Roadtrip Los Angeles?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

1. Passt die Reisezeit?

Ist schon ein wenig früh. Das heißt, es kann schon auch mal kalt werden und Schnee haben. Vor allem in Richtung Antilope. Wir hatten im Mai mal einen Schneesturm bei Phoenix und einen halben Meter Schnee im Bryce.

2. Sind 2 Wochen zu wenig Zeit um einen guten Einblick zu bekommen?

Ist schon ein wenig ambitioniert und Du wirst viel fahren. Außerdem wirst Du einiges nicht sehen können, weil die Zeit einfach nicht reicht (Bryce, Sequioa, Kings Canyon, Meteor Crater, Painted Dessert …). Aber machbar ist Deine Route schon.

3. Habe ich Bedenken wegen dem Autofahren,

Eigentlich kein Problem. Abgesehen von den Staus. Und die Beschilderung ist gewöhnungsbedürftig. Ansonsten defensiv fahren und an die Regeln (Geschwindigkeit!) halten.

4. Wie hoch würden die Kosten für 2 Wochen alles zusammen (Flug ca. 300€) zu zweit etwa liegen?

Liegt zu lange zurück, da hat jemand sicher aktuellere Zahlen. Und es kommt auch immer auf den eigenen Standard an.

5. Sonst noch Tipps oder Dinge die es zu bedenken gibt?

Schauen, was es gerade für Jahrestickets bei den Nationalparks gibt. Lohnt sich idR ab drei Parks. ADAC Ausweis mitnehmen, gibt bei Automiete oder Motels hin und wieder Rabatt.

M.E. zu viel Programm für die kurze Zeit.Vor allem noch bis zum Grand Canyon.

April ist dessen ungeachtet eine ganz gute Reisezeit: Frühling bei angenehmen Temperaturen, was gerade im Death Valley von Vorteil ist;)

Bei den weiteren Kosten kommt es schlicht darauf an, welchen Luxus Ihr wollt. Großes Wohnmobil oder kleiner PKW? Viel Hotel oder mit dem Zelt lieber und schöner in freier Natur auf Campgrounds? "Richtige" = teure Restaurants oder Fastfood? Etc. etc. Geht ansonsten von Preisen des Lebensstandards aus, den Ihr auch in Deutschland habt und wollt.

Das Autofahren in den Staaten ist auch in den Städten stressfreier als hierzulande. Die Geschwindigkeitsbegrenzung lässt im Übrigen eine große Kilometerfresserei in kurzer Zeit kaum zu, wenn man nicht ständig im Auto sitzen will. Ansonsten: Siehe erster Satz. Weniger ist mehr.

Viel Spaß!

Woher ich das weiß: eigene Erfahrung

Bei der relativ kurzen Zeit würde sich um diese Jahreszeit eher ein Roadtrip in Kalifornien selbst anbieten.

Der Süden und Südwesten von L.A. gibt da einiges her, von hübschen Küstenstädt(ch)en mit manchen alten Missionsstationen über San Diego und seine abwechslungsreiche Umgebung bis zu Wüste und Gebirge incl. Reservate von Natives und dem Josuah Tree NP wird da allerhand geboten - auf jeden Fall mehr als genug für 2 Wochen.

Aber auch Richtung Norden an der Küste entlang bis San Francisco und durchs Landesinnere zurück nach L.A. sind zwei Wochen locker zu füllen - mit jeder Menge unterschiedlicher State Parks und National Forests. Für Yosemite wird es zwar noch etwas früh sein, aber der Seqoia National Forest ist auch beeindruckend.

Die Städte L.A. (mit einigen seiner Beach Cities, in Newport Beach könntest Du z.B. eine Hochsee-Fishing-Tour buchen), San Diego, San Francisco und Sacramento wären jede für sich 2-3 Tage wert, aber es gibt auch noch Palm Springs, den 'Salton Sea' und das Apfelstädtchen Julian im Süden, Santa Barbara, San Simeon/Hearst Castle und Solvang nahe L.A. oder Monterey, Sausalito oder Napa im Großraum San Francisco - und überall drumherum oder davor oft ziemlich schöne Küstenlandschaften!

Kalifornien selbst ist schon deutlich größer als Deutschland, warum willst Du Dir in zwei Wochen auch noch Nevada und/oder Arizona antun? Dazu kommen die teilweise rigiden Geschwindigkeitsbegrenzungen (die relativ häufig kontrolliert werden), die ordentlich Kilometer-Schrubben (was auch immer der Sinn davon wäre) kaum oder nur schwierig möglich machen!

Preis hängt von Euren Ansprüchen bzgl. Unterkünften und Essen gehen ab!

Autofahren ist, wie schon alle anderen hier sagten, sehr entspannt - auch in den Städten oder deren großen Ausfallstraßen.

Danke für die vielen Antworten, nach dem Gelesenen werde ich wohl von den USA absehen und das Programm machen, wenn ich mal länger Urlaub habe, aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben.

Dann wirds zu Ostern wohl das Baltikum werden ;)

1
@Schweinebaerman

Gute Idee.... Drei Wochen wären für Deine geplante Tour das Mindeste... ;) Tallinn kann ich übrigens wärmstens empfehlen. .

2
@Schweinebaerman

so schnell lässt man sich von den Wünschen abbringen ;-) Kann das nicht verstehen.

in Zwei Wochen kann man doch eine Zeit in den USA verbringen.

0
@Nightwish80

Es ging es hier nicht um eine Zeit in den USA, liebe Nightwish! Der Fragesteller meinte ausdrücklich 2 Wochen für Kalifornien und die Nationalparks - was nicht nur von der Länge der Reisezeit (wegen der langen Fahrzeiten) sondern auch von der Jahreszeit her gesehen (Mitte/Ende April könnten manche NP noch geschlossen sein/werden) etwas sehr ambitioniert wäre.

Und warum muß es denn immer USA sein - warst Du schon mal im zauberhaften Baltikum?

0
@Roetli

Das Baltikum steht irgendwann noch auf dem Plan. Nö muss nicht immer USA sein. Aber man kann auch ne abgespeckte Tour machen. Muss ja nicht alles auf einmal sehen.

0
@Nightwish80

Da hast du mich aber völlig falsch verstanden, ich habe mich ganz und gar nicht abbringen lassen, aber da ich gewisse Vorstellungen an meine USA Reise habe, habe ich mich dazu entschlossen diese zu verschieben. Grund ist, dass zwei Wochen einfach zu wenig sind, bei einer USA-Westküstenreise handelt es sich um eine Reise, die ich mir nicht jedes Jahr leisten kann/will und wenn ich mir das dann gönne möchte ich kein abgespecktes Programm erleben, sondern genau das, was ich sehen möchte....

2
@Schweinebaerman

ich finde es richtig cool, dass du dich meldest. machen hier die wenigstens tun das. das war auch absolut nicht böse gemeint mein Kommentar. ich erlebe das immer wieder in Foren, dass sich User von Ihren Ideen sehr leicht abbringen lassen.

dann bist du in einer guten Position, denn ich kenne viele, mich auch eingeschlossenen, die eben nicht 3-4 Wochen weg fliegen können oder wollen und müssen das beste draus machen.

1

Was möchtest Du wissen?