Stimmt es, dass in Indien Menschen am Straßenrand sitzen und sterben?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Ja, das stimmt. Insbesondere in den Großstädten. Du darfs Dir nicht vorstellen, dass überall wo Du gehst neben Dir die Menschen sterben, aber man sieht sehr viele Bettler, Krüppel, abgemagerte Kinder und Frauen etc.

Mir ist in Indien auch aufgefallen, dass mich nur wenige um Geld angebettelt haben. Viele wollten, dass ich Ihnen eine Seife, Reis oder anderes nützliches kaufe.

Ja, es stimmt, aber man darf auch sagen, das dies in den letzten Jahren sehr zurück gegangen ist - insbesondere in Varanasi, welche ja schon traditionell die "Stadt des sterbens" war bzw ist. Lagen die ärmsten der Armen, lagen die Sterbenden vor 5 jahren noch an allen wichtigen Zugängen zum Fluss (-waren damit auch ihrer hoffnung nahe), so sind sie heute in - zum grössten teil mit hilfe von spendengeldern-erbauten asylen untergebracht. Ob dies wirkl. besser ist, ist wohl eine neue Frage ;-)

Indien ist ein Land der Gegensätze, es gibt für europäische Maßstäbe ungeheuer arme, aber auch sehr reiche Familien. Aufgrund er Armut wird Siechtum schon mal am Straßenrand sehr deutlich, ja. Und das gilt vor allem für einige Millionenstädte.

Das stimmt, denn abgesehen einmal von Menschen, die ohnehin auf der Strasse leben und dort auch sterben, werden häufig auch Sterbende mit ihrem Bett auf die Strasse gestellt, weil es Unglück bringen soll, in einem Haus zu leben, in dem vorher jemand gestorben war.

Was möchtest Du wissen?