Südamerika mit Toddler/Kleinkind?

2 Antworten

Im südamerikanischen Sommer würde ich mit einem so kleinen Kind auf jeden Fall ein Land aussuchen, das nicht gerade dann von brütender Schwüle und damit verbundener Malaria-Gefahr verbunden ist, d.h. alle Länder oder Landesteile rings um den Amazonas bzw. auch Argentinien rings um den Rio de la Plata (Rio Parana, Rio Uruguay) würde ich aus guten Gründen meiden.

Bei den Anden-Staaten würde ich vorsichtig sein mit allzu großen Höhen, Kinder vertragen das zwar meist besser als Erwachsenen, aber Ihr wißt (vermutlich?) nicht, wie Ihr darauf reagiert...

Der Süden Argentiniens und Chiles ist auch im Sommer nicht allzu heiß, auch die argentinischen Provinzen Salta, Mendoza, Jujuy (ganz wunderbare Landschaften!) lassen sich im Sommer in aller Regel (auch mit Kleinkind) gut bereisen.

Costa Rica ist ein wunderbares Reiseland, aber eben um die gewählte Jahreszeit herum könnte es auch sehr heiß werden...

Wie tauss schon schrieb - es ist die Frage, ob so ein kleiner Mensch davon etwas hat und infolgedessen auch Ihr die Reise wirklich genießen könntet! Südamerika ist halt weitestgehend nicht auf west-europäischem Niveau (außer vielleicht in den sehr großen Städten) was Hygiene, Infrastruktur, medizinische Versorgung betrifft. Ich würde vielleicht noch 3-4 Jahre warten mit so einem Abenteuer und vorerst möglicherweise ein etwas näheres, einfacher zu bereisendes Land besuchen...

Südamerika ist ja nun wirklich groß… Wie lange soll denn die Reise sein? Chile und Argentinien sind sicher interessante Ziele. Aber da kommt man schnell auf tausende Kilometer. Ob ein 2,5 jähriges Kind davon schon etwas hat, wage ich zu bezweifeln.

Eine junge Familie traf ich kürzlich in Costa Rica. Da waren die Kinder aber auch schon etwas älter um die fünf. Die hatten viel Spaß daran, vor allem bei Bootstouren in diversen Lagunen von Affen bis Krokodilen Tiere zu entdecken.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

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