrickt.

Hi Wimelima, die Diskussion geht nicht so sehr um die 100€, sondern von meiner Seite her mehr um die AGBs der Versicherungen. Es sind nur wenige, die im Falle eines Falles wirklich bezahlen - weil z.B. neben Vorerkrankungen eben auch andere (Krankheits-)Gründe ausgeschlossen sind. Wir haben hier in der Verbraucherberatung schon die aberwitzigsten Ablehnungsgründe gehört, gegen die dann mit dem Hinweis auf die (manchmal ziemlich verklausulierten) AGBs auch nicht vorgegangen werden kann! Eigentlich müßte man die vor Abschluß der Versicherung von einem Fachanwalt durchlesen lassen - oder man hofft, daß der Ernstfall nicht eintritt und sieht die 100€ als quasi Beruhigungsgebühr dafür :-)

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@Roetli

Du hast Recht, so genau habe ich mich mit den AGBs nich befasst, es ist sicher eher letzteres bei mir...wir haben die Versicherung noch nie gebraucht - toitoitoi. Meine Eltern jedoch schon, als mein Vater 2 Tage vor einm Neuselandtrip einen Schlaganfall hatte und weder sie noch ihre Freunde geflogen sind...Versicherungen sind irgendwie immer Abzocke, man traut sich nur manchmal nicht, sie nicht abzuschließen...

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@Roetli

HI Roetli,

es tut auch die Beratung durch ein Reisebüro und eine vernünftige Versicherung. Wir haben hier pro Jahr etwa € 20.000,-- an Schäden, die unsere Versicherung reguliert. Davon laufen rund 90 % völlig problemlos. Bei vielleicht 7-8 % gibt es Rückfragen und bei ca. 2-3 % sind klärende Gespräche nötig, bis hin zur Abteilungsleitung. Und alle Jubeljahre wird auch mal eine Regulierung abgelehnt.

bye

Rolf

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Wenn die Reise so teuer ist, dass ich pleite bin, wenn ich sie nicht antrete und mir deshalb die "Nachholung" zu einem späteren Zeitpunkt dann auch nicht mehr leisten könnte ;)

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