Schönste Fischmärkte in Europa?

4 Antworten

ich glaube einer der schönsten Märke befindet sich auf Madeira. Hier findet man sehr guten und immer frischen Fisch. In den kleinen Restaurants um die Ecke wird er immer sehr gut zubereitet. Typisch Portugisisch eben. ch kann ihn nur empfehlen

Wenn du in Frankreich bist, erlebst du, gerade in Meeres-Nähe, die beeindruckensten Fischmärkte. Wie ich finde, besonders im Süden und in der Bretagne. Sowohl in kleineren Städten, wie auch auf den Groß-Märkten, ist das immer alles sehr schön frisch und sieht entsprechend gut aus.

Ist zwar kein reiner Fischmarkt, aber ich fand den "Mercato Centrale" in Florenz ganz toll. Da gibt es jeden Menge richtig tollen Fisch, der wunderschön angerichtet ist.

Da fällt mir als erstes Hamburg ein!

Der Fischmarkt findet jeden Sonntag von 5.00 bis 9.30 Uhr statt. In der Winterzeit (1.10.-31.3.) beginnt er erst um 7.00 Uhr. Einheimische versorgen sich hier mit Fisch und anderen Dingen des täglichen Lebens und können dabei das eine oder andere Schnäppchen machen. Für Touristen ist der Fischmarkt ein ganz besonderes Erlebnis, bei dem sie das bunte Treiben mit den Marktschreiern und das unverwechselbare Flair dieses traditionsreichen Marktes kennen lernen können. Der Hamburger Fischmarkt zählt rund fünf Millionen Besucher jährlich. Auch die unter Denkmalschutz stehende Fischauktionshalle ist während des Marktes für Besucher geöffnet. Bei Musik kann hier auf langen Bankreihen gegessen und getrunken werden. Es gibt Fisch in allen erdenklichen Variationen, Pilzpfannen und heiße Würstchen. Auch viele Partygänger strömen nach einer langen Nacht auf dem Kiez hierher, um sich zu stärken oder noch ein bißchen weiter zu feiern.

Angebot auf dem Fischmarkt

Es gibt nichts, was es auf dem Hamburger Fischmarkt nicht gibt. Hier kann man neben einem vielfältigen Angebot an frischen und geräucherten Fischspezialitäten auch Obst, Gemüse, Blumen und Zimmerpflanzen, Kleidung, Kerzen, Porzellan und Antiquitäten erstehen. Selbst lebende Tiere wie Kaninchen, Brieftauben oder Hühner werden feilgeboten. An vielen Ständen kann man noch echte Marktschreier beim Verkauf ihrer Waren erleben - ein ganz besonderes Erlebnis! Aal-Kai und Käse-Karl, Fisch-Dieter und Puten-Trude haben ihre ganz eigenen Verkaufstaktiken, um die Ware an den Mann zu bringen. Dazu gehören derbe Sprüche genauso wie lustige Witze, die die potentiellen Käufer rund um den Stand erheitern und zum Kaufen animieren. Die Marktschreier sind im wahrsten Sinn des Wortes Hamburger Originale und ihre Verkaufsaktionen ein erheiterndes Spektakel. Und wenn man geschickt mit ihnen handelt, kann man oftmals die angebotenen Waren zu echten Schnäppchenpreisen erwerben.

Geschichte des Hamburger Fischmarktes

Der Fischmarkt wird bereits seit 1703 auf dem Gebiet des heutigen Stadtteils Altona abgehalten. Der Grund für die frühen Öffnungszeiten am Sonntag ist die leichte Verderblichkeit des Fisches, der noch vor dem Kirchgang um 10.00 Uhr verkauft werden sollte. Im Jahr 1896 wurde die Fischauktionshalle in Form einer Basilika erbaut, in der Großhändler mit Hilfe eines Auktionators den Fisch an den Mann brachten. Ab etwa 1930 verlagerte sich der Fischhandel aus praktischen Gründen in die Nähe der Fischfabriken und Kühlhallen, die westlich der Fischauktionshalle erbaut wurden. Der Fisch wird heute nicht mehr direkt aus dem Meer angelandet, sondern kommt bereits tiefgekühlt per LKW in den ehemaligen Fischereihafen. Heute versteigern Großhändler ihren Fisch in virtuellen Auktionen. Der Fischmarkt dient heute also nicht mehr dem Fischhandel, sondern ist eine Einkaufsmöglichkeit für Hamburger und ein Erlebnis für Touristen."

Quelle und noch mehr Infos: http://www.hamburg.de/fischmarkt/

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