Reisen in Indien als Individualtourist?

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6 Antworten

Indien – mein Lieblingsreiseland. Der Slogan „Incredible India“ stimmt. Denn das Land ist wirklich unglaublich vielfältig und farbenfroh. Wenn man das erste Mal nach Indien kommt ist der Kulturschock immer groß. Egal ob Mumbai oder Delhi. Man sagt auch, entweder man liebt oder haßt Indien. Ein Mittelding gibt's nicht. Die Menschen, egal ob gebildet oder ungebildet, habe ich als besonders freundlich, hilfsbereit, aufgeschlossen, interessiert und gastfreundlich erlebt. Man kann sich treiben lassen, ohne Hektik und Streß. Sollte etwas mal nicht klappen, die Inder sind die tollsten Organisationstalente die ich kenne. Sie machen das Unmögliche möglich. Wenn man viel Zeit mitbringt, kann man dieses Land wirklich genießen. Mit dem Zug kommst du auf langen Strecken wirklich sehr günstig voran. Auf kurzen Strecken fährst du Bus oder Tuktuk. Die Inder sprechen dich auch an, wenn du ein bißchen hilflos am Straßenrand stehst und nicht weiter weist. Sie sind auch sehr neugierig. Aber diese Neugierde hilft dir ja am Ende immer irgendwie weiter. Unterkünfte wirst du auch immer finden. Ich hoffe und wünsche dir, daß du Indien genau so lieben wirst, wie ich es tue. Ich gebe dir noch Hermann Hesse mit auf den Weg. "Wer einmal nicht nur mit den Augen sondern mit der Seele in Indien gewesen ist, dem bleibt es ein Heimwehland." Ich wünsche Dir viele, tolle Eindrücke auf deiner Reise.

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sternmops 20.10.2012, 18:57

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Ganz ehrlich, ich wüsste nicht, wie man sonst in Indien reisen sollte. Es ist ein tolles Land, um alleine unterwegs zu sein. Man kann sehr viel erleben, sehr viel Spaß haben. Wenn man erst einmal verstanden und überwunden hat, dass viele Inder einen als wandelndes Portmonnaie ansehen, das es auf die trickreichst mögliche Art und Weise zu erleichtern gilt, kann man deren Techniken genießen.

Viele Inder sprechen Englisch, zumindest ein bisschen. Das Verkehrsnetz mit Bus und Bahn ist sehr gut ausgebaut, wenn auch nicht mit den modernsten Waggons und Fahrzeugen. Und Unterkünfte gibt es in allen Güteklassen. Vom Fünf-Sterne-Schuppen bis zur sehr günstigen Absteige, bei der man nicht wissen will, wie viele Jahre zuvor das letzte Mal die Laken gewechselt wurden. (Ich war deshalb sehr froh um meinen leichten Schlafsack.)

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Indien ist kein einfaches Land, aber sehr schön. Wenn du noch nie in einem Drittweltland warst, ist Indien nicht empfehlenswert für den Anfang, da zuerst Kulturschock. Englisch ist sehr weit verbreitet, Verkehr ganz gut, aber einfach, nicht europäischer Standard. Hotels und Guesthouses überall vorhanden. Ein Problem ist die Hygiene, fast jeder wird krank im Verlauf des Indienaufenthaltes, meist Probleme Magen / Darm. Trotzdem empfehle ich einen Besuch, wir waren 2x dort, jeweils 3 Monate. Muss bald wieder hin.

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Hi,

Englisch sollte man können, sonst ist es etwas schwer in Indien zurecht zu kommen.

Aber sonst ist Indien das ideale und sehr preisgünstige Land für Individualreisen.

Hier ein Auszug über meine Gedanken im Forum umdiewelt:

Sightseeingurlaub steht und fällt mit der optimalen Lösung wie komme ich von A nach B und C etc. und den Hotels in denen ich nach einem ereignisreichen Tag voller neuer Eindrücke mein müdes Haupt zum schlafen legen kann. Das ist in westlich geprägten Ländern kein Problem aber in Indien sollte man da schon ein besonderes Augenmerk darauf legen. Wer viel Zeit und wenig Geld hat sollte Bahn und Bus bevorzugen. Das Verkehrsnetz ist gut ausgebaut und spottbillig. Dazu kommt, dass man Bushaltestellen und Bahnhöfen immer freundliche und hilfsbereite Inder findet, deren Cousin, Freund oder wie auch immer die Beziehung begründet wird gerade noch ein preiswertes, hübsches, ruhiges und vor allem sauberes Zimmer in seinem Hotel frei hat. Ob diese Art zu reisen jedermanns Sache ist, muss jeder selbst für sich entscheiden. Und ob das Vertrauen auf gute Empfehlungen immer gerechtfertigt ist, darauf würde ich im Hinblick, dass der freundliche Tippgeber vom Hotel oder Geschäft eine Provision bekommt nicht unbedingt vertrauen. Wobei ich das Thema der Suche nach einer geeigneten Unterkunft vorerst ausklammern möchte, da es ja genug Empfehlungen über das Internet gibt.

Besonders erfahrene Reisende haushalten immer geiziger mit der eigenen, knapp bemessenen Urlaubszeit. Sie meinen auf viele Vergleichsmöglichkeiten vergangener Reisen zurückgreifen zu können. Besonders beliebt ist, dass man 50 Kilometer in kürzester Zeit oder eine Tagesetappe von mehreren Hundert Kilometer inklusive diverser Zwischenstopps zu Besuch von Sehenswürdigkeiten und ausgiebigen Pausen und Mittagessen spielend zu schaffen sind.

Wer nur drei oder vier Wochen, oder weniger Zeit hat, ist gut beraten für den Transport eine gute Lösung zu finden. Für große Strecken sind Inlandsflüge oder der Nachtzug mit Schlafwagen zu bevorzugen. Auch das ist preisgünstig und kann meist online im Voraus gebucht werden.

den gesamten Bericht findest du unter http://www.umdiewelt.de/Asien/Indischer-Subkontinent/Indien/Reisebericht-6925/Kapitel-0.html oder besuche mich auf asleben mit der üblichen Endung für Deutschland

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Gerade in Indien ist das gar kein Problem, denn die meisten Menschen sprechen Englisch, es gibt viele öffentliche und sehr preisgünstige Verkehrsmittel und auch längere Strecken über Land mit einem Taxi kosten kein Vermögen.

Auch Unterkünfte gibt es reichlich, wenn auch vielleicht nicht gerade in einem kleinen Dorf.

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Wenn dir klar ist, das Indien anders ist als der Rest der Welt, ist all das kein Problem. Es wird heiß und anstrengend werden, aber sehr sehr toll, so fand ich es jedenfalls.

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