safari in tansania kindertauglich?

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3 Antworten

Kinder finden Safaris total klasse. Das ist wie Zoo nur viel, viel besser, weil hautnah. Ich sehe allerdings ein Problem bei den stundenlangen Holperfahrten auf der Piste um die Tiere erst mal zu finden. Und dann kommen noch die langen Transfers (inklusive den Pirschfahrten) von Lodge A nach Lodge B dazu. Ich war letztes Jahr im Juni in Nord-Tansania und kann das schon beurteilen. Kommt natürlich auch drauf in welchen Teil ihr auf Safari gehen wollt. Mich hat das manchmal etwas genervt, wenn man nur zur Mittagspause mal den Jeep verlassen konnte. Sonst sitzt oder steht man (je nach Jeep) im Wagen das dauert immer den ganzen Tag. Und man muß auf Safari leise sein. Das können z.B. nicht alle Kinder. Von daher genau abwägen, wie eure Kids so sind. Und dann kommt natürlich, wie Lotusteich und Seehund schon ausführlich geschrieben haben, der Gesundheitsaspekt dazu.

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Zeig mir das Kind, das eine Safari langweilig findet...! ;-)

Auch wenn ich keine Ahnung habe, wie alt deine Kinder sind, so weiß ich nicht, ob ich mit relativ kleinen Kinder ausgerechnet in Tansania auf Safari gehen würde. Malaria ist ein großes Thema, ebenso die Schlafkrankheit oder auch Gelbfieber, um nur einige zu nennen. Ob man kleinen Kindern sämtliche Impfungen oder eine Malariaprophylaxe oder gar Schlimmeres zumuten sollte... Ich denke, nein. Bekannte haben aus ebendiesen Gründen mit einer Safari in Kenia und Tansania gewartet, bis die Kinder mindestens 13 waren.

Wie wäre es denn mit einer Safari in Südafrika oder Namibia? Dort gibt es genügend Regionen, die sich für eine Safari eignen, aber weitaus weniger gesundheitliche Gefahren bergen.

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Hallo,

Lotusteich hat, was die Problematik der Tropenkrankheiten angeht, völlig recht! Eine gute Alternative, allerdings im Nachbarland Kenia, wäre der Aberdares-Nationalpark, der mit über 2000m Höhe sehr mückensicher ist, was besonders für Krankheiten wie Malaria und Gelbfieber wichtig ist. Allerdings sind diese Krankheiten im tansanisch-kenianischen Küstenland sehr verbreitet- es sind klassische Hochrisikogebiete, diese würde ich mir jüngeren kindern meiden.

Was die Aberdares angeht, so können es vor allem Kinder dort schon mit Höhenbeschwerden zu tun bekommen, Kinder sind hierfür besonders anfällig. Die Tierwelt dort ist wunderbar: http://www.typeer.de/beitrag/Kenia-Safari/Safari-in-Kenia--der-Aberdare-Nationalpark/52474/ Der Park erstreckt sich bis auf 4000m Höhe.

Ein höher gelegener Nationalpark in Tansania wäre der Ngorongoro-Krater, allerdings muss man sich natürlich fragen, wo man sich sonst aufhält und wie man dort hin kommt.

Ich würde, um Klarheit zu bekommen, unbedingt mit einem Tropenmediziner Rücksprache nehmen. Ansonsten sind die Jeeps und Kleinbusse (mit denen man es eher zu tun bekommt) durchaus kindergeeignet.

LG

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