Typical American - In welcher US-Stadt habt ihr auch am "amerikanischsten" gefühlt?

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4 Antworten

Ich habe 5 Jahre in einer typisch amerikanischen Kleinstadt gewohnt und am "american way of life" authentisch teilgenommen. Bin von dort in alle Himmelsrichtungen in USA gereist und habe überall auch typische amerikanische Lebensart kennen gelernt. In jeder Region auf eigene Weise. An der Ostküste mit vielen Kleinstädten um Boston bis hinauf nach Cape Cod. Im Südwesten um South Carolina, z.B. Hilton Head Island. Im "wilden" Westen entlang der "Traumstraße der Welt" oder rund um Denver, Colorado, mit seinen Rodeos. Überall kannst du das amerikanische Leben in vollen Zügen geniessen, wenn du dich öffnest und auf die Menschen zugehst. Mein Heimatort war Westport, Connecticut, am Long Island Sound. Mit der typischen Postroad, auf der früher die Postkutschen die gesamte Ostküste befuhren, heute mit Geschäften, Restaurants, Kirchen, Banken besiedelt. Und mit der ebenso typischen "Mainstreet", mit kleinen Zeitungsläden, Boutiquen, Cafes, Volksbanken, der Bibliothek und der Polizeistation. Alles gewachsen in den letzten 200 Jahren. Dann Zugang zum Sound, mit Freibad, Park, Segelhafen, Goldplatz und großem Strand, wo abends gegrillt wird. Im Park finden am Wochenende auf einer kleinen Bühne "open air concerts" statt mit Country Music, wo man sein Picnic mitbringt. Dies alles sind Merkmale typischen amerikanischen Lebens. Schaue danach und du wirst dies in diversen Schattierungen in allen Regionen finden können. Viele schöne Erlebnisse wünsche ich dir dabei!

Der American Way of Life kann ja in viele verschieden Richtungen interpretiert werden. Ist es der Businessmann, der morgens aus seinem Penthouse runterfährt, sich unterwegs einen Kaffee bei Starbucks holt und im Financial Center von NY arbeitet. Sind es die Surfer an den Stränden Kaliforniens. Oder doch eher die "Landbevölkerung" in Texas. Je nachdem was du suchst, gibt es natürlich ganz verschiedene Lieblingsreiseziele.

Meine persönlichen favourites sind auf jeden Fall NY, Chicago und San Francisco. Aber auch das ist natürlich Geschmackssache.

Das lässt sich glaube ich nicht an EINER Stadt festmachen, der American Way of Life hat mM nach viele Ausprägungen. New York und San Francisco zB sind völlig unterschiedlich und beide sehr "amerikanisch".

Ganz zu schweigen von den Unterschieden zwischen den nördlichen Bundesstaaten und dem Süden.

"Amerikanisch" habe ich mich ab dem Immigration Check gefühlt und bei meinen Rundreisen eben sehr viele unterschiedliche Leute, Sitten etc. gefunden.

In jeder Kleinstadt hast du dieses schöne Hobo-Gefühl.

Gehe in ein Burger-Restaurant ab vom Schuss, du bekommst super leckere, knusprige Burger (nicht diesen MCD/King Kram) und du fühlst dich wie in andere Zeiten/Welten versetzt (oft mit hübschen rot/weiß-karierten Deckchen und Familienbetrieb).

Besuche kleine Festivals in kleinen Städten, gehe auf Rodeos.

Meines Erachtens ist das typische "amerikanische" Leben nicht unbedingt in Großstädten zu finden, da die ja von so vielen Einwanderern verwässert sind, sondern eben eher in den abgelegenen, kleinen Orten (auch wenn das nicht so spektakulär klingt).

Und die Amerikaner sind mal generell äußerst gastfreundlich, gerade in der "Pampa", da sind Ausländer König.

Also nur um das richtigzustellen, Städte wie NY, SF, LA, Boston, was weiß ich, sind schon cool, aber irgendwie einfach nicht so authentisch. Die kleineren Orte sind zwar z. T. bisschen asselig, aber typischer. Und man lernt in diesen Winzkäffern Leute kennen, die man sein Leben lang nicht vergisst. Bin einfach großer USA-Fan, da ich dort schon herrliche Urlaube verbracht habe.

Viel Spaß, wo auch immer ihr sein werdet.

Starte grad Planung für das Muddy Roots Festival :-) Mal schauen, ob es klappt.

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