Reise nach Georgien. Was sollte man sich ansehen?

2 Antworten

Hi!

Meine Highlights in Tiflis waren insbesondere der große Markt (Bazar) in der Nähe des Hauptbahnhofes - Die Nariqala Festung - die Altstadt mit den Sulfatbädern, Der Freizeitpark auf dem Berg (Mtatsminda) und einfach durch die Straßen spazieren, die vielen prunkvollen und die vielen bereits verkommenen Gebäude bestaunen. Der Rike Park ist auch noch ganz witzig, über die moderne und sehenswerte Peace-Bridge gelangt man dorthin.

In Kutaissi ist der Markt auch ganz spannend, die Bagrati Kirche und dann in der Umgebung die Klöster Gelati und Motsameta. Ansonsten die Prometheus Höhle, Okatse Canyon, Höhelnstädte, Kazbegi....

Habe meinen Besuch auch auf meinem Blog dokumentiert: https://sonstnixzutun.com/2017/04/24/mein-traumreiseziel-georgien/

Hiho,

hier der Verlauf einer klassischen Studienreise. Daran kann man sich sehr gut orientieren:

  1. Tag: Nach Tiflis Individuelle Anreise nach Wien. Gegen 22.30 Uhr gemeinsamer Weiterflug mit Austrian nach Tiflis (nonstop, Flugdauer ca. 3,5 Std.).

  2. Tag: Buntes Tiflis Frühmorgens landen wir in der georgischen Hauptstadt, fahren erst mal in unser Hotel und schlafen aus. Gegen Mittag brechen wir zur Stadterkundung auf: Wir spazieren durch die Altstadt mit ihren bunten Häuserfassaden und alten Schwefelbädern, werfen Blicke in die schönsten Kirchen, erklimmen die alte Festung und genießen die Aussicht von oben auf die Stadt. In der Schatzkammer lenkt der Reiseleiter unseren Blick auf kostbare Goldschmiedearbeiten. In einem traditionellen Restaurant lernen wir uns abends bei georgischen Spezialitäten näher kennen.

  3. Tag: Höhlenklöster und Wein Inmitten der Halbwüste liegt der östlichste Vorposten des Christentums: Aus einer Mönchshöhle entwickelte sich der Klosterkomplex David Garedscha mit kostbaren Fresken. Wer mag, wandert weiter hinauf zum Kloster Udabno (1 Std.). Lohn für den Aufstieg: ein Blick bis nach Aserbaidschan! Wie wohl Weine schmecken, die in riesigen Tonkrügen in der Erde reifen Wir probieren in einem Weinkeller von den guten Tropfen und lassen uns von der langen Tradition des Weinanbaus in Georgien erzählen. 270 km. Unser Gästehaus in Telavi ist schlicht - die Kochkunst der Hausfrau dagegen beachtlich!

  4. Tag: Kirchen und Kaukasus Ein erhabener Auftakt: Majestätisch thront die Alaverdi-Kathedrale vor der Kulisse des Kaukasus. Weiter geht es in die 3000 Jahre alte Stadt Mzcheta (UNESCO-Kulturdenkmal): Schon von Weitem sehen wir die Dshwari-Kirche am steilen Felshang kleben. Nicht minder beeindruckend: die romanische Sweti-Zchoweli-Kathedrale. Auf der Georgischen Heerstraße geht es dann in Richtung Großer Kaukasus, und wir winden uns zur Hochebene von Gudauri (2200 m) hinauf. 330 km. Zwei Übernachtungen in Gudauri.

  5. Tag: Der Große Kaukasus Auf in den Kaukasus! Die Straße über den Kreuzpass (2395 m) schlängelt sich vorbei an senkrecht aufragenden Bergwänden schneebedeckte Gipfel und tiefe Schluchten säumen unseren Weg. An einen dieser Felsen schmiedete Zeus den ungehorsamen Prometheus! In Kasbegi steigen wir um in Jeeps und nehmen Kurs auf die einsam gelegene Dreifaltigkeitskirche. Jetzt die Daumen drücken: Wenn sich keine Wolken vor die Berge schieben, haben wir einen grandiosen Blick bis zum 5047 m hohen Kasbeck. 140 km.

  6. Tag: Auf der alten Seidenstraße Wir folgen der Nordroute der Seidenstraße zur Höhlenstadt Uplisziche, dort führt uns unser Reiseleiter durch die 3000 Jahre alte Stadt. Weiter geht es nach Gori, der Heimatstadt von Josef Stalin. Von hier schwenken wir nach Westen in die Kolchische Tiefebene - in der Argonautensage wegen ihres Goldreichtums gerühmt. 350 km. Zwei Übernachtungen in einem einfachen Privathaus in Kutaissi - auch hier verwöhnt uns die Familie mit georgischer Hausmannskost!

  7. Tag: Ans Schwarze Meer Von den Bergen des Kaukasus führt unser Weg zu den Tee- und Zitrusplantagen an der Schwarzmeerküste. Bis hierher reichte das Römische Reich - gesichert durch das Kastell von Gonio. Die Hafenstadt Batumi schließlich lockt mit ihren Parks, Alleen und der langen Uferpromenade zum Flanieren. Hier soll es den besten Kaffee Georgiens geben - doch urteilen Sie selbst nach einem Kaffeehausbesuch! Das wunderbare Klima lässt alles grünen und blühen: Zwischen 5000 verschiedenen Pflanzen spazieren wir im alten Botanischen Garten am Grünen Kap. Fahrtstrecke 360 km.

  8. Tag: Zum Goldenen Vlies Nach Kutaissi, ins antike Kolchis, kam Jason, um das Goldene Vlies zu rauben erzählt die griechische Sage. Wir bestaunen gleich zwei Monumente, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen: die Ruine der Bagrati-Kathedrale und den Gelati-Klosterkomplex, dessen Akademie im Mittelalter als das neue Athen gepriesen wurde. Dann schließt sich der Kreis: Zurück in Tiflis feiern wir in einem traditionellen Restaurant Abschied von einem wunderbaren Land. 270 km.

  9. Tag: Heimwärts Nachts Transfer zum Flughafen und frühmorgens Rückflug über Wien zurück zu unseren Heimatflughäfen.

bye Rolf

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