Sehenswertes auf dem Peloponnes-Griechenland?

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2 Antworten

Hallo,

ich kopiere Dir hier meine Antwort auf eine ähnliche Frage:

Auf dem Peloponnes sind viele Regionen vom Tourismus noch nicht überrannt. In der Hauptsaison ist es in manchen Ecken natürlich schon etwas belebter, aber Massentourismus in Form von Hotelkästen mit AI gibt es nicht. Der touristischste Ort dürfte inzwischen Tolon bei Napflion/Nauplia sein. Ich war bereits 3 Mal auf dem Peloponnes, und für mich ist die Halbinsel das wahre Griechenland ;-)

Die Kultur ist mit Mykene, Epidauros, Olympia, Korinth usw. unglaublich beeindruckend. Man kann ein Vielzahl an Klöstern entdecken, grüne Landschaften und karge Berge. Daher ist es unbedingt ratsam, den Peloponnes mit einen PKW zu bereisen.

Je nachdem, wie lange Ihr unterwegs sein wollt, empfehle ich mehrere Stationen anzusteuern. Zimmer/Studios/Apartments findet man recht preiswert fast überall – sogar im Sommer.

Ein hübscher Ort an der Ostküste ist Palea Epidauros. Er hat einen interessanten Hafen, nette Strände und gute Unterkünfte. Ein großer Vorteil ist die Nähe zu einigen der kulturellen Höhepunkte.

Ebenfalls an der Ostküste liegt Tyros, ein langgestreckter Ort in großartiger Landschaft mit herrlichen Stränden. Dort haben wir uns besonders wohl gefühlt.

Das bereits erwähnte Gythion ist tatsächlich sehr schön, doch eher schon ein kleine Stadt. Das nah gelegene Mavrovouni bietet im oberen Teil dörfliches Leben, unten am Strand finden sich eine Reihe hübscher Unterkünfte und Tavernen.

Mein persönlicher Höhepunkt auf dem Peloponnes ist der „mittlere Finger“, die so genannte „Mani“. Man fühlt sich in eine andere Welt versetzt. Die landschaftlichen Eindrücke, die alten Dörfer – einfach unglaublich! Gewohnt haben wir ganz im Süden in dem ehemaligen Piratennest Porto Kagio.

Ich könnte noch so viel Weiteres aufzählen – der Peloponnes ist einfach wahnsinnig vielseitig.... Hier sind aber noch ein paar Empfehlungen:

Mistras, die alte Ruinenstadt --- Pylos am geschichtsträchtigen Golf von Navarino --- Kyparissa mit seiner Burg --- das auf einem Felsberg gelegene Monemvasia --- die geheimnisvollen Dolinen von Didyma --- die Zahnradbahn von Diakopto durch eine gigantische Schlucht nach Kalavrita --- und, und, und.

Lass´ Dich einfach treiben, besuche auch die abseits gelegenen Dörfer, genieße diese fantastische Region und die griechische Lebensart.

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Kommentar von Seehund
30.04.2012, 18:02

Korinth hatte ich tatsächlich verpennt.

LG

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Hallo,

was die mykenische kultur angeht, natürlich Mykene, nebenan Tiryns und Pylos (dort sehr nett, aber nicht mehr ganz so viel zu sehen). Olympia, ganz klipp und klar, ist natürlich auch ein sehenswertes Highlight.

Aus mir unerklärlichen Gründen ist Mistras (Mystras) immer noch so etwas wie ein Geheimtipp. Eine tolle Anlage, viele Ruinen, aber auch mehrere wunderschöne, erhaltene Kirchen und ein bewohntes Kloster. Ganz in der Nähe liegt das berühmte Sparta, wo es aber nicht mehr viel gibt, ausser einem Amphitheater und einigen resten.

Da würde ich mir noch weitaus eher Epidauros ansehen, eines der besten Theater Griechenlands!

Auch wenn ihm ein Schutzzelt seine landschaftsräumliche Wirkung nimmt, würde ich mir noch auf jeden Fall den beeindruckenden Apollontempel von Bassae ansehen. Naja- früher stand er frei und war hässlich eingerüstet. Ich kenne den Tempel nur in diesen beiden Zuständen, das Schutzzelt soll bald wegkommen.

Schön sind auch Messene, von der Tempelruine in Tegea sieht man nicht mehr viel.

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Kommentar von Seehund
30.04.2012, 18:02

LG

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