Trotz Trump in die USA?

Das Ergebnis basiert auf 12 Abstimmungen

Fahr hin! 75%
Warte bis 2020 16%
Fahr bloß nicht da hin! 8%

15 Antworten

Auf meiner persönlichen Boykott- Liste steht derzeit die Türkei. Das st derzeit wirklich schwer erträglich. 

Den USA stehe ich kritisch gegenüber. Die Situation in den zerrissenen Staaten ist seit Jahren immer schlimmer geworden. Inclusive Überwachungsstaat und Terrorparanoia. Aber warum sollte Trump schlimmer sein als der Drohnenmörder Obama? 

Wenn Dich die USA interessieren fahr' aber hin. Bei einem Roadtrip bekommt man auch unterschiedliche Eindrücke mit. Und hat vielleicht sogar interessante Begegnungen. 

Dümmer kommt man im Übrigen nie zurück. Reisen bildet;)  Und die beeindruckenden Landschaften werden, wie vor oder nach Trump, beeindruckend sein oder bleiben. 

Die Frage ist schwierig aus der Ferne zu beantworten, weil der tatsächliche Wahlerfolg zu einer unerwarteten Bestätigung von Fremdenangst und Rassismus geführt hat. Das ist in bestimmten Gebieten der USA deutlich stärker ausgeprägt (die sog. traditionellen Red States), so dass du eventuell auf Schwierigkeiten stoßen könntest, wenn du vom Äußeren her dem Bild eines der von Trump angeprangerten Minderheiten entsprichst. Bei Städtereisen wird das sicherlich weniger problematisch sein, aber einen Road Trip würde ich bspw. einen arabisch-stämmigen Menschen zur Zeit eher weniger empfehlen und erstmal die Lage im Land abwarten. Gut möglich, dass viele in einem Jahr ihr Wahlkreuz bereuen werden..

Fahr hin!

Ganz ehrlich: Was soll sich groß ändern aus Sicht eines Touristen? Wenn er die Einreisebestimmungen ändert (warum sollte er das für deutsche Touristen tun?), kriegst Du's rechtzeitig mit und üblicherweise gibt's bei sowas Übergangsfristen, sodass das nicht von heute auf morgen kommt.

Und auch die Menschen haben sich in den USA ja nicht über Nacht geändert. Ich war schon sehr oft in den USA und habe die Menschen dort - vor allem in den Midwest-Staaten, die gerade so vehement für Trump gestimmt haben, als sehr liebenswerte, herzliche Menschen kennengelernt, denen Washington meist eh' irgendwo weit hinter ihrem Rücken vorbeigeht.

Ansonsten: In wie viele Länder reisen wir Deutsche ständig, die politisch viel schlimmer sind? Mit Despoten an der Macht, Folter in Gefängnissen, etc. Warum sollte einen da ein leicht irrer Präsident stören, der in einem nach wie vor demokratischen Land regiert und vom Parlament kontrolliert wird?

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Da nun die Reisepässe da sind, wollten wir frühzeitig den ESTA-Antrag stellen. Dort steht geschrieben, dass man den Namen genauso angeben muss, wie im Reisepass gedruckt. Auf irgendwelche Besonderheiten wie Umlaute oder "ß" wird nicht hingewiesen.

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