"My home is my castle", wie bekomme ich jemand so denkenden verreist?

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Ich frage mich natürlich, warum du unbedingt einem Reisemuffel zu seinem Reiseglück verhelfen willst? Geht es um deinen Parter oder eine Person, mit der du gerne verreisen würdest?

Wenn nicht: Jedem das Seine! Ich kenne auch ein paar Leute, die z.B. nie und nimmer nach Thailand oder Afrika fahren würden, was ich natürlich überhaupt nicht nachvollziehen kann. Genauso wenig möchte ich meinen Sommerulaub im Bayerischen Wald verbringen; da mag es tausend Argumente geben, ich hab eben meine...

Doch wenn jemand dieses Reisefieber und diese Sehnsucht nach Ferne und Fremde nicht kennt und dabei auch nichts vermisst, wenn er nicht reist (das ist für mich ein ganz ausschlaggebender Punkt!), warum ihn dann auf Biegen und Brechen überzeugen oder gar überreden wollen?

Geht es um jemanden, den du gerne dabei hättest, würde ich einfach immer wieder (unterschwellig) schöne Geschichten vom Reisen auftischen oder einfach ganz gerade heraus sagen, wie wichtig dir sein "Mitreisen" wäre. Dafür kann man dann vielleicht einen Kompromiss finden.

Du meinst bestimmt meinen Nachbarn :o) der hatte das gleiche Problem - er wollte zu Hause bleiben, weil er seinen Komfort und seine 1000 Kleinigkeiten braucht - sie wollte reisen. Die zwei haben sich ein WoMo gekauft (du könntest ja erst mal eins leihen) und er durfte alles mitnehmen was er braucht um sich zu Hause zu fühlen. Das war der Kompromiss der sie jetzt erst mal Europa erfahren lässt. Mal sehen, ob es in ein paar Jahren doch mal ein Hotelurlaub wird ;-) Vielleicht wäre das ja eine Lösung für euch.

Ersteinmal eine Schnupperreise unternehmen. Nachdem er/sie erstmal die Reiselust in Budapest geschnuppert hat, lässt er sich zu allem überreden: "Mexico City ist auch nicht schwieriger" reicht schon und ihr backpacked durch Lateinamerika. (Oder die Ziele halt doch langsamer steigern...)

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