Stornogebühren bei Reiserücktritt bei Reise, die erst in 3 Monaten stattfindet

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hallo,

alle anderen haben die frage schon gut beantwortet. du musst die agb zugeschickt bekommen, bzw wenn du über eine website buchst irgendwo meistens ein häkchen setzen dass du die agb gelesen hast. wenn du die agb erst nach zahlung bekommen hast, ist das tendenziell nicht gültig. ich würde den vermieter zuerst um kulanz bitten, und wenn das nicht funktioniert ggf einen anwalt einschalten. es reicht nicht, wenn die agb irgendwo auf der homepage stehen - du musst irgendwie bestätigen, dass du die agb gelesen hast vor buchung sonst KANN die buchung ungültig sein.

"es reicht nicht, wenn die agb irgendwo auf der homepage stehen - du musst irgendwie bestätigen" - sorry, aber das ist falsch, und bei einer Emailbuchung schon mal drei mal (da gibt's keine Häckchen)l.

Rein rechtlich reicht es, wenn man die Möglichkeit hat, die AGB einzusehen. Man muss sie nicht extra bestätigen. Dieses Bestätigen lassen machen die Anbieter, damit sie eben einen direkten Nachweis haben, dass der Kunde die AGB sehen konnte, rein vom Gesetz her wird dies aber nicht verlangt.

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@jacky91t

...das würde aber kein gericht so entscheiden. sonst könnte ja jeder die agb irgendwo auf der homepage verstecken.

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@hansagoalie

Das haben schon seit Jahrzehnten Gerichte immer wieder genau so entschieden. Es reicht, wenn man die Möglichkeit hatte, die AGB zu kennen. Sind diese versteckt, hat man allerdings auch die Möglichkeit nicht.

Unabhängig davon ist ohne AGB die Buchung nicht ungültig, sondern es gelten dann nur die allgemeinen Regeln nach dem BGB. Insofern: Glückwunsch zur hilfreichsten Antwort, auch wenn diese leider falsch ist.

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Ich würde dem Vermieter eine Mail schreiben und freundlich darauf hinweisen, daß die AGBs, auf die er sich bezieht, Dir erst zugegangen sind, als er Dir die Bestätigung geschickt hat - er Dich hätte vorher auf diese Bearbeitungsgebühr hätte hinweisen müssen.

Da es ja keine Stornierungkosten sind, sondern Bearbeitungsgebühren, sehe ich das als einzige Möglichkeit! Ansonsten könntest Du auch mal beim nächsten Verbraucherschutzbüro nachfragen!

Die Zahlung der Bearbeitungsgebühr ist also vertraglich geregelt und somit zur Zahlung fällig! Da musst du halt zahlen oder du schlägst dem Vermieter einen anderen Gast vor den der Vermieter jedoch nicht akzetieren muss. Zahlen musst du immer, sei es die Umbuchungsgebühr. Versuche auch doch die Reise im http://stornopool.de/ zu verkaufen. Das ist keine Rechtsauskunft! MfG

O.K., ich habe aber auf einer Seite Folgendes gelesen: * Auch unwirksam sind die Klauseln, die die Pauschalen vorsehen, ohne dass dem Reisenden die Möglichkeit gegeben wird, nachzuweisen, dass die Aufwendungen des Veranstalters geringer waren. Unwirksam waren z.B. "isteine Pauschale/ein Betrag von zu zahlen", "beträgt die Pauschale", "fällt eine Pauschale von mindestens ...", "in jedem Fall ist eine Pauschale in Höhe von...", "es gelten folgende Stornierungskosten"

*

Passt das nicht auf meinen Fall?

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@lanzelottchen

Das mit der Unwirksamkeit der Klauseln wird dir leider eher wenig helfen. Denn eine Unwirksamkeit ist nur gegeben, wenn dem Reisende keine Möglichkeit gegeben wird, nachzuweisen, dass die Aufwendungen geringer waren. Irgendwo in den AGB findet sich mit ziemlicher Sicherheit ein Satz wie "Der Nachweis eines im Einzelfall geringeren Schadens bleibt Ihnen unbenommen" - und das reicht schon, damit die Klauseln gültig sind.

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@lanzelottchen

Jein! Weshalb: Im günstigen Fall bietet dir der Vermieter (wer ist denn dein Vertragspartner: Der Vermieter oder der Vermittler?) einen Vergleich an, er muss es nicht tun!

Na gut. Sicher kannst du eine gerichtliche Entscheidung erstreiten, ja wenn der Vermieter zugleich der Vermittler ist. Ist der Vermittler und Vermieter ausserhalb der EU dann hast du sehr schlechte Karten. Ist der Vermieter und Vermittler in der EU, dann hast du schlechte Karten. Das ist keine Rechtsauskunft!

Wenn du Spass am streiten hast: Mache es. Wenn du logisch denkst: Lasse es, du hast schliesslich einen rechtsgültigen Vertrag abgeschlossen. MfG

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Kann ich eine hohe Stornogebühr bei frühzeitiger Stornierung anfechten?

Hallo zusammen,

ich habe mich bereits ein wenig zum Thema Stornierung von Hotelzimmern belesen und bin mir bewusst, dass grundsätzlich Stornogebühren rechtens sind. Dennoch kommt mir der folgende Sachverhalt ungerecht vor, weshalb ich mich erkundigen möchte, ob nicht doch noch eine Möglichkeit besteht, die Stronogebühren anteilig zurückzufordern.

Mein Vater hat am 26.06.17 ein Hotelzimmer auf booking.com gebucht. Dabei handelte es sich um die Unterkunft Bäckeralm in Mittenwald: https://www.booking.com/hotel/de/backeralm-b-amp-b.de.html?aid=304142;label=gen173nr-1FCAEoggJCAlhYSDNiBW5vcmVmaDuIAQGYAQfCAQp3aW5kb3dzIDEwyAEP2AEB6AEB-AELkgIBeagCAw;sid=430da24fd9125a3ed6afc748c238c8d8;breadcrumb=book&;room1=A;bp_hnc=1

Die Stornierungsbedingungen sind meines Erachtens nach sehr versteckt angegeben und dazu unangemessen hoch (im Vergleich zu anderen Anbietern).

Klickt man auf den Link, findet man bei dem jeweiligen Zimmer in der Spalte „Optionen“ die Stornogebühren, wenn man mit der Maus auf das Fragezeichen geht. Auf der linken Seite gibt es unter der Rubrik „Häufig gestellte Fragen“ den Button „Weitere Informationen“. Dort findet man dann auch noch einmal die Information zu den Stornogebühren. Wie ich finde, alles sehr versteckt!

Und nun zur Höhe: Nach Reservierung des Zimmers fordert der Anbieter 50% des Gesamtpreises. Mein Vater hat heute die Buchung storniert. Anreisetag wäre der 29.07.17 gewesen. Er hat also 4,5 Wochen vor Reisebeginn storniert. Ich habe viele Anbieter gefunden, die bis zu 4 Wochen vorher keine Stornogebühren erheben.

Mein Vater hat noch versucht, mit der Unterkunft zu reden. Die haben sich lediglich wie folgt dazu geäußert:

„leider können wir keine Ausnahme machen. Das wäre unfair gegenüber früheren und späteren Storno's. Dafür haben Sie sicherlich Verständnis. Gern senden wir Ihnen eine neue, bzw. berichtigte Rechnung über den Stornobetrag per Post zu und bitte darum, dass Sie den Betrag in Höhe von EUR … (inkl. 7% MWST) bereits vorab überweisen an: …“

Entsprechend hat mein Vater bereits die Stornogebühren überwiesen.Ich finde das Ganze aber ziemlich unverschämt und würde gerne etwas dagegen tun. Zumal die Unterkunft sicherlich das Zimmer vermieten wird.

Gibt es von eurer Seite aus Hinweise/Ratschläge etc.? Ich bedanke mich schon einmal im Voraus.

Viele Grüße,

Sarah

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