Philippinen mit 16. Was denkt ihr?

6 Antworten

Also zum Thema Führerschein.

Du brauchst einen internationalen Führerschein, den musst du in der Botschaft beantragen. (eine Freundin von mir fliegt regelmäßig zu den Philippinen wegen Verwandschaft)

Ich sehe keinen Grund, der gegen die Reise spricht. ich kenne Philippinen sehr gut. Ich kenne auch Thailand und habe u.a. in Singapore gelebt und gearbeitet. Mal was Prinzipelles: Singapore und Thailand sind in keinem Punkt mit Philippinen vergleichbar. Auch die Menschen haben voellig andere soziale Strukturen und komplett andere Sitten, Gewohnheiten und viele Traditionen. Nochwas: Die Philippinen sind sehr unbuerokratisch, und fast alles laesst sich mit einem freundlichen Gespraech regeln. Eine wichtige Regel: Trefft Ihr auf eine Frau, lass Deine Freundin reden, trefft Ihr auf einen Mann, auch bei Behoerden, dann sprichst Du, und sie haelt sich raus. Auch in den Familien: Jeder begruesst jeden, und dann wird die Frau in den Kreis der Frauen geholt, und der Mann, ab ca 14 gilt man als Mann, in den Kreis der Maenner. Oft essen auch Frauen und Maenner getrennt, wenn mehr Personen anwesend sind. Es haengt davon ab, in welchem Teil von Manila - ist riesig - Dein Onkel wohnt. Das meiste von Manila ist wirklich uninteressant, und vor allem die noerdlichen Bezirke und Quezon und Angeles wuerde ich komplett weglassen, Cebu ebenfalls. Dort existieren auch die bekannten Risiken, Kriminalitaet, Prostitution, Nepp und Abzocke. Der grosse Rest der Philippinen (auser Mindanao, wegen der Islamisten) ist sicher, die Menschen sehr freundlich, hilfsbereit und ein bischen neugierig. AUserhalb dieses Dreiecks Manila, ANgeles, Cebu ist es auch meist sehr preiswert. Da Ihr ja nur zwei Wochen habt, und insgesamt vier Tage fuer An und Abreise braucht, wuerde ich ruhigere Strandgebiete in erreichbarer Naehe empfehlen. Zum Beispiel die Provinz Bicol, auf der Suedoestlichen Halbinsel von Luzon selbst. Man kann direkt von Manila aus mit dem Bus dorthin. Es gibt interessante Landschaften, Vulkane, schoene Straende, Ortschaften und man kann Wale beobachten. Auch die suedliche Nachbarinsel Mindoro ist leicht erreichbar, und hat kleinere Resorts und Touristenzentren gleich gegenueber der Suedspitze Luzons mit kurzer Faehrueberfahrt.   Ich hatte noch ne Menge Tips... aber erstmal genug   

Zunächst habe ich den Eindruck, dass es sich bei Dir tatsächlich um einen vernünftigen jungen Mann handelt, dem ich nach diesem Eindruck diese Reise zutraute, zumal auch Deine Eltern dies offensichtlich so einschätzen. 

Zumindest mir hätte ich es damals auch zugetraut und einige meiner Unternehmungen waren damals "wilder". 

Dein "Projekt" hört sich zunächst nach Plan an. Da die Osterferien zudem ein kurzer Zeitraum sind, wirst Du Dich wohl kaum auf einer der zahllosen Inseln verirren können. 

Wenn Du dann noch einige Zeit bei Deinem Onkel verbringst, wird ohnehin der gesamte Aufenthalt inclusive An- und Abreise eher eine Blitzlichtaufnahme sein. Da wäre dann neben dem Kulturschock Manila mit seinen krassen Gegensätzen "Arm/ Reich" noch eine Touristeninsel wie z.B.  Boracay machbar. 

Ob Du dort als Minderjähriger mit Freundin eine Unterkunft bekommst, ist abzuklären. Da auf den Philippinen vor ALLEM das Geld zählt ist dies sicher kein Problem. 

Was mich allerdings wundert ist, dass Du diese Fragen nicht mit Deinem Onkel und vor allem dessen Frau abklärst. Evtl. hat sie ja auch noch Verwandte in einer touristisch interessanteren Gegend und könnte für Dich/ Euch etwas arrangieren. 

Unabhängig davon, dass ich von den Philippinen auch nur wenig kenne und das auch noch zurückliegt und lange vor der Sturmkatastrophe war , wissen Dein Onkel und seine Frau, z.B. wegen des Führerscheins, besser Bescheid als ich oder die meisten Leute in diesem Forum.  

Kläre es mit denen ab. Eben auch, was in knapp 2 Wochen Osterferien überhaupt machbar ist (wegen eines solch kurzen Zeitraums flöge ich übrigens nicht um die halbe Welt. Aber das ist Dein Bier;)

In Manila würde ich dessen ungeachtet wegen Lebensgefahr auf kein Moped steigen. Auf einer der stillen Inseln schon. Im Übrigen herrscht Rechtsverkehr. 

Jetzt viel Spaß bei der Planung. Ist ja noch fast ein Jahr bis zur eventuellen  Abreise.




Für die Osterferien habe ich mich entschieden, da hier (in Bayern) alle Schulferien außer den Sommerferien max. 2 Wochen lang sind (2,5, wenn man die Wochenenden einbezieht).

In den Sommerferien arbeite ich 3 Wochen, wobei die Arbeitszeiten um die kurzfristig festgelegt werden, was schlecht mit einer Urlaubsbuchung vereinbar ist. Aus den Gründen habe ich mich für die Osterferien entschieden, da zu dem Zeitpunkt auch das Wetter sehr gut ist.

Ich werde noch mal intensiver mit meinem Onkel schreiben, das ganze ist im Moment noch im Anfangsstadium.

Ich glaube, das ist falsch rüber gekommen. Ich möchte die ersten 2-3 Tage bei meinem Onkel untergebracht sein und dann möglichst in eine eigene Unterkunft. Aber auch nicht in Manila, denn ich (und meine Freundin) wollen beide eher was ruhiges, abgeschiedenes. Solche richtigen Geheimtipps. Dort ist es meist am schönsten.

Einiges anschauen wollen wir natürlich auch, deshalb fände ich ein Motorrad, zumindest außerhalb der Großstädte ziemlich sinnvoll. Im asiatischen Großstadt Verkehr möchte ich nicht mitmischen, vor allem nicht mit einem Motorrad. So chaotisch wie dort der Verkehr abläuft, das ist eine ganz andere Welt für uns Europäer und doch eine Nummer zu groß für mich.

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@PrimusQuack

Mal ne Frage zu dem "Motorradfahren" In welchem Land darf man mit 16 Jahren ofiziell Motorradfahren ? (OK, es gibt Laender ohne Fuehrerschein, und da fahren dann sogar Zehnjaehrige) Dieser "Mofa-Fuehrerschein" fuer Fahrzeuge bis maximal 25 Stundenkilometer etwa ? Auch auf den Philippinen gibts den Fuehrerschein erst ab 18. Wobei in der Praxis Fuehrerscheinkontrollen eher sehr selten sind, und nur im Falle eines Unfalls oder Konflikts stattfinden. Auserhalb der Staedte sieht man oft sogar Kinder kleinere Motorraeder, oder sogar diese Dreiraeder mit Passagieren und Fracht durch die Gegend kutschieren. Aber dies wuerde ich als Auslaender nicht unbedingt strapazieren. Vor allem weil ein Europaer nicht mit der ungeheuer schnellen Reaktionszeit Philipinischer Verkehrsteilnehmer mithalten kann. 

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