mit welchem verkehrsmittel durch südamerika???

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3 Antworten

Hola Janina, also ich kann hier nur von Kolumbien sprechen. Bestes Verkehrsmittel ist der Bus. Über längere Strecken daran denken, sich warm anzuziehen. Die Klimaanlagen!In den Städten ebenso den Bus nehmen, wobei es immer nicht einfach ist zu welchen, welche Linie. Das Taxi kommt für kurze Strecken auch in Frage. Wenn du zeitig vorausplanst, was bei solchen Reisen etwas schwierig ist, dann kannst du durchaus auch mal einen Flug für 50-60 € finden, sollte es mal über längere Strecken gehen. Als Ziele in Kolumbien würde ich empfehlen: Cartagena, Medellin, Guatapé, Kaffeezone, Tatacoa, San Agustin. Natürlich gibt es noch viel mehr, je nach individuellem Wunsch. Und in Kolumbien keine Angst vor Alleinreisen. Die Kolumbianer sind sehr hilfsbereit. Es kommt immer darauf an, in welcher Szene man sich bewegt und es hat viele "Backpacker-Zentren" wie z.B. Salento. Da findest du immer Anschluss. Wir haben hier schon viele Backpacker-Mädels getroffen. Ein Verkehrsmittel der besonderen Art, findest du im Videoanhang.

LG Wolfgang

Seehund 09.01.2011, 17:00

Gute Auswahl!, aber wenn ich in der Zona cafetera bin, darf Popayán eigentlich nicht fehlen.

LG

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colombiano 09.01.2011, 17:20
@Seehund

Man kann vieles machen, doch Popayan ist näher an San Agustin als an der Kaffeezone. (Pereira) Von San Agustin aus, durchaus eine Empfehlung.

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Seehund 28.02.2011, 14:44
@colombiano

Die zona cafetera ist klimatisch resp. höhenstufendefiniert und Popayan liegt drin.

LG

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Hallo Janina,

ich bin zwar kein Mädel, habe aber schon beobachtet, dass Frauen in Südamerika belästigt wurden. Insgesamt kannst Du dir aber ganz gut helfen, so schlimm ist es auch nicht. Ich habe bei Backpackerreisen immer Anschluss gefunden, zumindest, wenn ich das wollte. Man muss also nicht völlig allein reisen.

Die Sicherheitslage in den einzelnen Ländern wäre ein Thema für sich, bitte nutze hierfür die interne Suchfunktion oben rechts, zu den Ländern hat es schon viele Antworten gegeben.

Das Verkehrsmittel Nr. 1 wäre der Bus. Hier gilt: Immer den teuersten und schnellsten wählen, die sind auch am besten gewartet und haben Platz sowie einen guten Service. Teuer ist hier relativ, für unsere Verhältnisse wäre es immer noch billig.

Südamerika ist nicht unbedingt der Kontinent für Bahnfahrer, da klaffen von Nord nach Süd riesige Lücken. Wo es geht, ist es ein Erlebnis, ob an der ecuadorianischen Küste oder in Peru.

Bliebe noch das Flugzeug. Fliegen ist innerhalb fast aller Länder Südamerikas sehr teuer, auch zwischen ihnen. Trotzdem eine Möglichkeit, uninteressante oder unangenehme Gebiete zu überspringen. Manchmal kann man mit dem Militär mitfliegen, wie z.B. in Bolivien mit der TAM. Rustikal, aber durchaus eine Empfehlung, vor allem wenn man im Tiefland unterwegs ist.

LG

..hmmm, leider ist Südamerika nicht Asien, wo man als Frau unbehelligt durch´s Land ziehen kann. Natürlich kann es auch gut gehen, aber es ist zumindest sehr gewagt... Schon mal an den Rotel Bus gedacht? - da reist man zwar in einer Gruppe (und büßt was von seiner Individualität ein), dafür ist es sicherer, man übernachtet im Bus (gelegentlich mal im Hotel) und die Leute, die solche Reisen machen, sind in der Regel sehr "locker"...siehe z.b.: http://www.studydata.de/studreisedetail.php?ref=12920&pid=700465&studreiseid=55830

Endless 08.01.2011, 13:34

Ich bin kein Südamerikaexperte, aber gerne individualreisend, aber Rotel Tours ist wohl die schrecklichste Art zu reisen, die es überhaupt gibt. Wie kann man jemandem, der offensichtlich individuell Backpacking durch Südamerika machen will, so etwas empfehlen. Mir sind die ja nur paar mal in der Türkei untergekommen, aber so was ist doch kein Urlaub, das ist Horror pur.

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Seehund 08.01.2011, 14:12
@Endless

Ich würde Rotel gerade in schwierigen Gebieten auch nicht empfehlen, da wittern so einige fette Beute auf einem Haufen.

LG

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Endless 08.01.2011, 14:28
@Seehund

Aber Seehund, sorry, in "einfacheren" Gebieten (was auch immer das sein soll) ist es noch abartiger, auf eine solche Reiseart zurückzugreifen. Und mit "fette Beute" wird das eh nichts. Die haben da auf den Campingplätzen so "Gemeinschaftskochen" gemacht, brrr. Aber das ist ewig her, vielleicht hat sich das ja geändert.

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Seehund 09.01.2011, 17:02
@Endless

Doch- ist wohl immer noch so, mir wird schon schlecht, wenn ich den Trailer sehe.... Sicher eine relativ preiswerte Möglichkeit, in entlegene Gebiete zu kommen, eine Jeeptour ist viel teurer. In Südamerika wären schon 50$ pro Nase eine fette Beute.

LG

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