Reisen um jeden Preis?

3 Antworten

Hallo!

Meine Nachbarn, hatten auch vor zwei Jahren eine mehrmonatige Reise gemacht, ca. 5 Monate waren sie in der fernen Welt unterwegs. Zuerst war ich auch sehr skeptisch und hatte es nicht verstanden, wie man für eine Reise seinen guten Job kündigen kann und all die Risiken mit denen eine Reise in die fremden Länder verbunden sind, auf sich nimmt. Du hättest sie aber sehen sollen als sie zurückgekommen sind, strahlend, zufrieden, vollgeladen mit neuer Energie, da habe ich mir gedacht, Respekt, die haben es gewagt und nicht bereut. Ein ganz großer Vorteil bei dieser Sache sind die ganzen Urlaubstipps die sie mir geben, z.B. wo es die schönsten Strände mit türkisblauem Wasser gibt. Die Erfahrungen die sie gesammelt haben, kann denke ich nicht mal ein Reisebüro geben.  

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Wünsche Deiner Schwester und ihrem verlobten viel Spaß auf der Reise.

LG

Ich habe 1984 auch mal den Job gekündigt und bin mehrere Monate bis nach Madagaskar und Kanada „getourt“.

Das waren zwei Kindheitsträume: „Wir lagen vor Madagaskar“ und Jack London „Wolfsblut“. Und es lohnte sich.

Davon wurde ich nicht dümmer und anschließend wurde es auch beruflich wieder interessanter. Also: no risk, no fun. Besser als mit 80 rumzujammern, was man im Leben alles versäumt hat.... Und ich musste nicht erst auf die Rente warten, die ich jetzt dennoch habe. .... Viele Grüße an die Schwester: Richtig so...!!!

Ich habe es nie gewagt, erst ging es finanziell und ich war nicht reif. Jetzt habe ich das Interesse verloren und jetzt freue ich mich auf ganz normale Reisen.

Ist doch absolut ok.

Wer es aber machen kann und machen will soll‘s m. E. tun.... Finanziell war es natürlich nicht einfach und damals ohne Netz und doppelten Boden für mich durchaus auch ein Risiko. Das muss jede(r) individuell einschätzen.

Obwohl es so lange zurückliegt ist vieles vom Erlebten aber noch total präsent. An manchen „normalen“ Urlaub erinnere ich mich dagegen kaum mehr...

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@tauss

Bin auch deiner Meinung. Träume sollte man nicht aufschrieben.

ich erinnere mich dagegen an viele unserer Urlaube.

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