Sohn begibt sich auf große Reise!?

6 Antworten

Für einen so langen Reisezeitraum benötigt Dein Sohn eine LANGZEIT-Auslandskrankenversicherung, ich glaube kaum, daß sowas in Eurer TK-Versicherung enthalten ist.

Im Internet kann man sich Vergleiche bzw. die besonderen Bedingungen der einzelnen Anbieter googln. Die meisten Anbieter berechnen die Beiträge nach Länge der Reisezeit, für Studenten gibt es oft geringere Tarife. Falls Ihr ADAC-Mitglieder seid, könntet Ihr für Euren Sohn evtl. eine Versicherung dort abschließen, zu einem etwas geringeren Beitrag. Ein Notfall-Rückflug wäre vielleicht für Euren Sohn auch schon in einer ADACplus-Mitgliedschaft  eingeschlossen - je nach Status Eures Sohnes. Das aber im Vorfeld zuvrelässig abklären.

Bei schwerwiegenden und lebensbedrohlichen Erkrankungen ist ein Rücktransport normalerweise immer eingeschlossen - da aber vor Abschluß die AGBs gut durchlesen.

In Australien ist die medizinische Versorgung gut, selbst abgelegene Gebiete sind mit den 'Flying Doctors' https://www.flyingdoctor.org.au/ in aller Regel schnell abgesichert. Ausländer müssen für den Notfalleinsatz zwar bezahlen, das wird aber so gut wie von fast allen Auslandskrankenversicherungen ersetzt.

Auch in Süd-Ost-Asien gibt es, zumindest in den Haupt-/größeren Städten, gute (meist ausländische, oft amerikanische) Privat-Kliniken.

In Nord-Afrika sieht das schon anders aus - es ist sowieso die Frage, welches Land dort derzeit gefahrlos bereisbar wäre. In Marokko gäbe es ein paar wenig gute (private) Kliniken in den größeren Städten. Über Land sieht das schon anders aus, auch mit qualifizierten Notfalltransporten generell ist da kaum zu rechnen.Tunesien würde ich eingeschränkt für bereisbar halten, von Algerien und Libyen sollte er wohlweislich Abstand halten.

Für evtl. unvorhergesehenen Zwischenfälle in den bereisten Ländern sollte er sich in der Notfall-Liste des Auswärtigen Amtes registrieren
https://elefand.diplo.de/ und während der Reise auch zuverlässig laufend die Aufenthalte aktualisieren, damit er im Ernstfall benachrichtigt werden kann bzw. die jeweilige Botschaft weiß, wo genau er sich gerade aufhält.

Je nachdem, wie alt und reiseerfahren Dein Sohn ist, würde ich mir ansonsten nicht  zuviel Gedanken machen. In Australien und SOA ist man Traveller gewohnt und in aller Regel wissen die Einheimischen, was in einem Notfall zu veranlassen ist. Wg. Nord-Afrika würde ich an seiner Stelle vielleicht besser noch etwas abwarten - es gäbe für 6 Monate genügend in SOA zu besuchen :-)

Wie alt ist denn dein Sohnemann? 

Aus den Antworten, die du auf deine Frage schon bekommen hast, geht ja deutlich hervor, was auch ich dir nur sagen kann: Die Leistungen im Ausland sind von Versicherer zu Versicherer unterschiedlich und lohnen den Gang zur Filiale.

Auf der Seite der TK steht dazu nochmal einiges: https://www.tk.de/tk/beratung/schutz-im-ausland/ausserhalb-euroas/348470

In der Regel ist eine Auslandsversicherung bei Aufenthalten >3 Wochen mehr als sinnvoll, nein, notwendig. Gerade Jungen in jungen Jahren fallen da in eine Risikogruppe, hinter der ihre persönlichen Eigenschaften mitunter abfallen. 

Welche Auslandsversicherung sinnvoll und angemessen ist, hängt auch von Zielland und Ausgangssituation ab, prüfe also gut die Versicherung auf diesbezügliche Angemessenheit: http://www.auslandskrankenversicherung-test.org/devk/ 

Bei der DEVK wird - anders als etwa bei der Reiseversicherung des ADAC, für die der Krankentransport eine Schlüsselposition einnimmt - z.B. idR nicht eingeflogen.

Ganz wichtig, natürlich: Impfschutz auffrischen - und sei dir BITTE nicht zu schade, auch die sexuelle und politische Aufklärung detailreich durchzuführen, falls dein Sohn auf diesen Gebieten nicht eben bewandert ist. Gerade in Nordafrika sollte man sich im Vorhinein die Rechtslage und Risiken bewusst machen. 

Ansonsten gilt: ruhig Blut! So eine "Weltreise" ist ja mittlerweile gang und gäbe unter jungen Leuten und die allermeisten kommen unbeschadet und durch wunderbare Erfahrungen bereichert wieder nach Hause. 



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Nochmal als Ergänzung - für Reisen ins nicht-europäische Ausland sollte immer eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen werden, egal ob 1 oder 3 Wochen oder auch mehr! Für so einen Reisezeitraum, wie von kreso angefragt, reicht aber eine solche Versicherung nicht aus (die meist auf max. 30-45 Reisetage pro Reise ausgelegt sind). Ganz wichtig ist da eine LANGZEIT-Auslandskrankenversicherung, wie ich schon in meinem Beitrag geschrieben hatte!

Ansonsten kann ich Deine Anmerkungen bzgl. Impfschutz und Aufklärung nur uneingeschränkt bekräftigen!

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Wie war die Reise denn ? Ich meine ist ja schon ein großer Schritt eine solche Reise zu machen. Ich persönlich habe mir verschiedene Informationen gesucht wie ich mich auf reisen absichern kann. Habe auch verschiedene Informationen gefunden und sogar ein besseres Angebot als ich es jetzt habe.

Habe dann meine AXA Auslandskrankenversicherung kündigen lassen und die neue abgeschlossen.

Ein viel besseres Angebot und vor allem ist es auch so, dass die Leistungen mir sehr gut gefallen.

Eine Versicherung ist auf jeden Fall unumgänglich.

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Ich hätte eine Frage über ERV Reiseversicherung. Ich musste leider meine Reise nach Kenia stornieren wegen meiner Krankheit. Zum Glück habe ich die Reiserücktrittversicherung abgeschlossen. Ich bekam dann Formulare für Schadensanzeige / Reiserücktritts-Versicherung zum ausfüllen. Auf der Rückseite sollte man eigentlich der Arzt ausfüllen und unterschreiben lassen. Aber ich habe schon eine ärztliche Bescheinigung und es steht drin, dass ich die Reise nicht antreten kann. Reicht es das vollkommen aus? Oder muss man nochmals zum Arzt gehen um dem Formular ausfüllen zu lassen? Dann müsste ich nochmals zum Arzt gehen und dem Umweg möchte ich mich ersparen. Wie ist eure Meinung bzw. Erfahrung, dass nur die ärztliche Bescheinigung vollkommen ausreichend ist? Vielen Dank schon mal für eure Antworten.

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