Nachweis niedrigerer Kosten bei Stornierung einer Kreuzfahrt

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2 Antworten

Nun, es wäre einen Versuch wert einen Privatdetektiv in die Buchungsabteilung der Reederei einzuschleusen, der dann nachweist, dass die Kabine erneut verkauft werden konnte. Dann reduziert sich der tatsächliche Mehraufwand der Reederei auf das Handling Deiner Buchung incl. Storno sowie dem Aufwandf für eine erneute Buchung zzgl. etwas Werbeaufwand. Die Kosten für den Privatdetektiv kannst Du drücken, indem Du ihm nachweist, dass er von der Reederei Gehalt bezog und dieses von seinem Honorar abziehen.

Alternativ könntest Du zwei Zeugen auf die gebuchte Reise schicken, die anschliessend an Eides statt und mit Photo-/Tondokumenten beweisen können, dass Deine Kabine belegt war.

Es tut mir leid, bei manchen Fragen fällt mir wirklich nicht viel ein. Auf dicke Hose machen, fette Kreuzfahrt buchen und dann über n paar (vertraglich vereinbarte !) Ktröten jaulen. Ich fass es nicht.

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Eigentlich hat AnhaltER1960 schon alles gesagt. Vielleicht hilft es Dir bei Deiner Entscheidung: Zum einen ist es nicht so billig, eine Kreuzfahrtkabine zu verkaufen. Werbung ist eben teuer und die Reederei könnte Dir vorrechnen, was diese sie umgerechnet auf eine Kabine kostet. Daneben kommen noch die anderen Kosten hinzu, die durch die Buchung (Deine), die Stornierung (auch Deine) und die neue Buchung auflaufen. Das sind auch nicht gerade nur 2,50. (Und bitte: Bloß nicht sagen, das ist doch die Arbeit von den Leuten, die sowieo im Büro sitzen ...)

Übrigens: Das ...

dass ich als Kunde nachweisen muss, dass geringerer Schaden entstanden ist.

steht nicht im Reisevertrag. Da steht drin, dass es Dir freisteht, einen geringeren Schaden nachzuweisen. Aber das wird bei 10 %, die Du im Moment hast, nicht möglich sein, behaupte ich einfach einmal (siehe oben).

Und noch ein Tipp: Meckern (aber anständig natürlich) geht immer. Du könntest ja mal freundlich darauf hinweisen, dass alles ausgebucht ist. Vielleicht gibts dann ein Bonbon, und sei es nur was für die nächste Reise.

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Kommentar von stollberg
01.07.2012, 21:08

Manchmal erhält man von der Internetgemeinde konstruktive Tipps, das funktioniert natürlich nicht immer.

Nun habe ich selbstverständlich vorher den Reisevertrag gelesen und verstanden, jedoch, dieselbe Reise über die amerikanische Website der Reederei gebucht hat den Vorteil, dass der Buchende, der amerikanischer Staatsbürger sein muss, im Gegensatz zu mir zum jetzigen Zeitpunkt für dieselbe Reise keinerlei Stornierungskosten zu bezahlen hätte. Nur die dummen Europäer werden abgezockt.

Also verbleibt als einzige Möglichkeit auf dem Wege der Kulanz eine Minderung der Stornokosten zu erbitten (Bittbrief). Dies funktioniert in der Regel sehr gut, es dürften letztlich 100 Euro rauskommen, die ich zu begleichen haben werde.

Das ändert aber nichts daran, dass eine zweigleisige Firmenpolitik gefahren wird.

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