Frage von zauberin, 69

Strecke zwischen San Diego - LA lieber private oder staatliche Campingplätze mieten?

Für die Nationalparks wurde mir empfohlene die staatlichen Campingplätze zu buchen. Wie sieht das an der Küste aus? Gibt es dort große Unterschiede (Preis, Komfort) zwischen privaten und staatlichen Campingplätzen.

Antwort
von Roetli, 43

Dort an der Küste gibt es keine staatlichen Campgrounds, die gibt es meines Wissens sowieso nur in den diversen Nationalparks. Aber es gibt ein paar RV-Stellplätze in den Städten entlang der Küste (ich nehme an, Ihr seid mit dem Wohnmobil unterwegs?), die könnt Ihr aber leicht selbst googlen mit 'Campground <Städtename>' - manche sind direkt am Strand, andere ein wenig mehr im Inland.

Der lange Strandabschnitt zwischen Oceanside und San Clemente ist übrigens nicht zugänglich, da der Highway durch Militärgelände führt und dort nicht verlassen werden darf.

Kommentar von zauberin ,

Erstmal danke für die vielen Infos. Bei welchem Verleiher habt ihr euer RV gemietet. Du hast geschrieben, das ihr noch nie in Kalifornien eine Einwegmiete bezahlen musstet.

Kommentar von tauss ,

Bekannte von mir holten für die USA und Kanada für RV immer ein Angebot von Pioneer Tours in Tübingen ein und waren stets zufrieden. Man kann ja mal auf die Page schauen... Kleiner Laden ohne große Wasserkopfkosten... 

Kommentar von Roetli ,

Wir haben stets bei El Monte oder Cruise America gemietet.

Antwort
von tauss, 30

Entlang der Küste gibt es jede Menge Infrastruktur.... Eine stille Ecke ist das nicht gerade.... :)) 

Das richtige Feeling und Naturerlebnis machen aber eben die Campingplätze in den Provincial- und/ oder in den National- Parks aus. 

Die gewerblichen Plätze sind sehr unterschiedlich- von lieblos an die Straße geknallt bis hin zu Plätzen mit Pools und ordentlichen Restaurants (American Style natürlich). Ich persönlich würde NICHT rservieren, weil man sich zu stark einschränkt. Vorab kann man sich, auch mit Fotos, auf Portalen wie zoover.de informieren. 

Lieber, anstatt zu reservieren, sind wir dann eher früher am Tag auf einen Platz gegangen (so bis 16.00 Uhr) als irgendwann am (späten) Abend entnervt noch etwas zu suchen. Das klappte eigentlich immer. 

Im Übrigen kann man natürlich, gerade wenn man bei den "primitiven" Park Campgrounds übernachtet hat, dennoch bei der Weiterfahrt und Bedarf die Infrastruktur der gewerblichen Campgrounds (von der Dusche bis zu den Waschmaschinen) nutzen. Darauf sind die eingestellt. 

Ansonsten verweise ich gerne auf die Antworten von @Roetli und @Endless... Bei ihm aber mit zwei Ausnahmen :)) Reservierung (siehe oben) und San Diego:.Ich bin San Diego - Fan und würde daher, hat man genügend Zeit, gerade diese Stadt NICHT aussparen oder die Zeit dafür in LA einsparen. Ansonsten hat selbstverständlich die Natur Priorität. 

Viel Spaß bei der weiteren Planung. 

Kommentar von Endless ,

Ich nochmal (bin übrigens weiblich, aber egal). Das mit den Reservierungen habe ich auch unter den Vorbehalt der Reisezeit gestellt. 

Aber je nachdem, im September im Yellowstone vor 2 Jahren war es gut, dass wir die geplanten 5 Tage vorgebucht hatten (da gibt es auch keine privaten). Ebenso Anfang bis Ende Juni 2009 auf der Kalifornien-Route (also Grand Canyon war ein Muss zum Vorbuchen, Arches haben wir auf einem priv. gemacht, spontan ging gar nichts, Zion ging grad noch fcfs, d.h. 10:00 ankommen, dann war der South Campground schon wieder voll). Ich mag's auch lieber flexibel, aber bei den Hot Spots kann es nicht schaden vorzubuchen, wenn die Route eh einigermaßen klar ist. Auch letztes Jahr im September im Westen Kanadas waren wir heilfroh, die wichtigsten CGs vorher gebucht zu haben (bzw. haben auch mal so 2 Tage vorher über das Internet gebucht). Nur so am Rande... Sicherlich.. irgendwo kommt man immer unter.. aber warum sich den Stress antun, und dann um 16:00 noch was suchen?

Kommentar von tauss ,

Sorry für die Geschlechtsumwandlung...  ;)

Evtl. haben wir dessen ungeachtet ein Missverständnis... Sich ein oder zwei Tage vorher zu melden um zu reservieren oder sich wenigstens nach der Auslastung zu erkundigen ist doch absolut ok, wenn man die Route abschätzen kann. 

Und in den Nationalparks um so eher. Gewisse Campingplätze in den USA, wie den Wonderlake im Denali in Alaska, um in eine ganz andere Ecke zu gehen, muss man sogar schon im Vorjahr buchen. 

Den Fragesteller habe ich aber so verstanden, dass es ihm zunächst um die Pazifik-Route LA - San Diego und um noch längerfristigere Vorabreservierungen geht. Und da bin ich eben eher ein Freund von Flexibilität... 



Kommentar von Endless ,

Liebe/r tauss, da rennst du letztendlich bei mir offene Türen ein, sehe ich genauso, wollte nur darauf hinweisen, dass Reservierungen evtl. nötig sein könnten, wenn man a bisserl "Planungssicherheit", ah welch schönes Wort, haben möchte. 

Kommentar von zauberin ,

Hallo, erstmal danke für die Info. So wie ich es verstanden habe, gibt es Campingplätze zwischen San Diego und LA. Ist man dort besser mit Mietwagen oder dem RV unterwegs.

Kommentar von tauss ,

1. Ja... CA ist Camperland und Du findest jede Menge Plätze...

2. RV oder PKW: Das ist wie die Frage was besser schmeckt: Äpfel oder Kirschen?!? ... ;) 

Das ist zunächst eine vorab zu klärende Frage der persönlichen Vorstellung von Urlaub. Ich bin (bzw. wir sind) eher outdoor und mit kleinem Zelt unterwegs. Da ist man mit einem PKW flexibler und kann auch mal schnell Stellen anfahren, wofür Wohnmobile schlicht zu sperrig sind. 

Mein Zelt baute ich dann oft am Rand in tollen Parkecken mit schönstem Blick auf, wo die Dinger auch nicht mehr hinkamen. 

Wer aber lieber ein fahrbares Hotelzimmer mag ist mit RV aber natürlich besser bedient... wie gesagt: Äpfel oder Kirschen??? :)) 

Antwort
von Endless, 30

Hallo,

grundsätzlich kann man sagen, dass die staatlichen CGs landschaftlich die schöneren und günstigeren sind und du einen weitläufigeren Stellplatz bekommst (aber oft auch kein Strom- oder Wasseranschluss). Dieser Unterschied besteht einfach grundsätzlich (nicht nur an der Küste). Die privaten CGs bieten meist mehr Komfort (oft auch kostenloses WiFi, auch mit Grill oder Sitzplatz), sind aber sehr eng ausgelegt. Wenn ich die Wahl habe, nehme ist "staatlich", aber man muss eben mit Elektrizität und Wasser oder Dumpen (Altwasser ablassen) bisschen vorplanen.

Ich bin die Route zwischen LA und SF noch nie mit RV gefahren (nur Mietwagen), aber wenn ich das richtig sehe, gibt es auch zahlreiche staatliche CGs entlang dieser Route. 

Guck mal hier https://www.womo-abenteuer.de/map (die grünen Flags sind staatlich, die blauen privat, du kannst auch filtern).

Je nach Reisezeit solltet ihr die Wunsch-CGs unbedingt vorreservieren, damit es keine unliebsamen Überraschungen gibt. Also rechtzeitige Planung ist auf jeden Fall angesagt (wenn ihr z.B. in einer (USA)-Ferienzeit unterwegs seid).

Nur am Rande: Ist San Diego denn ein Muss-Ziel? Sehr Zeit-/km-aufwändig angesichts eurer eh schon großen Tour ab SF.

Lg von Endless

Kommentar von Roetli ,

Liebe Endless, die Frage war ja nicht bzgl. Campgrounds zwischen LA und SF - Zauberin hat ja nach staatlichen CGs an der Küste zwischen San Diego und LA gefragt. Und da gibt es definitiv keine https://www.recreation.gov/unifSearchResults.do

Kommentar von Endless ,

Liebe Roetli, da hast du natürlich Recht, irgendwie habe ich bis SF "gedacht"

Kommentar von Roetli ,

:-) - haben Dich vielleicht schöne Erinnerungen übermannt?

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