Straßenhund mit nach Deutschland nehmen?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Mal davon abgesehen, dass es gar nicht so einfach ist einen Hund einzuführen, ist auch sehr davon abzuraten.

Sie treibt sich damit selbst ins Unglück, denn die meisten Straßenhunde haben Erbkrankheiten oder andere schlimme Krankheiten von denen sie sich ihr ganzes Leben nicht erholen. D.h. dann für deine Freundin, dass sie das ganze Hundeleben teure Tierarzt-Rechnungen hat etc. und sich nur Sorgen machen muss. Wenn du ein Freund bist dann sag ihr besser, dass sie sich keinen Hund im Ausland holen soll weil es viel zu teuer und riskant ist. Sie soll sich lieber einen Hund in Deutschland holen, bei einer privaten Familie oder einem Züchter.

Wenn sie es trotzdem weiter vor hat, dann ist es sicher sinnvoll sich hier zu informieren: http://www.strassen-hunde.de/

Viel Erfolg auf der Suche.

Auf jeden Fall enormer Aufwand und Kosten, wird auch nicht schnell gehen. Wenn sie ohne Hund zurückkehrt und ein paar Stunden in einem Tierheim verbringt, wird sie ganz bestimmt auch ein anderes Tier finden, dass ihre Hilfe braucht und in das sie sich verlieben wird.

Auf jeden Fall ist erhöhte Vorsicht geboten! Krankheiten und Parasiten sind nicht zu unterschätzen und der Mehraufwand ist erheblich als wenn sie ein Tier hier bei uns kauft. Mal ganz nebenbei gibt es auch hier so viele Hunde, die ein neues Zuhause brauchen!

Überlegen sollte sie je nach Alter des Tieres auch, welche Traumata vielleicht bestehen könnten. Wie reagiert das Tier auf Kinder? Was für Ängste hat es? Stubenrein ist er sicherlich auch nicht und es ist nicht einfach, das einem Tier später beizubringen.

Sie sollte auf jeden Fall mit dem Tier zum Tierarzt gehen, Blutuntersuchungen machen und am besten die nötigen Impfungen bereits vor Ort vornehmen. Ein Gesundheitszeugnis ist bei der Einreise auch nötig...

Ganz ehrlich: Ich würde davon abraten, gerade weil es nicht EU ist. Da wird das Ganze noch mal etwas komplizierter.

Hallo Tintin,

deine Freundin hat für den Transport, die nötigen Untersuchungen etc. schon mal (für einen mittelgroßen Hund) schon mal locker 1000 Euro zu berappen. Impfungen und nach meiner Kenntnis vier Wochen Quarantäne müssen auch noch eingerechnet werden.

Scheitern könnte die Sachen daran, dass eine Tollwutimpfung eigentlich 12 Monate alt sein muss, der sog. Tollwuttiter muss unabhängig davon bestimmt werden. Eine mehrmonastige Quarantäne ist für mich eine Sache am Rand der Tierquälerei.

Sie sollte es besser lassen, die Chance ein krankes, verhaltensgestörtes resp. gefährliches Tier zu erwischen, ist sehr hoch. Jashrelange, sehr hohe Tierarztkosten können die Folge sein. Wenn sie einem Hund eine Heimat geben möchte, dann warten so einige Kandidaten im nächsten Tierheim.

Bitte dabei überlegen, ob man einem Hund das geeignete Umfeld geben kann, manchmal ist es der größte Akt der Tierleibe, auf einen Hund zu verzichten, gerade bei emotio0nal motivierten Spontananschaffungen sollte man daran denklen, denn wo kommen unsere Tierheimhunde und die Straßenhunde anderer Länder denn so her?

LG

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