Reisen: Peru mit Bolivien kombinieren?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Hallo,

das mit den Basics ist so eine Sache und geht meistens zu Lasten Boliviens. Das übliche "Bolivienanhängsel" funktioniert so: man kommt von Peru besichtigt die bolivianischen Inseln (Isla del Sol/de la Luna), dann Copacabana, Tihuanaco, La Paz (San Francisco, Calle Jaen und die Märkte) und fährt vielleicht noch über den "Camino de la muerte" nach Coroico, wer den "bolivian djungle" sehen will vielleicht noch nach Rurrenabaque, aber das sind dann schon die wenigsten.

Alles schöne Ziele, aber dabei geht extrem viel verloren. Sucre + Potosí (beides Sehenswürdigkeiten ersten Ranges, Samaipata -Du fühlst dich wie Hiram Bingham, da Du an Ausgrabungen beobachtend teilnehmen kannst, die Salare (Uyuni + Coipasa), die ausserirdische Landschaft des Sur Lipez mit Laguna Colorada und L. Verde, aber auch so süße und romantische städchen wie trija, mit gutem Rotwein, excellenten Grillplatten und vielen weltoffenen und toleranten Menschen. Ansonsten hatte ich hier: http://www.reisefrage.net/frage/euere-persoenlichen-highlights-in-bolivien noch so einiges geschrieben. Auch das im gegensatz zu La Paz erhaltene Zentrum von Santa Cruz ist sehenswert. Die Jesuitenmissionen sind ein ganz großes Highlight(!), die liegen in den Llanuras Chiquitanas nordöstlich von Santa Cruz.

Wenn ein Reiseziel in Südamerika völlig unterschätzt wird, dann Bolivien, deshalb habe ich mich in dieser Antwort darauf konzentriert.

LG

Ich glaube, meine Tastatur ist Schrott, die süße und romantische Stadt heisst "Tarija"

LG

0

Grundsätzlich ist eine Kombination dieser beiden Länder ein sehr guter Plan - ich finde jedoch, man wird beiden nicht gerecht, wenn man sie im 'Zeitraffer' durchhechelt!

Wenn schon wenig Zeit, dann entweder nur eine besondere Region dort besuchen (z.B. Lake Titicaca, dann hast Du beide Länder und einige der schönen Plätze dort) oder lieber auf ein Land beschränken!

Gerade in diesen beiden Ländern ist 'Vertraut machen' mit Kultur und Bevölkerung eins der schönsten Erlebnisse, die man mit nach Hause nehmen kann - schöner als ein Sprint an allen 'basiscs' vorbei...

Ich würde in Bolivien Rurrenabaque unbedingt machen und Uyuni: Dschungeltour bzw. Salzwüstentour. In Peru würde ich nach Cusco (Machu Picchu), Arequipa (Entspannung bei gutem Wetter) und Puno (Schilfinseln). Das sind meine pesönlichen Highlights!

Für Peru und Bolivien sollte man mind. 15 Tage Reisezeit plus 2 Tage An-und Abreise einplanen. Solltest Du nur weniger Zeit zur Verfügung haben, würde ich mich nur auf Peru konzentrieren. Reiseverlauf Z.b.: Start in Peru - Lima mit Stadrundfahrt - von Lima Flug über die Kordilleren nach Cuzco(wunderschöne Kolonialbauten). Fahrt nach Ollantaytambo und Besichtigung der Festung Sacsayhuaman. Von Ollantaytambo mit der Schmalspurbahn durch die Urubamba Schlucht nach Aguas Calientes.Von Aguas Calientes zur Ruinenstadt Machu Picchu - retour nach Cuzco, von dort nach Puno am Titicacasee (unterwegs archäologische Stätten wie: Andahuaylillas, Raqchi und Pukara). Von Puno (Peru) nach Copacabana (Bolivien) und dort mit dem Tragflügelboot zu den berühmten Mond- und Sonneninseln. Weiterer Besuch von Copacabana aus zu den schwimmenden Inseln der Urus-Iruitos. Weiterfahrt nach La Paz. Fahrt nach Tiwanaku mit Besichtigung der Ruinen der Akapana Pyramide, die Kalasasaya und den unterirdischen Tempel von Kontiki. Weiterer Tag in La Paz mit Fahrt zum Yungas (über einen Gipfel der Königskordillere ca. 5.000 m zu dem Amazonen Urwald. Von La Paz in die Grenzstadt Desaguadero und Überquerung der internationalen Brücke zwischen Peru und Bolivien. Anschließend Fahrt zum Flughafen von Juliaca und Flug nach Arequipa (Peru). Von Arequipa zum einmaligen Colca Tal. Weitere Tag ab Arequipa Überlandsfahrt nach Nasca, ev.Flug über die Nasca Linien . Fahrt nach Paracas - Lebensraum für zahlreiche Tierarten wie Seelöwen, Pelikane oder Flamingos - rückfahrt nach Lima

15 Tage für beide Länder sind viel zu wenig....

LG

0
@Seehund

Da geb ich Seehund unbedingt recht!

Die vorgeschlagene Reiseroute nur für Peru ist ja auch schon für 15 Tage mehr als knapp bemessen - für weniger wird es eine einzige Hetzerei!

0
@Roetli

Noch was- die Pyramide in Tihuanaco (Tiwanaku) kann man sich schenken, da zerstört, die Hauptsehenswürdigkeit ist die übrige Anlage mit den Statuen und das Museum.

Das kommt davon, wenn man Reisepläne unreflektiert aus dem Netz herauskopiert und- das hatte ich bei mir schon geschrieben ohne das hier gelesen zu haben- Bolivien kommt immer schlecht weg- zu schlecht.

Was ist "zum Yungas". Die Yungas sind ein Bergwaldgebiet, der Name ist natürlich plural. und "Amazonen-Urwald...

Mama Google kümmert das natürlich nicht... Das oben gepostete ist eine Stopover-Hetztour, wer schon mal in den Ländern war, weiss das. Nichts für ungut.

LG

0
@Seehund

Du weißt ja scheinbar immer alles besser - 1)erstens habe ich diese Reise schon selbst gemacht - woher nimmst du dir das Recht völlig falsche Behauptungen anzustellen! 2)wenn Du genau gelesen hättest steht da MINDESTENS 15 Tage + 2 Tage Anreisezeit - natürlich ist es besser wenn man mehr Zeit hat - bleibt ja jedem selbst überlassen und 3)steht in meiner Reiseroute beim Yungas dabei, daß dies der Amazonas-Urwald ist

0
@Vera1960

Liebe Vera! Die Yungas sind nicht gleich mit Amazonas-Urwald - vielleicht fehlt ja in Deinem Vorschlag irgendwo auch nur das Komma?!

0
@Roetli

Weiterer Tag in La Paz mit Fahrt zum Yungas (über einen Gipfel der Königskordillere ca. 5.000 m zu dem Amazonen Urwald) - sorry, wenn dies wirklich so schwer zu lesen ist ;-o)

0
@Vera1960

Zu DEN Yungas...

Was heisst hier falsche Behauptungen? Ich habe in den Ländern längere Zeit gelebt und gearbeitet. Allein in Bolivien habe ich rd. 15000km zurückgelegt. Auch 17 Tage sind Unsinn, dass weiss jede(r), der dort schon war.

Und auch wenn man ein wenig umformuliert, ein Plagiat bleibt ein Plagiat- hier deine Quelle: http://www.ruefa.at/flippingbooks/lateinamerika/files/search/searchtext.xml Sei doch so nett und gib sie demnächst an.

Dort wird übrigens eine echte Stopover-Hetztour angeboten, sowie weitere solche. Ist das sinnvoll? Ist das ein guter Plan? (Siehe Frage). DIE Yungas entsprechen nicht dem Amazonasurwald, das müsstest Du eigentlich gemerkt haben- auf deiner Reise.

0
@Seehund

Sehr bedauerlich ist in diesem Forum, daß ein beanstandeter Inhalt wieder freigegeben wird - scheinbar dürfen hier einige Leute Behauptungen über andere aufstellen - wie Plagiate etc - die völlig falsch sind und trotzdem wird dies akzeptiert. Mag sein, daß der Begriff amazonen Urwald nicht gebräuchlich ist - Amazonen sind eine Papageienart und speziell im Yungas sind die Tucuman-amazonen besonders gefährdet aufgrund der Abholzungen. außerdem zur Begriffsstreitigkeit die oder der Yungas - es gibt die Yungas-Täler, die Yungas Wolkenwälder etc, aber auch die Yungas Road bzw. der Yungas für den Begriff des Yungas Nebelwaldes..etc - so und jetzt reichts...

0
@Vera1960

Das sehe ich auch so- es reicht. ich bin nicht im Forum um mich zu streiten, sondern um hier sinnvoll mitzumachen. Darumgeht es mir, egal, ob ich antworte oder kommentiere, Quellen angebe, über die alle sich selbst ein Urteil bilden können. oder was auch immer. Darum möchte ich es gut sein lassen. Die Yungas kenne ich aus persönlicher Erfahrung sehr gut- u.a. unter den Fragen zur Yungasstraße (Deathroad) aufzufinden. Die Tucuman-Amazones kommt in den hier diskutierten Nord-Yungas übrigens nicht vor, sondern weiter südlich in niedriger gelegenen Bergwäldern Boliviens und in Argentinien.

0

Was möchtest Du wissen?