Ticket von Opodo verkauft, Fluggesellschaft weiß von nichts, muss der Kunde den Schaden selbst tragen?

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3 Antworten

Da würde ich aus dem Bauch heraus sagen, daß Opodo natürlich haftet, die haben schließlich Dein Geld erhalten. Wenn sie damit nicht ihrem Vermittler-Auftrag nachgekommen sind, müßten Sie Dir zumindest das Geld zurück zahlen.

Aber Recht haben ist ja leider etwas anderes als Recht bekommen. Also würde ich mir eine Unterstützung in Form eines Anwalts, evtl. eines Verbraucherschutz-Büros oder Online-'Rechtshelfern' wie flightright etc. holen. Wenn der Anwalt für Dich Recht bekommt, muß die gegnerische Seite normalerweise auch zahlen, beim Verbraucherschutz muß man Mitglied sein, um sich kostenlos oder zu sehr günstigen Konditionen helfen zu lassen, bei den Online-Rechtsberatern muß man einen bestimmten Prozentsatz der fraglichen Summe als Honorar bezahlen.

Je nachdem, wie teuer das Ticket war, würde ich auf jeden Fall überlegen, ob sich eins von den o.g. lohnt.

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Die Sache kommt mir "spanisch" vor...  

Wenn der Flug von Dir, wie geschildert, ordnungsgemäß bezahlt wurde haftet selbstverständlich Opodo als Vermittler für seine nicht erbrachte und zwischen Euch vereinbarte Leistung. Was zwischen denen und der Airline schief gegangen zu sein scheint, ist zunächst einmal nicht Dein Bier. 

Setze schriftlich eine Frist zur Rückzahlung. Und in der Tat ist der bereits erteilte Rat, sich an eine Verbraucherzentrale zu wenden, nicht der Schlechteste. Kostenlos ist es aber auch dort nicht... 

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Auch wenns unschön ist, muss ein Anwalt mit ins Boot geholt werden. Das Recht liegt klar auf deiner Seite. Der Verbraucher muss nun wirklich nicht dafür grade stehen. 

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