Reiseziel für Burnout Patient gesucht - in der Gegend bleiben oder weit weit weg?

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14 Antworten

Dein Kollege sollte dringend einen Facharzt, also Neurologen und Psychiater aufsuchen um abzuklären, ob es sich hier tatsächlich um einen Bourn Out handelt, oder ob eine allgemeine Überforderung geistig, seelischer und körperlicher Art vorliegt. Vielleicht geht er aber auch lieber zu einem Arzt seines Vertrauens, dass wäre ganz wichtig.

Dann wird man für ihn eine Kur vorschlagen, veranlassen bzw er sollte darum bitten. Dort kann er sich dann unter gezielten Anwendungen und Maßnahmen mit einem, ich nenne es mal Rundumprogramm speziell für seine Person, sein gesundheitliches Problem, Abstand vom Alltag und der Überforderung gewinnen.

Sollte es sich nur um eine allgemeine Überforderung handeln, dann empfehle ich eine ruhige Urlaubsgegend wie den bayrischen Wald oder den Schwarzwald mit Heilklima. Dort in der Natur wandern, Kirchen, Klöster u.m besuchen, gut essen und Trinken, viel schlafen und ruhen, dann wird er schon merken ob ihm das hilft oder ob er doch besser ärztliche Hilfe in Anspruch nimmt, bevor es zu einem Zusammenbruch kommt.

Diesen gilt es auf jeden Fall abzuwenden.

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Kommentar von ManiH
31.10.2013, 16:30

Hi sepp2000, danke für den Stern, ich Wünsche dir und deinem Kollegen alles Gute, einen schönen Feiertag und ein erholsames Wochenende. Gruß maniH

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Ich hatte eine große Lebenskrise - keine Frage! Das Seminar zu besuchen half mir, raus aus der Lebenskrise zu kommen. Wertvolle Inspirationen die mich die Krise überstehen ließen, bereicherten enorm meinen Alltag. Ein wichtiger und nicht ganz einfacher Aspekt im Seminar war die Lernsequenz: "Vergangenheit loslassen". Viele negative Glaubenssätze hatten sich in meiner Seele angehäuft, die mir das "Glücklich sein" ordentlich vermiesten! Das Leben verändern, ohne etwas zu verlieren, nur ausschließlich um wieder dem Glück ins Auge zu schauen. Ich konnte durch die Vorträge mehr erkennen, wie ich raus aus der Lebenskrise kam. Ein Gefühl der Erleichterung in meinem Innersten zeigte mir, dass ich die Krise überstehen konnte mit diesen Tipps. Der Erfahrungsaustausch mit anderen Seminarteilnehmern ermutigte mich immer mehr, die Lebenskrise als Chance zu sehen. Ein Neuanfang, der mein Leben verändern kann, der mir zeigt, was in mir alles noch steckt. Das Loslassen des alten Ballastes, die Vergangenheit loslassen. Ein wunderbarer Weg, und ich konnte endlich meine innere Stimme, die so lange geschlafen hatte, wieder hören und spüren. Ich habe mir oft die Frage gestellt, wie ich Altes besser loslassen kann und mir wurde mit diesen Weisheiten sehr geholfen. Es war ein Wohltat, endlich sich selbst wieder mehr wahrzunehmen. Den alten Ballast konnte ich immer mehr und mehr aufarbeiten, kein reines Verdrängen mehr, sondern ein Aufarbeiten. Dadurch war ich in der Lage mich zu öffnen und konnte glücklich sein. Das Glück stellte sich wieder ein und ich war wieder offen für Neues. Diese Bereicherung in meinem Leben ist genial! https://daniel-hauenstein.com/index.php/seminar1/seminar2/product/view/3/5

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Da würde ich als erstes mal einen Besuch bei einem Arzt empfehlen. Burn out ist keine Krankheit an sich sondern ein Symptom einer Depression. Sollte eine depressive Erkrankung vorliegen, ist von einer Reise eher abzuraten. Da sich die Symptome verschlimmern können. Wenn dein Kollege nun aber unbedingt verreisen will, vielleicht ist er wirklich "nur" erschöpft, so würde ich eine ruhige Gegend wählen die nicht zu weit weg ist. So kann er im Notfall schnell wieder nach hause. Die Anreise sollte keinen Stress verursachen. Auch allein verreisen würde ich in so einer Situation nicht. Vielleicht sollte dein Kollege in eine Gegend reisen in der er schon mal glücklich war, evtl. auch als Kind. Das könnte positive Erinnerungen wachrufen und so ein Heilungsprozess in Gang setzten. Es gibt Überlegungen ob bestimmte Landschaften bestimmte Wirkungen auf unsere Psyche haben. Das ist ein Thema das mich schon lange selber sehr interessiert, da ich selber schon an einer Depression mit Burn out Syndrom erkrankt bin. Angeblich sollen Wälder und waldreiche Landschaften Geborgenheit vermitteln. An mir selber habe ich aber festgestellt das dies nicht so ist. MIr selber tut die Landschaft des Nordens gut, die Nordseeküste, die ich regelmäßig besuche. Diese Landschaft entspannt mich und bringt mir Ruhe. Aber da tickt wahrscheinlich jeder anders.

Interessant ist auch diese Seite: http://www.natursoziologie.de/NS/natur-und-psyche/natur-und-psyche.html

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Kommentar von snowy
27.10.2013, 23:10

Wenn ich mir meine Antwort so durchlese fällt mir doch noch ein, wer Erschöpft ist durch Beruf, Familie oder andere Umstände, der kann dies mit einer Reise nicht "auffangen". Der Mensch braucht täglich seine Auszeit und nicht nur einmal im Jahr. Wer erschöpft eine Reise antritt, tut sich keinen Gefallen. Seit meiner Erkrankung habe ich einiges in meinem Leben verändert um mich selber zu schützen, auch das Reisen gehört dazu. Seither kann ich eine Reise mehr genießen. Meine Wahrnehmung hat sich verändert. Und ich genieße jede Reise gleich, ob es nun zum WE in die Lüneburger Heide geht oder an die Traumstrände der Karibik. Für mich ist alles gleich schön. So sollte man eine Krankheit zwar immer ernst nehmen und behandeln aber zugleich auch eine Chance darin sehen etwas zu verändern bzw. zu verbessern. Trotzdem: Krankheiten gehören in fachliche Hände, Gesundheit geht immer vor.

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Wenn es sich wirklich um einen diagnostizierten Burnout handelt, hilft langfristig nur eine Veränderung der Lebensumstände, sprich, Besserung/Beseitigung der belastenden Faktoren. Wenn er den Urlaub dazu nutzen will, darüber nachzudenken, wie er das zukünftig gestalten kann, würde ich eine Reise empfehlen, bei der nicht das Urlaubsziel im Mittelpunkt steht, also nicht die Ablenkung durch die Eindrücke vor Ort, sondern Ruhe und Zeit zum Nachdenken. Also wohl eher etwas in der Natur, ohne vielfältige Reize, die auf ihn einprasseln. Ein Haus an der Küste vielleicht, in der Heide oder in den Bergen. Wenn er spirituell veranlagt ist, vielleicht ein Gastaufenthalt in einem Kloster.

Einen Burnout im Sinne der psychischen Erschöpfung bis hin zur Depression hatte ich noch nicht, aber sehr wohl körperliche Störungen aufgrund vor allem beruflicher Überlastung, unter anderem vier Hörstürze. Ich kann für mich nur sagen, eine Reise mit dem Ziel der Ablenkung und Unterhaltung hätte mir da nicht geholfen und einen wenn überhaupt nur kurzfristigen Erholungseffekt gehabt. Es hilft nur das Innehalten und darüber nachdenken, ob es so wie bisher weitergehen soll und was man ändern kann und will.

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Burnout ist mit Sicherheit ein zu ernstes und vielschichtiges Thema, um es in einem Reiseforum zu diskutieren. Tipps kann da nur ein fachkundiger Therapeut geben. Denn hinter dem Modebegriff verbirgt sich ja i. d. R. eine echte Depression. Insofern geht es um nichts, was mit einem kurzen oder längeren Urlaub abzufangen oder gar zu " beheben" wäre.

Sofern es lediglich eine aktuelle berufliche Überlastung ist, die gerne mit dem Modewort umschrieben wird, ist näher oder weiter weg völlig irrelevant. Da kommt es bestenfalls darauf an, etwas zu regenerieren und den Kopf frei zu bekommen. Mit Burnout hat das dann aber nichts zu tun.

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Das können wir nicht wirklich raten. Sollte wirklich ein Arzt oder ein Mensch mit gutem Blick dafür mitentscheiden, damit das wirklich hilfreich werden kann.

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"In der Gegend bleiben" weil:

Er braucht jetzt etwas Vertrautes. In einer (beginnenden) BurnOutSituation braucht er bzw. sein Körper Sicherheiten. Jedes neue aufregende Reiseziel ist belastend und kann kontraproduktiv wirken.

Er soll sich einen Ort suchen- den er kennt, an dem er sich wohlfühlt und der keiner belastenden Anreise (Langstreckenflug etc) bedarf.

Noch besser: Nicht auf eigene Faust handeln- sondern sich Hilfe suchen, ein kaputtes Bremssystem im PKW repariert er sicher auch nicht selbst- sondern lässt die Fachleute ran. Sollte er mit seinem wertvollstem Gut (Körper und Seele) auch machen.

Alles Gute für deinen Freund.

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Hallo,

Ich würde auch etwas ruhiges empfehlen. Eine weite reise birgt ja auch stress und sich auf neue eindrücke ein zu lassen ist in solch einer situation auch fast unmöglich.Evtl mal nach kurangeboten in der nähe schauen oder einen ruhigen ort wo man abschalten und zur ruhe kommen kann.

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Also wenn er kurz vorher steht, dann sollte er unbedingt zum Arzt gehen. Dieser kann ihm dann auch sagen, wo es sich am besten Urlaub machen lässt. Es gibt spezielle Kurorte, die sicher auch Burnout-Patienten behandeln. Einfach so auf gut Glück würde ich nicht wegfahren. Aber vielleicht kann sich dein Kumpel hier schon mal Anregungen holen, wo es ihm besonders gut gefällt: http://miteinander-grenzenlos.de/. Da findet ihr eine Aufzählung an Nationalparks und so. Was meines Erachtens das richtige wäre.

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Guten Abend, ein Burn-out ist eine absolut ernstzunehmende Erkrankung, die keinesfalls in einer Art Selbsttherapie behandelt oder aufgefangen werden sollte. Dazu zählt auch, dass jemand, der vermutet, dies in Bälde an sich selbst zu bemerken, sich in ärztliche Beratung begeben sollte und nicht zu verreisen, obwohl es viele gibt, die hoffen, eine Ortsveränderung wäre hilfreich.

Einige Ratschläge können hier entnommen werden:

http://burnout.net/

MFG

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Bei Burnout macht man keine Reise, sondern begibt sich in die Hände eines erfahrenen Arztes. Alles andere wäre fahrlässig.

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Kommentar von dospassos
29.10.2013, 18:10

5 x DH!

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Burnout ist eine medizinische Indikation. Von daher ist dringend zu raten, dass er zum Arzt gehen soll, um sich um eine Reha- MAssnahme beraten zu lassen. Das ist allemal besser, als ein Urlaub auf eigene Faust und wirkt von daher unterstützend! Mit Burnout ist nicht zu spaßen!

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buddhistisches kloster in asien um die hektik hier hinter sich zu lassen würd ich empfehlen

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Die Frage ist schon länger zurück. Falls er immer noch Burnout gefährdet ist dein Kollege, dann schicke ihn doch bei uns vorbei.

www.andenblick.magix.net

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