Reiseroute: Rio de Janeiro - Uruguay - Argentinien - Ushuaia - Chile - Santiago de Chile???

2 Antworten

Hallo,

natürlich funktioniert trampen auch im Süden von Argentinien, insbesondere weil da auch so viele Touristen unterwegs sind. Ich bin gerade von der Nordspitze Venezuela durch den Amazonas nach Uruguay getrampt und werde in wenigen Wochen meine Route nach Ushuaia fortsetzen und dann versuchen in die Antarktis zu kommen. Trampen ist nirgends ein wirkliches Problem, manchmal muss man länger warten, aber steckenbleiben wirst du nicht wirklich. Auch wenn das alles weit und wild aussieht, ich war bisher eher etwas enttäuscht, dass der Mensch anscheinend überall ist, selbst im wilden Amazonas.

Und nochwas: "Autostop ist dabei aus Sicherheitsgründen nirgends zu empfehlen". Uruguay ist eines der sichersten Länder, was ich bisher in meinem Leben besucht habe. In 6000km Brasilientrampen hatte ich während des Trampens nie irgendeine gefährliche Situation. Kriminalität entsteht durch Armut, Menschen mit Auto haben Geld. Ganz einfach Logik. Solange Großstädte gemieden werden, sind Straßen ein recht sicheres Pflaster. Selbst durch das gefährliche Venezuela bin ich mit sehr guten Erfahrungen durchgekommen und habe mich nie in irgendeiner Weise bedroht gefühlt. Die halbe Welt hat mir wochenlang erzählt ich werde dort erschossen, ausgeraubt und wie verrückt das doch sei.....

Mein Rat, go and enjoy. Insofern du unterwegs bist, schreib doch mal. Kannst mich auf meinem Blog finden http://warmroads.de Wenn du noch nicht gestartet bist, kannst du dich inspirieren lassen. Ich habe den Weg über den Atlantik auf mich genommen und bin mit Segelbooten bis nach Venezuela getrampt.

Viele Grüße,

Stefan

Hallo Sarah, in Argentinien per Autostop in den Süden würde ich nicht empfehlen - das ist ein leeres Land und manchmal müßtest Du vielleicht Tage warten, bis überhaupt ein Auto kommt! Bei meiner dreiwöchigen Reise nur durch die Unter-Provinz Santa Cruz in Patagonien habe ich manchmal tagelang kein anderes Auto gesehen, oft gezittert, abends einen Ort oder mehr noch, eine Tankstelle (vor allem auch mit Benzin!) zu finden! Manchmal über hunderte von Kilometern keine Ortschaften oder Estancias, also auch keine Möglichkeit, irgendwo übernachten zu können - vom Risiko, allein als Frau per Autostop in so verlassenen Gegenden unterwegs zu sein, mal ganz abgesehen! Sehr günstig sind die Long-Distance-Busse, die Du benutzen könntest - aber auch da gilt, wo willst Du unterwegs übernachten? Unterschätze aber Argentinien nicht - das ist ein riesiges Land! Es ist aber auch in weiten Teilen ein leeres Land - Couchsurfing ist dort nicht sehr weit verbreitet bzw. es gibt einfach nur wenige Ansiedlungen, z.B. in Patagonien! Von Buenos Aires bis Ushuaia sind es 'auf der Durchreise' immerhin fast 6000km einfach (und eine Fähre nach Ushuaia brauchst Du überdies). Auch wenn Du über Bariloche fahren würdest, ist davor und danach nicht gerade viel 'bewohntes Land'. Eine Möglichkeit wäre auch, von Buenos Aires per Inlandsflug nach Ushuaia oder Bariloche zu fliegen (Flüge gibt es in der Hauptsaison, und das sind Januar und Februar noch, etwa ab 200€). Die Preise für Mietwagen für diese Entfernungen sprengen vermutlich Dein Budget - von der Fahrleistung für eine Person (etwa 12.000 m, kaum Tankstellen, etwa 50% der Strecke noch unbefestigt - Reifenschäden!) allein mal ganz abgesehen! Da brauchst Du dann keine anderen Länder mehr planen...

Ich würde Dir für die von Dir angepeilte Zeit deshalb den Norden Argentiniens in Verbinduung mit Brasilien und Nord-Chile (Santiago) empfehlen - dort gibt es mehr als genug zu tun und zu besuchen. Von Uruguay kannst Du günstig per Fähre (Montevideo oder Colonia del Sacrameto) nach Buenos Aires kommen, könntest Dir damit den teureren Auslandsflug sparen.

Brasilien, Uruguay, Argentinien (vor allem nördlich der Provinzen Buenos Aires, Cordoba und San Juan) sind mehr als genug für etwa zwei Monate! Autostop ist dabei aus Sicherheitsgründen nirgends zu empfehlen, günstige Busreisen (auch mit den überaus bequemen Nachtbussen/Coche Cama oder Coche Ejecutivo in der Ersten Klasse) können die eine oder andere Übernachtung in Hostels ersparen (Andesmar wäre eine gute Busgesellschaft, Flecha eine eher schlechte). Hostelpreise sind aber auch günstig - Bett im Mehrbettzimmer gibt es schon ab etwa 3-4€/Nacht, manchmal sogar mit Frühstück).

So ganz verstanden habe ich allerdings Deinen Satz "...wollte ich eine Weltreise machen, aber da es in Südamerika schon viel zu viel zu sehen gibt, werde ich diese zwei großen Kontinente einfach auf zwei Reisen aufteilen!" Welche zwei Kontinente meinst Du - diie 'Welt' sind immerhin 5 oder sogar 6, wenn man die Antarktis dazu nimmt...

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