Rough Guide oder Lonely Planet als Reiseführer für Backpacker?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich kann hier keine Lanze für den Lonely Planet brechen, ich finde diesen Reiseführer nicht so umwerfend. Zwar ist alles standardisiert und man findet sich deshalb schnell zurecht, aber so werden auf spezielle landestypische Sachen keine Rücksicht genommen. Ich finde, es steht deshalb viel Unwichtiges drin und Zentrales findet sich nicht, weil es nicht ins "Schema" passt. Das ist beim Rough Guide anders und deshalb mag ich ihn lieber. Aber der Lonely Planet ist verbreiteter. Aus diesem einfachen Grund gehört er für mich immer ins Reisegepäck. Ich weiß nämlich, dass alle anderen Backpacker ihn vermutlich dabei haben und wenn im Lonely Planet etwas als "unbedingt sehenswert" beschrieben ist weiß ich, dass ich dort besser nicht hingehe, weil es überlaufen und damit nicht mehr ursprünglich ist, oder ich achte zumindest besonders auf die Uhrzeiten, um Hauptstoßzeiten zu vermeiden. Mit dem Lonely Planet weißt du, was die Masse macht und das kann nützlich für Individualisten sein ;-)

Das muss jeder selber entscheiden, inwiefern einem welcher Reiseführer mehr zusagt. Beide sind schon sehr gut mit Informationen gefüllt. Welchen man nun bevorzugt, hängt dann eher von einzelnen Vorlieben ab. Einen Unterschied gibt es. Lonely Planet hat auch Reiseführer auf Deutsch.

Ich war das erste mal in meinem Leben in der Ferne Backpacken und fand den Lonely Planet total großartig. Ich habe aber gehört, dass er für manche Länder nicht so toll ist wie für Thailand.

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