Reise nach Bulgarien - was vom Land sehen und nicht nur Touristenorte

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3 Antworten

Hallo Andrea, ich war dieses Jahr selbst zum ersten Mal in Bulgarien und bin davon begeistert! Da ich selbst der Sprache nicht mächtig bin und sich auch meine Kyrillisch-Lesekünste in engen Grenzen halten, habe ich mich für eine organisierte einwöchige Reise entschieden –was die goldrichtige Entscheidung war. Die Reiseführerin war eine Bulgarin, die in Deutschland lebt und sie konnte uns richtig tolle Orte zeigen, wohin es vermutlich nur alle Jubeljahre – wenn überhaupt – Touristen hinverschlägt. Wir sind zuerst durch das Rila- und Pirin-Gebirge gefahren, zwei beeindruckende Bergmassivemit mit einer wunderschönen Landschaft. Ein Bestandteil der Reise war u.a. auch eine Kajaktour– sehr witzig und mit hohem Spaßfaktor. Die ersten Tage waren wir viel in der Natur unterwegs und haben immer in kleinen Familienhotels oder aufwendig renovierten historischen Gebäuden übernachtet. Ein echter Geheimtipp war ein uraltes Thermalbad in den Bergen. Gegen Ende der Reise sind wir in Plovdiv angekommen, ein echtes Schmuckstück mit einer schönen und außergewöhnlichen Altstadt und einer Architektur, die ich in ähnlicher Art und Weise noch nie so gesehen habe. Dort konnte man abends auch gut weggehen und bei der Gelegenheit einige sehr nette Leute kennenlernen. Man merkt Bulgarien an, dass es – mit Ausnahme des Schwarzen Meeres – touristisch bislang noch kaum erschlossen ist. Ganz besonders deutlich wurde dies in den kleinen Dörfern in den Bergen, die wir besucht haben, oder eben kleinen Highlights wie besagtes Thermalbad, das man ohne Einheimische nie finden würde. Wäre ich auch mich alleine gestellt gewesen, hätte ich in der Zeit mit Sicherheit nicht annähernd so viel gesehen und gelernt, geschweige denn gefunden – verläßt man die Städte, findet man kaum noch lateinische Buchstaben, und dementsprechend schwierig gestaltet sich die Orientierung. Eine organisierte Reise in einer kleinen Gruppe war daher auf jeden Fall die richtige Wahl. Und die Kombination aus Sehenswürdigkeiten und sportlichen Aktivitäten hat die Reise zumindest für mich persönlich noch einmal um einiges interessanter gemacht. Falls du dir die Route selbst anschauen wollen solltest, findest du sie auf http://www.tact-bulgarien.de/ . Sie bieten auch organisierte Individualreisen mit Mietauto an. Viel Spaß in Bulgarien!

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rfsupport 31.08.2012, 09:29

Hallo jonasweber,

herzlich willkommen auf reisefrage.net. Hier noch ein kleiner Tipp für dich: Bitte achte in Zukunft darauf, dass deine Antworten nicht den gleichen Text zum Inhalt haben, sondern abwechslungsreicher gestaltet sind. Für den Fragesteller ist es immer wertvoller personalisierte Antworten zu erhalten.

Liebe Grüße

Julia vom reisefrage.net-Support

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Ich war auch schon mehrere Male in Bulgarien und es war jedes Mal traumhaft dort. Ich habe Verwandtschaft dort und deshalb habe ich auch viele andere Sachen sehen können. Also weniger touristisch. Wie demosthenes gesagt hat, sind die Landschaften sehr schön. Sofia fand ich persönlich nicht sehr runtergekommen. Gut nicht zu vergleichen mit deutschen Städten, aber im Vergleich zu anderen osteuropäischen Städten ging es noch. Ich fand die Stadt sehr sauber, aber die Straßen sind halt katastrophal. Auf dem Vitosha Gebirge und auf im Rila-Kloster war es sehr schön und sehr viele Touristen habe ich dort nicht gesehen. Sehr viele Touristen habe ich eigentlich nur in Varna gesehen. Die Menschen sind wirklich sehr nett dort. Wir sind auch ein bisschen durch die Landschaft gefahren und haben nur sehr gute Erfahrungen gemacht. Plodiv kann ich dir nur an Herz legen. Ist echt schön dort und auch der Burgas-See ist wunderschön.

Sofia - (Individualreise, Bulgarien, Osteuropa) Dorf in Sofia - (Individualreise, Bulgarien, Osteuropa)
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Ich war im vergangen Jahr schon zum zweiten Mal in Bulgarien, war dort per Motorrad unterwegs und hatte mit "Tourismus" also gar nichts zu tun.

Die Landschaft ist toll, noch weitgehend unverbaut und teilweise "wild", die Menschen sind freundlich und hilfsbereit, aber grosse Städte, wie etwa Sofia, sind ziemlich grauslich und verkommen.

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Roetli 31.08.2012, 00:51

Wie hast Du Dich verständigt bzw. zurecht gefunden? Bist Du des kyrillischen Alphabets mächtig, sprichst Du Bulgarisch? Ich würde auch gern allein hinfahren, habe aber ziemlichen Respekt vor der fremden Schrift, um mich im Land, vor allem abseits der Touristenorte, nicht gnadenlos zu verfahren...

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demosthenes 31.08.2012, 11:35
@Roetli

@Roetli:

Ich spreche kein Wort Bulgarisch und das kyrillische Alphabet kannte ich nur sehr wenig, musste also auch bei Strassenschildern erst einmal gründlich nachdenken, um die Bedeutung zu erfassen.

Die Kommunikation klappte aber meist trotzdem mit etwas Englisch, manchmal etwas Deutsch und ansonsten mit Händen und Füssen, denn Russisch konnte ich damals noch nicht, was sicher auch geholfen hätte.

Und gegen das "Verfahren" hatte ich ein Navi und ausserdem Karten und Kompass dabei, sodass es da keine Probleme gab.

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