Stadt Coca im Amazonas-Tiefland in Ecuador?

1 Antwort

Zur Ergänzung: Coca (eigentlich Puerto Francisco de Orellana) ist auch deswegen eine gute Idee, weil es eben eine typische Kleinstadt im Amazonasbecken ist. Wenn ihr mich fragt, gehört das dazu und die von dir hinterfragten Alternativen sind nicht viel anders. Das in der Tat vorhandene Abenteurerflair, ist darauf zurückzuführen, dass es sich beim Regenwald in wirtschaftlicher Hinsicht um ein Kolonisierungsgebiet handelt. Die Ausbeutung von Rohstoffen, hier vor allem Erdöl, steht bei so etwas im Vordergrund, auch Coca ist davon geprägt, wenn auch die Fördergebiete meist weiter im Norden liegen. So bietet Coca die nicht immer positiv zu sehende Mischung solch einer typischen Stadt: Kleinbauern, Ölarbeiter, Ingenieure, Händler, autochtone Indianer, Touristen, Geschäftsleute... eine sehr heterogene, etwas abgerissen wirkende, aber auch quirlige Mischung. Auch die aus dem Regenwald exportierte Natur ist auf den Märkten zu sehen, alle Arten von Affen, Nagern, Fischen und Vögeln, zumeist für den Verzehr bestimmt. Manche Tiere sieht man dort weitaus eher als im Wald, auch wenn es makaber klingt. Passable Unterkünfte gibt es, die Preise sind OK und es ist vor allem nicht so gefährlich wie in anderen Kleinstädten des Amazonasbeckens. Die gute Verkehrsanbindung hatte AlfaRomeo007 ja bereits schon erwähnt.

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