Schüleraustausch in Los Angeles ?????

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3 Antworten

Hallo, ich war selbst ein Jahr in England und möchte Dir gern helfen.

Leider wird es wohl eher nicht klappen, dass Du eine Organisation findest, die Dich nach L.A. vermittelt. Das Problem ist, dass so eine Großstadt unüberschaubar ist, aufgrund der hohen Dichte ist es unglaublich schwer ein "sicheres" Viertel und eine passende Schule zu finden, kurzum, die Sicherheit des Austauschschülers kann nicht besonders optimal gewährleistet sein, weiterhin besteht die Gefahr, dass man als Austauschschüler in einer derart großen Stadt vor allem am Anfang nicht zurecht kommt. In einer Stadt laufen immer seltsame Kreaturen rum. Das Risiko gehen die Organisationen nicht ein, Du wirst maximal in Kleinstädte vermittelt.

Es ist aber möglich, mit Hilfe von Regionenwahl bei einigen Organisationen wenigsten nach Kalifornien und mit ein bisschen Glück in die Nähe von L.A. zu kommen, dann kannst Du immer mal hinfahren am Wochenende oder so. Nach solchen Orgas gucken könntest Du zum Beispiel auf schueleraustausch.net suchen, da gibt's einen Vergleichsrechner wo Du auch ein Häkchen für "Regionenwahl" setzen kannst.

Mit bis zu 20.000€ hast Du schon mal mehr zur Verfügung als die meisten anderen, es sollte also kein Problem werden, eine Organisation in dieser Preisspanne zu finden.

Viel Erfolg! :)

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Hallo USA1996, wenn ich lese mit welchen Ideen Du ein Schüleraustauschjahr angehst dann kommen mir große Bedenken, ob Du überhaupt für solch ein Programm die geeignete Person bist. (Entschuldige wenn ich so direkt bin, aber es bringt Dir ja nichts wenn Du schließlich für viel Geld eine große Enttäuschung "eingekauft" hast)

Ein Austauschjahr für Schüler ist kein Pauschalurlaub bei dem man vorher ganz genau weiss, welche Leistung man für sein Geld kauft. Es wird viele Überraschungen geben - und nicht alle sind angenehm. Aber man wächst daran.

Ein Austauschjahr ist vielmehr eine einzigartige Gelegenheit ein anderes Land mit einer anderen Kultur quasi "von innen heraus" kennenzulernen. Man lebt in einer Gastfamilie, die in Idealfall ebenfalls offen ist für neue Erfahrungen (mit Dir als "Kulturbotschafter"für Dein Heimatland und Deine Ursprungs-Familie) Quasi nebenbei lernt man dabei auch noch in einer neuen/anderen Sprache zu denken und sogar zu träumen ... und man lernt für sich selbst zu sorgen und selbständig zu sein.

Die Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Austauschjahr ist, dass ein Austauschschüler bereit ist ein ganzes Schuljahr lang neue Erfahrungen zu machen und offen für Alles und Jeden in die Welt hinaus zu gehen. Dieses Offen-Sein bezieht sich auf alles, also logischerweise auch auf die Wahl des Zielgebietes.

Eine wirklich gute, verantwortungsvolle Organisation gibt Dir die Gelegenheit Dich für ein Land und ein bis zwei Alternativ-Länder zu entscheiden. Den Rest (Gebietsauswahl, Gastfamilie finden, Schule ...) übernimmt in der Regel die Organisation.

Aus Sicherheitsgründen werden die Gastschüler erfahrungsgemäß meist in kleinere Städte "in der Provinz" vermittelt. (Mein Sohn lebte buchstäblich "mitten im Wald" irgendwo in Neuengland, ganz einsam in der Wildnis - und hatte dort, nach seiner eigenen Aussage, "das Jahr meines Lebens" ... eigentlich wollte er gerne in die Rocky Mountains oder wenigstens irgendwo hin, wo es besonders tolle Mineralien gibt)

Eine gute Vorübung zum selbständig Handeln ist übrigens auch, sich die nötigen Informationen über Austauschorganisationen selbst zu beschaffen und (was viel schwerer ist als die Beschaffung) selbst miteinander zu vergleichen. Dein Ziel sollte es sein, genau die Organisation herauszufiltern, die am besten genau zu DIR passt und der Du Dich am liebsten anvertrauen willst. Mit Deinem Kostenrahmen von 10- bis 20tausend Euro bist Du ja gut aufgestellt und nicht gezwungen nur nach dem Preis zu entscheiden.

Du siehst es nun selbst: Es wäre hier gar nicht gut, wenn ich Dir die Recherche-Arbeit abnehmen würde, indem ich Dir Namen und Preise von einer Organisation nenne.

Liebe USA1996, ich hoffe, mir ist es gelungen, Dir den richtigen Anstoß für die Vorbereitung eines guten Austauschjahres zu geben.

Ich wünsche Dir, dass Du Dich so weiterentwickelst, dass auch Du nach Deinem Austauschjahr von ganzem Herzen sagen kannst "das war das beste Jahr meines Lebens".

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Roetli 04.02.2012, 19:48

Ja - dann wäre nur zu hoffen, daß sie es diesmal versteht...

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Du hast auf Deine Frage vom 30.12. genau die Antworten bekommen, die Du hier schon wieder anfragst!

Wie ich Dir dort auch schon schrieb, wird es keine Organisation geben, die Dich in einer öffentlichen Schule in L.A. unterbringen wird - zum einen ist sie nämlich dafür verantwortlich, daß es Dir an der Schule gut geht! Zum anderen sind die Eltern, die ihre Kinder in L.A. in der vergleichbaren Jahrgangsstufe zur deutschen 11. noch in öffentlichen Schulen unterrichten lassen (müssen), wahrscheinlich nicht in der Lage und auch nicht willens, eine junge Deutsche aufzunehmen, die ihr ganz privates Mütchen gerade in ihrer Umgebung stillen möchte! Außerdem wird es denen kaum möglch sein, eins ihrer Kinder auch im Austausch nach Deutschland zu schicken! Denn dort sieht 'nicht so reich', wie Du in Deiner ersten Frage Deine Famile geschildert hast, etwas anders aus, als in Deiner Vorstellung - von den 13-28 Tausend $ oder auch weniger, die Deine Eltern für ein Schuljahr für Dich ausgeben würden, müssen dort viele Familien mit Kindern in öffentlichen Schulen ein ganzes Jahr leben!!!

Du solltest Dich vielleicht erst einmal mit den sozialen Gegebenheiten in dieser Riesenstadt aauseinander setzen, ehe Du Dich großkotzig mitten dort hinein setzen willst und die reiche Ausländerin spielen! Aber vielleicht wäre das nicht schlecht - Du würdest vermutlich ganz schnell und ziemlich nachdrücklich zurecht gestutzt werden! Aber das möchten genau solche Austausch-Organisationen nicht!

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