Strafzettel aus der Schweiz sollte ich das Bußgeld besser bezahlen, oder nicht?

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8 Antworten

also ich denke mal, das ist das falsche Forum für solche speziellen Fragen - es gibt hier zwar ein paar Schweizer, vielleicht antworten die ja noch ;-) aber falls nicht.... würde ich an deiner Stelle diese Frage noch einmal auf finanzfrage.net stellen, dort sitzen ein paar Experten, die dir sicher gute Tipps geben können - meiner Meinung nach kannst du den Strafzettel nicht einfach so ignorieren -

würde auf jeden Fall bezahlen.die Schweizer sind zwar nicht in der EU,aber es bestehen auch mit den Eidgenossen Abkommen.Ich musste auch schon einmal löhnen.

Hi!

Das ist eigentlich eine einfache Entscheidung, denn wenn Du planst noch einmal zu den Eidgenossen zu fahren, ohne Angst vor der Polizei haben zu müssen, dann zahl lieber das Knöllchen. Wenn Du jedoch mit diesem Auto wohl nicht mehr schweizer Boden berühren wirst, dann spar Dir das Geld.

Viele Grüße

Hallo zusammen

ich bin zwar auch prinzipiell Eurer Meinung, aber dass man, innerhalb einer Stadt statt 50 mit 56 geblitz wir und mit 100,-- € dabei ist, empfinge ich als eine Unverschämtheit !!!! Ich werde versuchen, dies mal "abzustottern a 20.-- €

Hallo,

ich würde bezahlen. an kann über einen Zeitraum von drei Jahren nicht ausschließen, dass man dorthin muss oder will, so z.B. durch berufliche Veränderung oder den Wunsch des Partners. Wenn Du "erwischt" wirst, kommen erheblich höhere Kosten als 90.- Euro auf dich zu.

LG

Zuerst einmal bin ich persönlich der Meinungs das man für Dinge die man getan hat einstehen muß,da Regeln nicht nur für die anderen da sind...nur so funktioniert das Zusammenleben der Menschen....aber das ist meine ganz persönliche Meinung.

Dein Bußgeldbescheid kann in Deutschland nicht vollstreckt werden,Du aber auch in den nächsten 3-4 Jahren nicht in der Schweiz einreisen,auch nicht auf dem Transitweg durchreisen,keine Dienstreise dorthin,keinen Job annehmen,auch keine Einreise per Bahn oder Flieger.
Entweder zu zahlst dann + einiges an Gerichtsgebühren oder Dein Auto wird verwertet,ausserdem kannst Du ein paar Tage hinter schwedischen Gardienen verbringen.
Das hat nichts mit EU oder nicht EU zu tun,wird in Deutschland gegenüber Ausländern auch so gehandhabt. Die Verjährung von 3 Jahren tritt in Kraft wenn Du in der Schweiz in Abwesendenheit zur zahlung verurteilt wurdest.

Sehe ich auch so: Wer zu schnell fährt muss blechen

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Ich bin auch Maxilindes Meinung : Habe ich -wie und wo auch immer - gegen bestehende Regeln verstoßen und werde deshalb zur Verantwortung gezogen, dann muss ich mich dem auch stellen und die Konsequenzen tragen.

In diesem Fall zahle ich ohne "Wenn" (....ich das nun aber nicht tue ??) und "Aber"(....die Schweiz ist ja nicht mal in der EU!!)das mir auferlegte Bußgeld.

Diese ....en Zeitgenossen die es,bar jeden Schamgefühls,immer und überall nur darauf anlegen ohne Kosten davon zu kommen , die z.B. alkoholische Getränke mit an Bord eines noblen Kreuzfahrtschiffes "schmuggeln", weil diese ja dort "sooooo teuer" sind, die ihr Auto auf Privatparkplätzen abstellen, weil öffentliche PP-Gebühren ja "pure Abzocke"sind , die in kostenpflichtigen Toiletten die Türen für die ganze Sippe offen halten,weil es ansonsten "ja fast ein Vermögen kosten tät'",

die bei der Fahrscheinkontrolle in der S-Bahn ganz dreist längst ungültige Tickets vorzeigen und stur&steif darauf beharren, dass der Automat dieses doch eben ausgespuckte.... ....und so weiter und so fort....,

die kommen zwar mitunter auch 'mal "ungeschoren" davon, aber irgendwann erwischt sie's dann doch "fett".....

@germanos

Beim ADAC steht aber nur: "Bußgelder aus Nicht-EU-Ländern (z.B. Kroatien, Norwegen, Liechtenstein, oder Schweiz) sind vom RBGeld nicht umfasst."

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@germanos

Weiterhin gilt aus meinem Link folgendes (auch wenn es von 2008 ist):

"Wer nicht bezahlt, muss mit Problemen bei der Wiedereinreise oder während eines Aufenthalts in der Schweiz rechnen. Selbst parkende ausländische Fahrzeuge werden routinemäßig überprüft. Auch gibt es bei Grenzkontrollen diese Überprüfungen. Wird man bei der Einreise wegen einer solchen Sache angehalten, ist grundsätzlich die Buße zuzüglich erheblicher Versäumungsgebühren an Ort und Stelle zu entrichten.

Noch dicker kann es kommen, wenn zwischenzeitlich die Geldbuße in eine Ersatzfreiheitsstrafe umgewandelt wurde. Hier muss sogar mit einer Verhaftung auf Schweizer Staatsgebiet gerechnet werden. Die Vollstreckung ausstehender Bußgelder ist in der Schweiz bis zu fünf Jahren ab Rechtskraft des Bußgeldbescheides möglich.

Wer also beabsichtigt, in absehbarer Zeit wieder in die Schweiz einzureisen, für den ist es zweckmäßig, zu zahlen. Wer dies hinausschiebt oder nicht zahlen will, dann aber später doch einreisen will, für den könnte es zweckmäßig sein, mit der Schweizer Behörde Kontakt aufzunehmen und die Sache in Ordnung zu bringen."

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