Schnorcheln oder Tauchkurs, was macht mehr Spaß im Urlaub am roten Meer?

2 Antworten

Als allererstes solltest Du schon hier in Deutschland von Deinem Arzt prüfen lassen, ob Du überhaupt unbedenklich tauchen könntest! Beim Tauchen spielt ja nicht der Spaßfaktor die Hauptrolle, sondern wie der Körper mit den veränderten Druckbedingungen in den verschiedenen Tiefen klar kommen wird bzw. wie Du mental damit klar kommst!

Ansonsten ist Tauchen natürlich ganz wunderbar, aber im Roten Meer ist das Schnorcheln auch schon so super, daß es kein allzu großes Unglück wäre, wenn Du Dich darauf beschränken müßtest/wolltest!

Wenn Du allerdings immer wieder Ziele vor hast, wo es tolle Tauchspots gibt (und die noch nicht von einer Armada von Tauchbooten jeden Tag in mehreren Schichten angefahren werden!!!), solltest Du auf jeden Fall mal einen Schnupperkurs versuchen!

ich weiß ja nicht wieviel Zeit Du hast, wenn es nicht nur ein absoluter Kurzurlaub ist kannst Du ja erst mal hindüsen und schnorcheln. Wenn Dir das dann gefällt und vielleicht dabei der Wunsch aufkommt auch mal tiefer zu gehen und länger da unten bleiben zu können dann kannst Du ja einen Tauchkurs zu machen, oder zumindest mal ein paar Schnuppertauchgänge. Viele Hotels am roten Meer haben ja eigene Tauchschulen, oder es findet sich zumindest eine in der näheren Umgebung.

Um das Risiko für diesen Fall zu minimieren solltest Du allerdings tatsächlich schon in Deutschland zum Sportarzt (nicht zum Hausarzt, die sind für diese Untersuchung nicht ausgerüstet) gehen und Dir Tauchtauglichkeit attestieren lassen. Selbst wenn Du dann nicht tauchen gehen solltest: es ist auch für's Schnorcheln gut zu wissen dass man fit genug ist.

Ich persönlich tauche seit 25 Jahren, aber mir ist schnorcheln viel lieber. Überall wo es schöne Korallenriffe gibt - und am schönsten sind sie meistens die ersten paar Meter unter der Wasseroberfläche - gehe ich viel lieber schnorcheln. Das Gerödel mit Jacket, Flasche, Automat und Computer ist mir im Grunde zuwider. Ich fühle mich mit ABC-Ausrüstung, vielleicht einem dünnen Anzug gegen den Sonnenbrand und 1, 2 Kilo Blei viel unbeschwerter. Das vielzitierte Gefühl der Schwerelosigkeit beim Tauchen stellt sich bei mir erst bei dieser Art von Freitauchen so richtig ein, ist dann allerdings einfach genial - es gibt für mich fast nix schöneres als im warmen sonnendurchfluteten Wasser zu schweben. Man kann ja auch schorchelnderweise abtauchen. Nach kurzer Übung schafft ein halbwegs fitter Mensch schon eine Minute die Luft anzuhalten, das reicht schon um bis zu 10 m tief zu gehen, ein wenig da unten zu verweilen und das Riffleben zu beobachten. Und im Bereich bis 10 m gibt's in vielen Riffen schon eine ganze Menge zu entdecken.

Wichtig wäre allerdings ein Hotel mit einem guten Hausriff auszusuchen, manche haben leider nur Sandstrand wo meist im Wasser nicht viel los ist.

Den juvenilen Blaustreifendrücker habe ich beim Schnorcheln am Hausriff des Utopia Beach Resorts fotografiert.

juveniler Blaustreifendrücker - (Ägypten, Tauchen, Schnorcheln)

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