Südamerika von November - Januar

3 Antworten

Irgendiwe habe ich als "Gast" geantwortet, deshalb hier noch einmal:

Von Busüberfällen in Chile habe ich noch nie etwas gehört. Ganz ehrlich, Chile ist mit Sicherheit das stabilste und sicherste Land auf dem Kontinent. Und durch seine Länge unendlich abwechslungsreich. Zwischen November und Januar ist die Regenwahrscheinlichkeit auch auf ein Minimum reduziert. "Regenzeit" ist im Winter. Es mag für Kolumbien stimmen, dass im November noch etwas Regen runterkommt. Ich war im Oktober dort, und es war Regenzeit - und trotzdem traumhaft schön!

Argentinien ist auch sehr schön. Am wenigsten überlaufen ist aber sicherlich Paraguay, dafü aber auch nicht ganz so sicher.

Auf jeden Fall würde ich mich der Empfehlung anschließen, dass drei Wochen pro Land wenig sind. So kommst Du nämlich genau dazu, durchzuhetzen und nur die touristische Oberflächlichkeit wahrzunehmen.

In jedem Fall gute Reise!

Ich würde dir Peru, Ecuador und Kolumbien empfehlen. Das sind meine Lieblingsländer! Allerdings sind drei Wochen pro Land evtl bisschen wenig... In Peru hast du v.a. viele sehenswerte präkolumbianische Ruinen, in Ecuador kann man super die Anden erkunden und in Kolumbien hast du traumhafte Strände.

Ich kann Dir aus eigener Erfahrung Argentinien, Bolivien und Peru empfehlen! Auch wenn das vielbesuchte Länder sind, 'touristisch' in unserem Sinne sind sie alle drei nicht wirklich!

November, Dezember und Januar ist aber natürlich Hochsommer in diesen Ländern und damit auch Hauptferienzeit! Auch die Südamerikaner selbst reisen inzwischen gern und viel in ihrem Erdteil herum - daher könnte es in den Hostels ohne Abmeldung manchmal eng werden! Ähnliches gilt für die äußerst bequemen Nacht-Überland-Busverbindungen, die ich in Argentinien für vieltausende von Kilometern genutzt habe!

In Peru und Bolivien war ich kaum mit Bussen unterwegs, dort bin ich zu günstigen Preisen inländisch geflogen (die Entfernungen bzw. fehlende Straßenverbindungen zwischen einzelnen Destinationen machen das auch sinnvoll) bzw. habe mir oder zusammen mit anderen Reisenden, die ich in Hostels kennen gelernt habe, manchmal tageweise ein Taxi genommen (sind überaus günstig dort) oder mich einer kleinen Gruppe von Touristen über Reiseagenturen angeschlossen.

Ich war zwei Monate in Argentinien (davon allein 4 Wochen in Buenos Aires nebst näherer und fernerer Umgebung) und jeweils einen Monat in Peru und Bolivien!

Ich habe, außer einem von einem Taschendieb entwendeten Digital Camera in La Paz, keine negativen Erlebnisse gehabt, aber viele viele äußerst positive! Die Busfahrten in Argentinien empfand ich als sehr sicher - wobei man natürlich bei Nachfahrten ein Mindestmaß an Vorsicht mit seinen Wertsachen walten lassen sollte!

Süd-Amerika kann man mit den von Dir bereits bereisten Länder nicht vergleichen - ich empfand es als eine ganz besondere Welt! Es hat nichts, auch nicht in den Großstädten, von der Amerikanisierung, die in Costa Rica längst Einzug gehalten hat, nichts von den krampfhaften Modernisierungs-Bestrebungen des modernen Chinas und auch nichts von dem schon eher etwas 'europäischen' Leben Neuseelands! Es ist ein Abenteuer - aber ein ganz tolles! Ich habe nirgendwo auf der Welt soviele freundliche, hilfsbereite und lebensfrohe Menschen getroffen wie dort! Man muß sich als Frau halt an bestimmte Regeln halten!

Viele schöne Begegnungen und wunderbare Erfahrungen wünsche ich Dir!

Patagonien kann ich Dir zu dieser Reisezeit ganz besonders empfehlen! Es gibt von Buenos Aires aus mit Glück sehr günstige Flugverbindungen! Die Provinz Santa Cruz dort hat - neben der grenzenlosen Weite und viel Wind - vieles an Natur zu bieten! Die Busverbindungen dort sind nicht ganz so bequem wie in den übrigen Landesteilen, aber dafür gibt es viel zu sehen (Gletscher, Berge, Meer, Tiere, kleine verschlafene Städte und auch mal ganz besondere Sehenswürdigkeiten). Calafate, Ushuaia, El Chaltén. Bariloche etc. wären dort die bekanntesten Ziele!

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